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Dielsdorf, 23. August 2016: Gitan sehr guter Zweiter, Hecto unglücklicher Dritter

23.08.2016 23:57:58

Mit eher gemischten Gefühlen ziehen wir heute nach der ersten Dielsdorfer PMU-Soirée Bilanz. Gitan zeigte mit Natalie eine sehr gute Leistung und wurde nur von einem stärkeren Dreijährigen geschlagen. Hecto musste sich mit Vaclav Janacek nach unglücklichem Rennverlauf knapp zwei Gegnern geschlagen geben.

Der Renntag begann für uns im dritten Rennen mit dem Einsatz von Gitan über 2300 Meter. Natalie servierte ihm einen Rennverlauf nach Mass und im Einlauf kämpften die beiden lange um den Sieg. Doch in der Endphase war der dreijährige Schimmel Four Rooms schlicht und einfach stärker. Kein Wunder, denn er ist im Handicap 8 Kilo höher eingestuft als Gitan, trug aber ein halbes Kilo weniger.
(Kurzer Theorie-Einschub, um die Leistung zu verdeutlichen: Wäre das heutige Rennen eine Handicap-Prüfung gewesen, hätte Gitan 4.5 Kilo weniger tragen müssen als nun der Sieger. Dies nur als Vergleich. Denn es war eben kein Handicap, sondern ein sogenanntes "Altersgewichtsrennen", in welchem der Gewinn seit dem 1.8.2015 zählt - und in der Zeit hat Gitan mehr gewonnen als Four Rooms, der erst sein viertes Rennen lief.)

So, genug der Theorie, wir freuen uns sehr über die Vorstellung von Gitan. Ende September hat er in Dielsdorf noch einmal ein ähnliches Rennen. Theoretisch könnte er zuvor am 11. September auch noch in Aarau starten. Doch für den Moment ist das noch Theorie.

 

Im Hauptereignis, dem Silberblauen Band von Zürich, ging ein Mini-Feld von nur fünf Pferden an den Start. Mitten drin unser Hecto, den Vaclav Janacek sofort hinter dem Leader an zweiter Stelle platzierte. Das Tempo war unterwegs eher gemächlich, so dass es am Ende zu einem Sprint kam - nicht unbedingt üblich auf einer Marathon-Distanz, aber in kleinen Feldern kommt es bekanntermassen oft zu solch taktischen Rennverläufen. Die beiden Jockeys der Stallgefährten Nightdance Paolo und Le Colonel lösten diese Aufgabe mit Bravour, während Hecto in dieser Konstellation im Nachteil war - zumal sein Jockey ihn nicht früh genug auf freie Bahn dirigierte (respektive dirigieren konnte). Am Ende kam Hecto nochmal schön auf und bis eine Viertellänge an die beiden vor ihm liegenden Gegner heran. Doch da war es schon zu spät.

Schade, es wäre mit anderem Rennverlauf wohl mehr drin gelegen. Doch wir sind ja alle noch immer dran, Hecto im Rennen besser kennenzulernen. Und wir sind froh, dass wir gerade im Hinblick auf sein nächstes Ziel, den mit 100'000 Franken dotierten Grand Prix Jockey Club am 25. September ebenfalls in Dielsdorf, nochmal einige Erkenntnisse gewonnen haben. Die Leistung von Hecto war jedenfalls gut und Ende September wird es mit einigen Gästen im Feld aller Voraussicht nach ein reelles Rennen mit genug Tempo geben. 

 

Hecto (links) muss sich auf dem Zielstrich mit Rang drei begnügen (Foto: Yves Wiesmann).

 

 


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