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Bambi mit zwei verlorenen Eisen chancenlos - Royal mit wenig Biss - Aikaos 5.

04.07.2010 16:07:41

Trotz Sommer-Renntag waren in Avenches Sumpfhühner gefragt - unsere gehörten an diesem 4.Juli 2010 nicht dazu, obschon Aiakos sich beim ersten Start über längere Distanz gut hielt.

Schade, schade, schade. Wir hatten uns ganz klar mehr erhofft von diesem ersten Avenches-Sommer-Renntag. Die erste Überraschung gab es schon bei Ankunft, respektive bei der Bahnbesichtigung. Die IENA-Verantwortlichen hatten es mit Bewässern "sehr gut" gemeint. Man wollte vermutlich den Kritikern, die stets schnell zur Stelle sind, wenn der Boden einmal gut-fest ist - was im Sommer grundsätzlich ja normal ist - von vornherein den Wind aus den Segeln nehmen. 

So wurden Millionen Liter Wasser verspritzt und die Bahn war in "speziellem Zustand" - gemessen wurde ein Penetrometerwert von durchschnittlich 4.0. Doch das Geläuf war weich bis tief, und zudem klebrig. Die Reiter (auch regelmässig hier reitende Profis aus Frankreich fanden die Bahn "schlecht" bis eine "Zumutung") kamen mit "viel Dreck" zurück. Und einige Pferde kamen mit weniger Eisen zurück, als sie beim Start noch hatten.

 

  • Leider war dies auch bei La Bamba so. Natalie hatte unterwegs ein sehr gutes Gefühl, Bambi galoppierte richtig schön. "Wann kommt endlich die Zielgerade, damit ich sie loslassen kann", war der Hauptgedanke von Natalie. Doch dann, von einem Meter auf den anderen galoppierte Bambi nicht mehr vorwärts - ohne (Vorder-)Eisen kann sie kaum stehen, geschweige denn raumgreifend galoppieren. Somit waren alle Chancen dahin. Schade, schade. Wir sind überzeugt, dass Bambi sonst weit vorne anzutreffen gewesen wäre.
    Absolut unverständlich ist zudem, dass Bambi in einem "Profi-Rennen", mit weiss Gott keinen pullenden Pferden im Feld, an beiden Hinterbeinen angaloppiert wurde (nichts lebensbedrohliches, aber doch mehrere Schnittwunden, eine davon ziemlich tief).
    Nun wir wissen, hätte, wäre, wenn - nützt natürlich alles nichts. Ärgerlich ist es trotzdem. Wir wissen nun nicht so genau, wo wir stehen und müssen erst Mal schauen, was wir für eine Lösung finden für Bambis Eisen (diesmal waren es im Gegensatz zu Frauenfeld die "Richtigen", aber sie blieben leider nicht bis zum Schluss bei Bambi...) und wie sie das Ganze verdaut.

 

  • Royal galt früher als Spezialist für weichen oder tiefen Boden. Inzwischen hat sich seine Vorliebe aber verschoben, wie wir schon mehrmals festgestellt haben. Und unregelmässiges Geläuf ist schon gar nicht nach seinem Geschmack. Natalie liess ihn im Vordertreffen mitgaloppieren. Als er im letzten Bogen eine wirklich tiefe Stelle "erwischte", hatte er definitiv keine Lust mehr. Galoppierte dann einfach in seinem Rhythmus weiter und kam als 8. ins Ziel, nicht allzuweit geschlagen.

 

  • Aiakos rettete gewissermassen unseren Tag. Beim ersten Start über 2150 Meter, deutlich weiter als er je gelaufen war, hatten wir uns nicht allzu viel ausgerechnet. Zunächst war er offensichtlich verwirrt, weil das Tempo so langsam war. Er pullte bis in die Gegenseite. Natalie hatte so viel Gas, dass sie durch den Bogen aussen herum vorrückte. In der Zielgerade kämpfte Aiakos tapfer, doch es sah dann aus, als würde er mit dem undankbaren 6. Platz Vorlieb nehmen müssen. Auf den letzten Metern kämpfte sich Natalie mit ihm dann aber noch an der Favoritin Aloha Altezza vorbei auf Rang 5. "Die längere Distanz ist eindeutig besser für ihn", war Natalie's erste Aussage, noch im Sattel von Aiakos auf der Bahn. Wir werden sehen. Eigentlich wollten wir in einem 1800-Meter-Rennen am 16. Juli in Avenches laufen - doch soll in diesem neu ausgeschriebenen Rennen ein Gruppe-II-Sieger sein Comeback geben (das Rennen ist von der Firma seines Besitzers gesponsert). On verra.

 

 

 

 


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