Das 50'000er-Finale des Dreijährigen-Kriteriums war von Anfang an das Ziel für MIRI. Wir hatten das anvisiert, konsequent vorbereitet am Sonntag war nun der grosse Tag. MIRI galt im 6er-Feld als Riesenaussenseiterin, 48:1 stand sie am Toto. Die zweitgrösste Aussenseiterin wurde mit einer Siegquote von 11.60:1 ins Rennen geschickt. Es hatte also kaum jemand an MIRI und Loris geglaubt. Doch die beiden machte ihre Sache sehr gut. Obschon die Bahn für MIRI mit ihrem Beschlag auf der zu weichen Seite war und der Heat nicht überzeugend ausgefallen war, raufte sie sich mit Loris durch. In den Bögen musse Loris sie zusammenhalten, verlor dort Kraft und Zeit (bei 3 Kurven geht das an die Substanz). Dennoch hatte sie in der Zielgeraden einen sehr guten Moment und machte auf die Spitze noch etwas Boden gut (obschon vorne die letzten 500 Meter in 10,3 absolviert wurden). Der Lohn war ein sehr guter vierter Platz, der mit 4000 Euro Preisgeld belohnt wurde. MIRI zeigte, dass sie mit den aktuell stärksten Stuten des Jahrgangs recht gut mithalten kann. Lange hatten zwei Stuten aus dem Champion-Quartier Nimczyk den Jahrgang dominiert, MIRI war in mehreren Quali-Läufen hinter den beiden - nicht aber am Sonntag. Dies brachte Loris und Marion (ihr gehört MIRI, wir haben sie von ihr gemietet) einiges an Lob ein. Zumal ersichtlich ist, dass MIRI noch eine gewisse Marge hat. Mit nur 6 Saisonstarts (je zweimal 2./3./4.) haben wir sie behutsam durch die Dreijährigen-Saison gebracht.
Sie macht nun Aktivferien bei ihrer Besitzerin in Bayern und wird dann für die Vorbereitung der wichtigen Vierjährigen-Saison (sie hat eine Nennung für das Derby in Berlin) wieder auf den Haras de Peterhof zu Loris und seinem Team zurückkehren.
In ParisLongchamp lief am Nachmittag ZARA im Quinté. Beim 14. Saisonstart war sie nie im Rennen. Marie hätte nach dem Start eine Position etwas weiter vorne einnehmen wollen, doch ZARA zeigte ihr von Anfang an, dass sie nicht in der Verfassung war, vorne mitzumischen. Am Ende wurde es der 16. und letzte Platz. Sie kann unmöglich eine ganze Saison lang in Topform agieren. Wer vier Siege erzielt und mit Prämien insgesamt 92'754 Euro innerhalb von vier Monaten verdient hat, der braucht nichts mehr beweisen.
Gut möglich, dass dies eines der letzten Rennen von ZARA war. Sie hätte einen Platz in der Zucht verdient. Die Zukunft ist aber noch nicht abschliessend definiert. Es gibt verschiedene Optionen, nicht alle haben da die gleichen Ideen und Präferenzen.
Am Abend war ebenfalls in Longchamp ALMI mit Ella Muntwyler am Start. Nach fünf Monaten Pause erwarteten wir nichts von ihm. Er überraschte uns dann aber positiv. Trotz äusserer Startposition und kompliziertem Rennverlauf (ALMI lief gemäss Tracking 25.53 Meter mehr als der Sieger) liess er nie nach. Ella gefiel er sehr gut. Sie sagte, es hätte sich viel besser angefühlt als es von aussen ausgesehen habe. Nun, wir fanden die beiden guuuut. ALMI überholte am Schluss sogar noch und zeigte, dass er noch immer Lust hat. Wir freuen uns schon auf die nächsten Rennen, die hauptsächlich zur Vorbereitung der Skikjörings im Februar 2027 dienen. Doch seine Handicap-Marke wird nun langsam wirklich interessant - er hat nochmal 1.5 Kilo Nachlass bekommen. Für ihn soll es am 6. oder 8. November weitergehen (Deauville oder Saint-Cloud, wobei Paris in der Pole Position ist...).
Leider haben wir aus Gelsenkirchen und Deauville nicht mehr Fotos...
David macht Miri hübsch (bzw. noch hübscher).
Zara mit ihrer Reisefreundin Plume.
Von Almi hat es leider kein Foto zu uns geschafft. Schaaaade.
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Nach 29 Erfolgen im 2025 und 26 Volltreffern im 2024, durften wir in der Saison 2026 dank HARPER SEABROOK (2), ALMACADO GREE (2), HIGH NOON (3), BEAU GARS (2), MAMMA PAULO, MAYUMI (4), ESPADA (4), ZARA (4), FANTA, LA FORMIDABLE, GOLD, NANA und IT'S SHOWTIME bisher 27 Siege feiern!
Insgesamt gab es schon 400 Allegra-Siegerehrungen seit der Gründung im Herbst 1999.