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Der Ostermontag, 21.April 2014, war weder der Tag für Belgino in Fehraltorf noch für Playboy in Follonica

21.04.2014 22:34:30

Es gibt Tage, da weiss man nicht, wieso es gut läuft - und dann wieder geht gar nichts, wenn man sich etwas ausrechnet. Doch sowohl in Fehraltorf wie in Follonica kennen wir die Gründe. Und die Pferde sind gesund, das ist an solchen Tagen das Wichtigste.

Ja, wir hatten uns einiges ausgerechnet an diesem Ostermontag, keine Frage. Doch es kam anders. Und zwar so:

 

  • Bei Belgino hatten wir wie angekündigt erstmals vorne die Eisen weggenommen. Wir erhofften uns, dass er sich mit diesem Setup hinten nicht mehr anschlägt. Das war denn auch so. Doch half dies letztlich herzlich wenig. Denn Belgino konnte ohne die Eisen vorne nicht richtig traben - jedenfalls nicht mehr, als es in der letzten Runde schneller wurde. "Das ist wirklich ein todehrlicher Kerl", staunte Marcel Humbert nach dem Rennen, "jeder andere wäre galoppiert, doch er versuchte bis ins Ziel irgendwie noch zu traben." Dieses "Irgendwie" war am Schluss dann aber unrein, so dass die Gangartrichter Belgino (der tapfer noch um Rang drei kämpfte und als Fünfter ins Ziel gekommen war) nachträglich disqualifizierten.
    Nun gut, es war ein Versuch. Und es ist nicht aufgegangen. Jetzt wissen wir es. Doch lieber in einem 6000-Franken-Rennen so etwas probieren, als wenn es wirklich zählt...
    Für Belgino geht es nun ("vorne mit" selbstverständlich!) entweder in Dielsdorf am 4.Mai oder dann am 6. Mai in Avenches (auf der grossen Grasbahn über 2000 Meter...) weiter. So oder so wird die Quote dann immerhin höher sein...

 

  • Unsere Neuerwerbung Playboy Wind lief wenig später in Follonica erstmals für uns. Wim Paal hatte uns vorgängig erzählt, dass neuer Sand auf die Bahn geschüttet worden war und dass die Zeiten deutlich langsamer seien. Dass dieser Sand unseren Playboy mit der ungünstigen Startnummer 7 aber derart beeinträchtigen würde, hätten wir nicht gedacht. "Auf den äussersten Spuren war der Sand doppelt so hoch. Da ist Playboy mit den Stahleisen in diesem Sandkasten richtigehend stecken geblieben im Vergleich zu den innen startenden Gegnern", erklärte Wim Paal. So nahm er Playboy zurück, liess ihn an den Rails traben und wurde immer weiter nach hinten gereicht. "Wir waren komplett eingeklemmt und lagen dann eingangs der Zielgerade an letzter Stelle, dies in einem zwischendurch langsamen Rennen. Als die vorne dann loslegten, die letzten 500 Meter in einer 10er-Zeit, war von da hinten nichts mehr zu machen und ich habe die Hände runter genommen." Der Rang (7.) spielte so keine echte Rolle mehr. Dass dennoch eine Reduktion von 1:13,9 rausschaute, spricht für sich (der Sieger lief 1:13,1).
    Dass das Resultat nicht stimmen kann, ist auch daran ersichtlich dass der nicht weit geschlagene Fünftplazierte zuletzt in Bologna beim Playboy-Sieg keine Chance hatte. "Die Richtigstellung folgt noch vor Avenches Mitte Mai. Das war ja gewissermassen nur eine Trainingsfahrt heute, so wie alles gelaufen ist", so Wim abschliessend.
    Wir schauen nun, wo es für Playboy weiter geht. Womöglich läuft er noch im April wieder.  

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