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Bienvenu VANCOUVER: Kurz vor Schluss des 'Transfer-Fensters' haben wir einen neuen Traber aus Frankreich bekommen

12.09.2015 21:17:47

Just an dem Tag, als die letzten Importkontingente für das Jahr 2015 aufgebraucht wurden, konnten wir unsere Trab-Neuerwerbung VANCOUVER KERYVON von Frankreich in die Schweiz holen.

Zufälle spielen eine grosse Rollen im Leben. Auch wenn vielleicht nicht ganz alles Zufall ist. Im Fall von VANCOUVER lief die Geschichte wie folgt ab: Markus rief vor ein paar Wochen Guy an, den ehemaligen Besitzer unseres Prince du Chevrel, um ihm zu erzählen, dass wir die Rennkarriere unseres Prinzen beenden. Schliesslich hat er seine Sache gemacht und verdient nun einen schönen Lebensplatz (Interessenten dürfen sich gerne melden, es wartet ein toller Freund fürs Leben mit wunderschönen Gängen). Guy tat das leid für uns, weil er weiss, wie sehr wir an Prince hängen. Er sagte, er habe im Moment nur einen interessanten Kandidaten, den ihm schon mehrere grössere Ställe hätten abluchsen wollen. Den würde er lieber in die Schweiz verkaufen als irgendwo in Frankreich. Es habe aber keine Eile, er würde mit ihm eigentlich gerne noch das eine oder andere Rennen während des Wintermeetings machen...

 

Nun, für uns hatte es auch keine Eile. Doch wir schauten uns den Kerl natürlich im Detail an und was wir sahen, gefiel uns sehr. Darum setzten wir intern alle Hebel in Bewegung. Plötzlich pressierte es dann doch. Denn die Import-Kontingente für Pferde neigten sich rasch dem Ende zu. So fällten wir am Sonntag den Kauf-Entscheid, am Dienstag nahm Marcel VANCOUVER in Vincennes (wo Guy ihn hingebracht hatte) bereits in Empfang. Am Mittwoch (9.9.2015) kam er dann in die Schweiz.

 

Vancouver und Marcel am Tag der Ankunft in Avenches (Fotos: Markus)

 

So haben wir nun ziemlich unverhofft einen sechsjährigen Trotteur Français im Stall, der eine interessante Zukunft vor sich haben müsste. Er ist noch unverbraucht, bekam schön Zeit, sich zu entwickeln. Zweijährig im November qualifiziert, erster Start im Juni Dreijährig und beim dritten Start gab es bereits den ersten Sieg in 1:16,4 über 2450 Meter (Bänderstart). Dreijährig gewann VANCOUVER bei fünf Starts zwei Mal und wurde je einmal 2./6. Vierjährig lief er neun Mal, wobei er sich sechsmal platzieren konnte. Die beste Saison war bisher die im 2014, wo er drei Rennen gewann und seinen Rekord von 1:14,6 (über 2800 Meter!) realisierte. Wobei er beim Rekord überaus leicht gewann und sicher noch schneller hätte traben können.

 

VANCOUVER gefällt Marcel (und uns!) sehr. Er sagte, er habe aus Frankreich noch nie einen Traber in so gutem Zustand bekommen. Und das Modell (sehr athletisch, nicht zu gross, nicht zu klein...) weiss auch zu gefallen. Nach der Reise ist er aktuell ziemlich "fit", wird sicher noch ein paar Kilos zunehmen.

 

Am Galopp-Renntag vom 9.9.2015 war Vancouver wegen eines noch nicht ausgewerteten Coggins-Tests in einer Gästeboxe in "Pseudo-Quarantäne". Dort machte unsere Mitbesitzerin Debi seine Bekanntschaft und erlag sofort dem Vancouver-Charme...

 

Vancouver lebt sich derzeit gerade bei Marcel ein. Es ist erst seine zweite Trainer-Station. Vom Züchter kam er zu Guy und nun von dort zu Marcel. Wenn alles gut läuft, könnte er am 26. September in Avenches sein Allegra-Debüt geben. Natürlich zeigt er uns selbst, ob das Sinn macht oder ob er für die Umstellung noch mehr Zeit braucht. Es eilt schliesslich nicht. Wir planen langfristig. 

 

 

Facts & Figures zu VANCOUVER KERYVON

•    Erst 6-jähriger Trotteur Français
•    Seine Halbschwester (gleiche Mutter) gewann in Vincennes, hatte einen 12er-Rekord und war 5. auf Gruppe-II-Ebene
•    Total erst 47 Starts, 5 Siege, 25 Plätze (davon 3 mal Zweiter, 6 mal Dritter), Gewinnsumme rund 94'000 Franken
•    Nur 4 Mal disqualifiziert in der ganzen Karriere (Startfehler beim Lebensdebüt; die anderen drei Male wäre er sehr gut dabei gewesen, irrte sich dann kurz in der Gangart)
•    Hat in den Rennen kaum je eine Peitsche gesehen
•    Geht links und rechts herum, auf Sand und Gras (16 Gras-Starts, 2 Siege/8 Plätze)
•    Rekord von 1:14,6 über 2800 Meter (!) vor 11 Monaten in Argentan
•    Lief nur viermal mit Autostart bisher (in den Provinz-GPs gibt es kaum je Autostart), daher gar keine Chance auf einen tieferen Rekord – lief nie kürzer als 2200 Meter…
•    Lief in all seinen Rennen gegen mindestens 11 Gegner, oft 16 bis 18 Starter.
•    Hat auch sehr viel Ausdauer: Beim drittletzten Start Zweiter über 3750 Meter auf Gras

 

Nun ist die öde Pseudo-Quarantäne-Zeit endlich vorbei: Vancouver freut's!

 

 

Ein Willkommens-Film folgt nächste Woche


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