Hier orientieren wir Sie aktuell über nächste Einsätze (Chancenbeurteilung bei Vorliegen der Startliste) und letzte Resultate der Allegra-Pferde (Grobplanung siehe auch unter Renndaten)
Wie Sie das von uns gewohnt sind natürlich auch mit Bildern.
Starts am nächsten Wochenende:
Die geplanten nächsten Allegra-Einsätze für die weitere Zukunft finden Sie im Daten-Kalender (hier jeweils definitive Einsätze bei Vorliegen der Startliste)
Avenches 1. August: Voraussichtlich Galion, Jully und Zaubermaus im Einsatz
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Trab | 1609m |
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Die letzten Allegra-Resultate
Avenches 9. Juli: Jully toller 2. beim Debüt von Heinz - Galion im Prix de Vitesse ansprechend
Avenches 9. Juli |
Trab | 1609m | Galion d'Argent (Marcel Humbert) |
7. | Galion hat sich im Prix de Vitesse (auf der für ihn zu kurzen Meilendistanz - jedenfalls jetzt im "Alter") tapfer gehalten. Die Startphase war alles andere als glücklich. "Hinter dem Auto hatte ich ihn gut auf der Hand, als der Starter nochmals kurz verlangsamte - so musste ich ihn aufnehmen, und gleich darauf ging es wieder vorwärts. Da war aber Icarius schon eine halbe Länge vor uns", erklärte Marcel Humbert. Und genau dieser Icarius machte dann vor dem ersten Bogen schon Kapriolen, was Galion gemäss Marcel Humbert nochmal aus dem Rhythmus warf. Damit wir uns richtig verstehen, Galion wäre auch mit optimalem Rennverlauf nicht unter die ersten 4 gelaufen, wohl auch nicht 5. geworden. Aber ein 6. Platz wäre drin gelegen. So blieb Galion an der Innenkante im Feld, hatte vor dem letzten Bogen einen total leeren Moment (er ist sich Rennen, in denen kaum je aufgenommen wird, halt nicht mehr gewohnt), biss nochmal an und belegte schliesslich Rang 7. Für ihn geht es nun am ersten August weiter - über 2350 Meter ist er sicher besser aufgehoben. |
| Avenches 9. Juli |
Trab | 2400 |
Jullyannis (Heinz Koller) |
2. | Beim ersten Rennen gleich auf Rang zwei zu fahren, ist schon eine tolle Sache - die Art und Weise, wie Heinz Koller das mit Jullyannis bewerkstelligte, verdient wirklich Respekt (was auch viele Insider auf dem Rennplatz bemerkten). Beim Fehlstart blieb Heinz cool - und schaffte es, dass auch Jully dies einigermassen blieb. Nicht selbstverständlich, wenn man Jully kennt. Dann nach dem Start schaffte es Heinz, Jully an der Innenkante zu verstecken. Dort blieben die beiden an 5./6. Stelle. Als im letzten Bogen eine Lücke aufging, schlüpfte Heinz fast wie ein Profi durch, nahm Jully nach aussen und liess ihn im Einlauf marschieren. High Level war zwar weg, aber allen andern liessen die beiden keine Chance. Chapeau! Als nächstes soll Jully am 1. August über die Meile laufen - wieder in Avenches und nochmal mit Heinz. |
Avenches 25. Juni: Galion 5. d'Argent im Prix d'Endurance - 500'000er-Schwelle geknackt!
| Avenches 25.Juni 06 |
Trab | 3800m (+25) |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
5. |
Eine tolle Leistung von Galion, der noch nie auf einer so langen Distanz angetreten war. Claudia startete mit ihm bei ihrer letzten Fahrt vor der Baby-Pause sehr gut, hatte sofort eine gute Position hinter Jaltard Prior. Leider hatte auf der letzten Runde der vor Jaltard Prior trabende Gai des Brumes kein Gas mehr und Galion wurde zwangsläufig bis an die letzte Position "zurückgeschoben". Vor dem letzten Bogen gab Claudia dann aussen herum Gas, Galion kam gut auf und hielt sich im Einlauf bravourös (High Level, der sich durch den Bogen Galions Rücken gesichert hatte, konnte ihn z.B. nicht halten). 2 Längen fehlten letztlich auf Rang 3 respektive 4 (Léoman und Kelly James waren nur um Hals getrennt. Galions Zeit von 18.1 hätte in den letzten 6 Jahren 5mal zum Sieg gereicht... Nur Gai Fayen war mit 17.7 vor zwei Jahren schneller. Das zeigt, wie gut Galion gelaufen ist. Galion hat zudem mit den 713 Franken Gewinn die Preisgeld-Schwelle von 500'000 Franken geknackt! Er soll eventuell in zwei Wochen im Prix de Vitesse antreten, bevor dann am 1. August das nächste Top-Rennen für ihn ansteht. |
Frauenfeld 18. Juni: Jully mit Mega-Sieg - Zaubermaus ohne Zaubertrank
Foto:
Ueli Wild |
| Jullyannis und Claudia gewinnen locker! |
Frauenfeld 18.Juni 06
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Flach | 2000m 15'000 CHF |
Zauberlied (Georg Bocskai) |
9. | Wie hier vor dem Rennen angekündigt: Zauberlied ist noch nicht dort, wo wir sie gern hätten. Sie kann natürlich einiges mehr, als sie derzeit zu zeigen imstande ist. Im Rennen lief nicht alles glatt, doch im Einlauf strengte sie sich auch nicht über Gebühr an. Nach dem Rennen hatte sie denn auch schon ziemlich schnell wieder Schabernack und Rumbocken im Kopf. Wir haben noch keine konkreten Pläne für die nähere Zukunft mit Zauberlied, sind aber überzeugt, dass sie spätestens im Herbst ihr Können zeigen wird. |
Frauenfeld 18.Juni 06
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Trab Flach |
1700m 8000 CHF |
Jullyannis (Claudia Wehrly) |
1. |
Jullyannis hat wirklich
einmal mehr begeistert. Claudia servierte ihm ein Rennen nach Mass,
liess ihn stets im Vordertreffen (versteckt) mittraben, machte sich
durch den Bogen auf die Verfolgung von Jottarus - und in der Zielgraden
überlief Jully den tapferen Jottarus einfach so. Ohne das Claudia
die Peitsche gebraucht hätte. Eine vorzügliche Leistung, zumal
der drittplazierte Jaltard Prior schon 6 Längen zurück folgte. |
Avenches 11. Juni: Gone toller 2. im Monté-GP
Avenches 11.Juni 06
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Trab monté |
2375m 10'000.- |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
2. | Was für ein Kämpfer dieser Gone! Er hat seine Serie von Monté-Totorängen weiter ausgebaut (seit mehr als zwei Jahren ist er jedes Monté in der Schweiz gelaufen und war immer unter den ersten 3...). Ein Sieg wollte zwar wieder nicht gelingen. So starke Monté-Pferde wie derzeit hatte es vor sagen wir 8 bis 10 Jahren in der Schweiz noch nicht - sonst wäre Gone wohl Monté-Seriensieger. Claudia hat schwangerschaftsbedingt ihr letztes Monté für diese Saison geritten (fahren möchte sie noch 2 Rennen...). Sie merkte nach einer halben Runde, dass Gone Mühe hatte mit dem Tempo, das die anderen angeschlagen hatten. Geschickt liess sie ihn verschnaufen, setzte im letzten Bogen dann zum Angriff an und schnappte alle - bis auf den enteilten Haumon Jim. Tolle Leistung von Gone, der nun im ersten Halbjahr schon 18'000 Franken gewonnen hat... Er bekommt jetzt eine verdiente Sommerpause (die Hitze liegt ihm ohnehin nicht sonderlich), wird dann neu aufgebaut und greift frühstens im August wieder an. Wir freuen uns jetzt schon darauf, ihn noch einmal in Aarau an den Start zu bringen.... |
Fotos:
Ueli Wild |
| Gone und Claudia fliegen in Richtung Ehrenplatz... |
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| Wohl verdiente Dusche für Gone - im Hintergrund der grosse Favorit Iboraqui (disq). |
Avenches 8. Juni: Jully mit "Mörder-Speed" vom letzten auf den 3. Platz!
Avenches 8.Juni 06 21.15 Uhr (!) |
Trab | 2350m 6000.- |
Jullyannis (Claudia Wehrly) |
3. | Was haben wir hier vor
dem Rennen geschrieben? U.a. dass Jully auf Sand noch besser ist als
auf Gras - dass in diesem Rennen trotz starken Gegnern ein Platzgeld
drin liegen muss. Nun haben Claudia und Jully das alles bestens umgesetzt.
Wie abgemacht fuhr Claudia diesmal sehr defensiv. Eingangs der Zielgeraden
versuchte sie Jully nach aussen zu ziehen - was nicht ganz so einfach
war. Doch als Jully dann "gerade" war, legte er los wie ein
Düsen-Jet. Vom letzten Platz des Feldes schnappte er Gegner um
Gegner und war am Schluss das schnellste Pferd. Martin Luther King und
Highl Level waren die einzigen, die dem Jully-Wirbelsturm stand halten
konnten. |
Frauenfeld: Unser Oldie Le Tche ist Nichtstarter...
Frauenfeld 5.Juni 06 14.00 Uhr |
Cross | 4600 Meter 12'000.- |
Le Tche (Josef Tomek) |
Nichtstarter | Keine Angst, unserem Opa geht es gut. Davon hatte sich der Manager am Sonntag noch selbst in Uster überzeugt... Doch Claudia hat sich den Magen verdorben (oder hängt es mit der Schwangerschaft zusammen?). Auf jeden Fall hat sie nach einer "Horror-Nacht" nicht die Kraft auf die Rennbahn zu kommen. Und da Tche ihr gehört, möchte sie natürlich immer dabei sein, wenn er läuft. Und so läuft er jetzt eben nicht. Eine sicher vernünftige Entscheidung. Beweisen muss uns Tche ja ohnehin nichts mehr. |
Frauenfeld: Gone erstmals seit langem unplaziert
Frauenfeld 28.5.06 13.30 Uhr |
Trab | 2400m Autostart |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
7. | Das war nicht das Gelbe vom Ei - soviel steht fest. Claudia startete mit Gone gut, hatte Eingangs der Gegenseite eine gute Position. Doch dann wurden die beiden von langsamen/müden Pferden ausgebremst (eines wurde dann sogar angehalten) und nach hinten "mitgerissen". Durch den letzten Bogen machten die beiden einen Ausflug weit nach aussen, was viel Boden kostete. So konnte Gone im Einlauf dann nicht mehr zulegen, was aber sicher auch durch den etwas klebrigen Boden "beungünstigt" wurde. Gone soll jetzt in zwei Wochen noch das Monté-Rennen in Avenches laufen, dann bekommt er eine wohlverdiente Pause. |
Avenches: Zaubermaus war im Einlauf mit ihrer Magie am Ende
Avenches 25.5.06 15.30 Uhr |
Flach | 1600m Klassisch 30'000.- |
Zauberlied (Georg Bocskai) |
9. | Es war doch ein zu grosses Handicap ohne Vorbereitungsrennen in die 1000-Guineas zu gehen. Zudem kam der Rennverlauf Zauberlied nicht entgegen. Sie, die eine reine Galoppiererin ist, hätte ein zügiger gelaufenes Rennen benötigt. Sie ging an zweiter Stelle und Georg Bocskai konnte ja schlecht mit ihr als Jahresdebütantin selbst Tempo machen. So kam es zu einem "300-Meter-Sprint mit Anlauf" - und da Zaubermaus nicht mit Spritzigkeit gesegnet ist, war sie rasch auf verlorenem Posten. Georg bemühte sie dann auch nicht mehr. Wir sehen das Ganze als Aufgalopp - nächster Start könnte im kleinen Derby am 18. Juni sein. |
Schade, schade: Jullyannis als Favorit beim Start angaloppiert
Aarau 21.Mai 06 17.00 Uhr Quarté+ |
Trab | 2525m Mal |
Jullyannis (Claudia Wehrly) |
dG | Schade. Da trabt Jullyannis beim Aufwärmen und bei den Probestarts wunderschön, das Geläuf ist nach seinem Geschmack und die Gegner sind in seiner Reichweite. Doch beim Start galoppierte Jully aus dem Nichts und Claudia hatte keine Chance, ihn durchzuparieren. Als er dann - leider schon disqualifiziert - wieder im Trab war, zeigte er, dass er an diesem Tag ein ernsthafter Siegkandidat gewesen wäre. Schön trabend (auch durch die für ihn doch sehr engen Bögen) machte er Eindruck. Vielleicht waren die 4 "Rennen" innert 2 Wochen (er absolvierte ja am letzten Wochenende in Avenches noch die Lizenzprüfung mit Heinz; da gab es zwei "Rennen") etwas zu viel für sein Nervenkostüm. Obschon er uns vor dem Start diesmal wesentlich ruhiger schien als noch beim Sieg in Dielsdorf. Jetzt hat Jully zweieinhalb Wochen Pause. Er soll an der Donnerstags-Semi-Nocturne am 8. Juni in Avenches wieder an den Start gehen. Wir freuen uns jetzt schon auf sein erstes Sand-Rennen in Allegra-Farben. Denn auf Sand ist er garantiert noch stärker... |
Aarau: Von Angriff keine Rede - Galion im Mai-Preis ohne Saft
Aarau 14.Mai 06 |
Trab | 2525m +25 |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
8. | Das hatten wir uns natürlich
ganz anders vorgestellt. Galion machte uns beim Aufwärmen einen anständigen
Eindruck. Im Rennen war er jedoch praktisch "vom ersten Meter"
an geschlagen. Claudia musste ihn schon fahren, um überhaupt am Feld
dran zu bleiben. Dabei wollten wir ihn nun einmal angriffiger fahren... Am Ende trudelte Galion weit hinter dem Sieger als 8. ins Ziel. Der Boden war sicher nicht ideal (auch Kaleo du Flamy-Faher und Trainer Marc-André Bovay sagte, sein pferd sei mit diesem Geläuf überhaupt nicht zurechtgekommen). Aber das allein kann es fast nicht sein. So soll Galion in der kommenden Woche auf dem Laufband nochmals durchgecheckt werden. Einfach um sicherzugehen, dass gesundheitlich alles in Ordnung ist. Danach bekommt er erstmal Pause. Denn so bringt es nichts. Vielleicht ist er nun einfach im "Schnee-Loch". Für den Stall ist dieser erste unplazierte Start (ausser demjenigen von Guns 'n Roses) seit Februar natürlich zu verkraften. |
Dielsdorf 7. Mai: Jullyannis-SIEG - und Gone mit 6. Platz
(Jullyannis
mit gespitzten Ohren zum Sieg; uw)
MEHR Fotos (bitte anklicken)
Dielsdorf 7.5.06 13.00 Uhr |
Trab | 2450m |
Jullyannis (Claudia Wehrly) |
1. |
RIESIG, was Jullyannis bei seinem zweiten Allegra-Start gezeigt hat. Claudia konnte ihn bestens plazieren, sich von Igor du Martza bis in den Einlauf ziehen lassen und dort angreifen - der sich tapfer wehrende Jourdain Viking war rasch passiert. Und ohne Peitsche hielt Claudia mit Jullyannis den Inländer schliesslich in Schach. Wir freuen uns jetzt auf Aarau, wo Jullyannis am zweiten Sonntag ein Rennen vom Mal aus laufen soll... |
Dielsdorf 7.5.06 15.30 Uhr |
Trab |
2425m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
6. |
Das war zu viel - beim dritten Start innert zwei Wochen war Gone am Ende zu müde, um seinen Speed im Einlauf anbringen zu können. Schade, denn das war endlich einmal ein richtig schnell gelaufenes Rennen, wie Gone es liebt. Im Einlauf galoppierte Gone dann aber - etwas, das er sehr selten tut. Er blieb im Rennen, verlor dabei aber einigen Schung. Doch es bleibt dabei: Auch wenn Gone nicht top ist, verdient er Geld - als 6. baute er seine Serie von Plazierungen aus. Wir schauen jetzt in Ruhe weiter, wo Gone das nächste Mal an den Start geht. Auf seiner Lieblingsbahn Aarau hat er leider kein ideales Rennen. Eventuell warten wir jetzt bis Frauenfeld. |
Basel 1. Mai: Galion bei "Semi-Rentrée" auf Rang 6
Basel 1.5.06 |
Trab |
1900m 2.Reihe |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
6. | Das war nicht ganz das, was wir uns vorgestellt und erhofft hatten (weder vom Rennverlauf noch vom Resultat her). Claudia konnte mit Galion schon beim Start dem flinken Kodex nicht folgen, so schnappte sich Judicium dessen Rücken und Galion hatte dann auch unterwegs nicht sonderlich Lust, einen Tempolauf hinzulegen, wurde Rang um Rang nach hinten durchgereicht. So kam er als Letzter (!) in den letzten Bogen. Dort zeigte er aussen herum eine schöne Beschleunigung, die er dann aber auf der Zielgeraden nicht ganz durchziehen konnte - wohl auch die Folge der 6 Wochen Pause. Es reichte noch für Rang sechs (genau wie vor einem Jahr übrigens...). Als nächstes steht der Mai-Preis in Aarau gegen die absolut stärksten Traber der Schweiz auf dem Programm. Mit 25 Metern Zulage wird das nicht einfach - aber wir sind nach wie vor überzeugt, dass Galion mehr kann, als er bisher gezeigt hat. |
Dielsdorf 30. April: Gone mit total verkacheltem Rennen noch 6.
Dielsdorf 30.4.06 13.30 Uhr |
Trab |
2425m +25 |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
6. | Na ja, auch das gibt es halt manchmal: Gone hatte einen miserablen Rennverlauf. Claudia startete mit ihm hervorragend, tauchte an der Innenkante (ganz innen gestartet) früh an etwa fünfter Stelle auf. Da gleich aussen neben den beiden auch Habrio aus dem zweiten Band gut gestartet war, konnte sich Claudia nicht auf der zweiten Spur sondern nur ganz innen festsetzen, hinter Anni's Diamond, dem grössten Aussenseiter im Feld. Dieser bekam dann in der letzten Runde massive Probleme, dem Tempo zu folgen. Claudia war mit Gone dahinter hoffnungslos eingeklemmt, als vorne die Post abging. Bis die beiden endlich frei kamen, war alles entschieden und der Rückstand auf die Spitze riesig. Es gelang Claudia durch den letzten Bogen zwar, einiges wettzumachen, doch war mit diesem Effort die Kraftreserve von Gone dann aufgebraucht, so dass im Einlauf von seinem Speed nicht mehr viel zu sehen war. Dass er trotz einem verkorksten Rennen noch das letzte Geld schnappte, spricht für ihn... Der Sieger wäre für ihn auf diesem doch klebrigen Boden nicht zu schlagen gewesen, aber Rang zwei oder drei - das behaupten wir jetzt einfach mal so - wäre wohl drin gelegen. Als nächstes folgt Aarau, die Lieblingsbahn von Gone... |
Av 23. April: Rabenschwarzer Tag - GnR lebt nicht mehr (schwer angaloppiert - Trauer, Wut, Leere)
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| Guns 'n Roses (Brigitte Renk) kommt zum allerletzten Mal ins Ziel (Foto:
Ueli Wild) Gunsi, wir vermissen Dich, es tut so verd... weh, dass das passieren musste! |
Avenches 23.4.06 14.45 |
Flach | 2150 m 8000.- |
Guns 'n Roses (Brigitte Renk) |
6. | Wie unglaublich hatten wir uns auf Gunsi gefreut. Er war so gut drauf wie schon lange nicht mehr, strotzte vor Kraft und Selbstvertrauen. Brigitte Renk servierte ihm ein hervorragendes Rennen, manövrierte ihn in zweiter Spur locker bis in den letzten Bogen. Gunsi ging so gut, dass er wohl ganz vorne mitgemischt hätte. Im Einlauf kam der Motor von GnR dann aber plötzlich ins Stocken - wir wussten zunächst nicht recht weshalb, dachten an den doch weichen Bogen (mit vielen Löchern...). GnR kam als 6. ins Ziel, nicht das, was wir uns erhofft hatten. Nach dem Ziel folgte für mich (wie immer bei den Galoppern - Traber sind da einfach weniger anfällig) der bange Blick, ob beim Ausgaloppieren und -Traben auch alles in Ordnung sei. Und das war leider nicht der Fall. GnR ging lahm. Während des Spurts zu ihm auf die Bahn schossen mir natürlich x Gedanken durch den Kopf. Brigitte Renk war schon abgestiegen und sagte, die Lahmheit komme von hinten rechts. Als ich sah, wie weit er "runter trampte", kullerten schon die ersten Tränen die Wange runter. Das sah für mich als "Halb-Laien" leider schon ziemlich klar aus. Die Diagnose war niederschmetternd: Gunsi war hinten rechts so übel angaloppiert worden, dass die Sehne durchtrennt war. Chancenlos, aus, vorbei. Nur wollten wir das zuerst natürlich nicht wahr haben. Doch es blieb uns nichts anderes übrig. Zum Glück konnte Gunsi, nachdem der Adrenalin-Spiegel etwas runtergekommen war und die Schmerzen für ihn spürbar wurden, rasch etwas zur Schmerzlinderung/Beruhigung gespritzt werden. Da stand er nun, ahnte nichts. Oder doch? Viele traurige Gesicher, verweinte Augen. Das schlimmste, was Rennpferdebesitzern, Trainern, Pferdeführerinnen, Reitern, Fans und allen, die Pferde gern haben, passieren kann. Gunsi war jedoch auch in dieser Situation aussergewöhnlich. Er ging mit gespitzten Ohren in den Transporter, der ihn rüber in die Klinik brachte. Trainer Urs Muntwyler begleitete ihn auf seinem letzten Weg. Wir anderen brachten es nicht übers Herz. In die unendliche Trauer, ein so tolles, sympatisches, immer aufgestelltes Klasse-Pferd verloren zu haben (so wir es denn überhaupt zwischendurch realisieren und nicht einfach als Albtraum abtun), mischt sich auch eine gehörige Portion Wut. Wut, auf den Reiter (oder die Reiterin), die das alles zu verantworten hat. Denn eines steht unzweifelhaft fest: Jemand hat GnR angaloppiert. Die von der Rennleitung angeordnete Untersuchung (mit Visionierung des Films und Befragung der Beteiligten) endete mit dem Wortlaut "ergab keine schlüssigen Ergebnisse den Verursacher zu eruieren." Es gibt also einen Verursacher. Nur werden wir wohl nie erfahren, wer es wirklich war. Brigitte Renk, die unmittelbar nach dem Rennen auch zu GnR in die Boxe gekommen war, brauchte deutliche Worte: "Es ist einfach sch... in dieser Position überhaupt angaloppiert zu werden. Es hatte weit und breit kein pullendes Pferd. Und wir waren ja nicht im Pulk. Jeder nachfolgende Reiter hätte problemlos ausweichen können. Dass ein Pferd wegen so was das Leben lassen muss, ist wirklich tragisch." Sie habe ihn ja das erste Mal geritten und Gunsi habe schon Eindruck gemacht: "Ein smpathisches Pferd, das man einfach gern haben muss." Dem ist eigentlich kaum mehr etwas hinzuzufügen. Wir hoffen inständig, dass nach diesem Vorfall der eine oder andere Reiter in Zukunft etwas vorsichtiger ist. Absichtlich hat dies sicher niemand gemacht. Aber fahrlässig ist so was allemal. Wir sind uns alle bewusst, dass der Rennsport (lebens-) gefährlich ist. Unfälle passieren leider immer wieder. Vielfach ist es einfach Pech. Was uns so enorm zu schaffen macht, ist die Tatsache, dass hier eben nicht Pech sondern "menschliches Versagen" schuld war am Tod von GnR. Hätte der betreffende Reiter aufgepasst, wäre es nicht passiert. Und dem "Schuldigen" möchten wir folgendes mit auf den Weg geben: Du hast ein Leben fahrlässig aufs Spiel gesetzt und es letztendlich ausgelöscht. Wir hoffen, dass Du ein Gewissen hast... (Du hast wirklich Glück, dass wohl nie jemand Dich als Schuldigen "überführen" kann). Gunsi, Du wirst uns als einmaliges Rennpferd in Erinnerung bleiben. Als Profi, der nichts lieber tat als galoppieren - ausser vielleicht rumalbern und spielen. Beides kannst Du dort, wo Du jetzt bist, nach Herzenslust tun. Vielleicht schaust Du ja ab und zu auf uns herab. Wir trösten uns jetzt damit, dass unsere Stute Zauberlied den gleichen Vater hat wie Du - sie ist Dir in einigen Dingen sehr ähnlich. Machs gut, GnR! |
Avenches 23.4.06 |
Trab monté |
2400m (Mal) 6000.- |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Gone bekam von alledem zum Glück nichts mit. Er zeigte eine vorzügliche Leistung, lief sein bisher schnellstes Monté-Rennen (1.18) und blieb nur gerade 3 Längen hinter Gruppe-Crack Iboraqui. Dabei schlug er Gegner (z.B. Hulano), die er beritten noch nie geschlagen hatte. "Da wäre noch mehr drin gelegen", war Claudia nach dem Rennen überzeugt, "aber ich war ganz einfach nicht bei der Sache, meine Gedanken waren bei Gunsi". Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben, ausser vielleicht noch, dass Claudia die ganze Zeit "Gas hatte", was bei Gone in den Monté-Rennen sonst nicht der Fall war, dass er zweimal durch langsamere Gegner "gebremst" wurde (u.a. im letzten Bogen) und dass er sich enorm rasch erholt hatte. Wir starten ihn für am kommenden Sonntag in Dielsdorf mal vor und schauen dann, wie der Boden ist. |
Fehraltorf 17. April: Jullyannis mit gutem Allegra-Debüt - Gone liessen wir in der Box...
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| Jullyannis und Claudia kämpfen um Rang drei.... | ...den sie ganz knapp (Kopf) gegen La Luciole (links) verpassen |
Fehraltorf 17.April 13.30 Uhr |
Trab | 2425m (+25) |
Jullyannis (Claudia Wehrly) |
4. ! | Ein sehr gutes Debüt von Jullyannis, der eigentlich alles andere als ein Sumpfhuhn ist. Claudia startete mit ihm sehr gut, plazierte ihn dann im Feld. Jully trabte auch in den Bögen erstaunlich gut, obschon uns der Vorbesitzer gestern noch gesagt hatte, bei weichem Boden könnten wir ihn gleich im Stall lassen... Wir wollten einfach, dass Claudia ihn mal im Rennen kennen lernt. Claudia liess ihn in der letzten Gegenseite dann antreten, Jully antwortete sofort in Form einer schönen Beschleunigung. Im Einlauf fehlte dann auf den letzten 100 Metern doch etwas die "Luft" - schliesslich war er der einzige Saison-Debütant im Feld... Wir sind mit diesem 4. Platz auf jeden Fall sehr, sehr zufrieden. In drei Wochen geht es für Jully in Dielsdorf weiter. |
Fehraltorf 17.April 15.45 Uhr
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Trab | 2425m (Mal) |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
Nichtstarter | Wie angekündigt haben wir Gone nicht laufen lassen auf diesem Boden. Wir hatten ihn zwar mit auf den Platz gebracht (Claudia hat ihn vom Stall in Uster auf den Rennplatz GERITTEN, mit Jully als Handpferd...). Wir hatten gehofft, dass die Rennleitung erschwerte Bedingungen "erlassen" würde, damit wir Gone ohne Gebühr zurückziehen könnten - und so kam es dann auch. Gone mag den Boden schlichtweg nicht. Und für ein paar Franken etwas zu riskieren, wenn er so gut in Form ist, das war es uns nicht wert. |
Avenches 26. März: Gone holt sich "barfuss"
locker den Sieg!
(uw)
Avenches 26.März 06 14.15 Uhr
|
Trab | 2375m (Mal) |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
1. |
Ende Juni 2005 lief Gone
sein letztes Rennen in Avenches. Damals war es ein Vorbereitungsrennen
und diesmal eigentlich auch... |
Avenches 19. März: Galion im Prix d'Ouverture
mit "Ladehemmung"
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| Galion hatte zunächst viiiiel Gas (Foto: S.Schär) | Im Rennen war er dann bis im Einlauf ganz hinten (U.Wild) |
Avenches 19.März 06 16.05 |
Trab | 2350m Autostart 2.Reihe |
Galion d'Argent (Laurence Kindler) |
6. 1:17,3 |
Das war nicht ganz das,
was wir uns für Galion im Prix d'Ouverture erhofft hatten. Die
grosse Favoritin Kelly James vor ihm startete zweimal schlecht (beim
ersten Mal gab es sogar einen Fehlstart und eine Busse für den
Fahrer). Beim gültigen Start lag Galion dadurch sogar direkt an
letzter Stelle. Dort blieb er dann bis im Einlauf, wo er noch sechs
Konkurrenten überholte, aber nicht mehr weiter als auf Rang 6 kam
und sich das letzte Geld schnappte. Auf Rang 3 fehlten gerade mal 3
Längen. Wenn man gegen die absolute Elite Geld verdient, darf man
nicht unzufrieden sein. Das ist uns schon klar. |
St.Moritz 19. Februar: Gone-Sieg und Galion mit Super-Endspurt 4.
St.Moritz 19.Feb.06 13.15 Uhr |
Trab | 1900m (Mal) |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
1. |
Gone hat uns erlöst! Erster Schnee-Sieg bei seinem vierten Start auf dieser Unterlage - nachdem jedes Mal etwas nicht ganz nach Wunsch gelaufen war (einmal zu schnell im Bogen und mit einem Fehler, einmal zu spät freigekommen und zuletzt gegen stärkere Gegner unterwegs...). Diesmal ging alles auf. Claudia fuhr Gone bewusst defensiv, lag in der Gegenseite noch an zweitletzter Stelle - jedoch mit sehr viel "Gas". Durch den letzten Bogen wurde es ihr dann zu bunt, sie griff an und Gone zog wunderbar durch. Auf der Zielgeraden hielten die beiden Kiss me de Bussy in Schach und gewannen sicher mit einer Dreiviertellänge. Eine Riesengenugtuung für uns und ein Sieg, den Gone sich redlich verdient hat. Jetzt bekommt er eine Pause. In Fehraltorf möchten wir dann wieder angreifen... |
St.Moritz 19.Feb.06 14.15 |
Trab | 1900m (+25m) |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
4. | Und er kann doch schnell traben auf Schnee! In den Bögen verlor Galion zwar wie schon an den ersten beiden Renntagen Boden. Doch was er dann in der Zielgeraden zeigte, war schon sehr schön anzuschauen. Von weit hinten griff Claudia mit ihm an, wurde schnell und schneller - wäre es noch etwa 50 Meter weiter gegangen, Galion hätte wohl auch noch die um Rang zwei kämpfenden Haumon Jim und Faunus de Corbery (die klar langsamer waren am Schluss) noch passiert. So blieb der sehr gute 4. Platz und die Gewissheit, dass Galion - falls er gesund bleibt - eine schöne Saison vor sich haben müsste. |
FOTOS aus St.Moritz vom Gone-Sieg!
St.Moritz 12. Februar: Gone toller 5. - Galion mit 3.bester Zeit "nur" 7.
St.Moritz 12.Feb.06 14.15 Uhr |
Trab | 1800m | Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
5. 26.4 |
Gone zeigte das erwartet gute Rennen. Im Rücken von Hobby du Mesnil hielt Claudia ihn bis im Einlauf an 4. Stelle, griff dann an - doch die anderen hatten auch nicht geschlafen und so kam es zu einem packenden Kampf um Rang vier, welchen Gone gegen den dreifachen GP-Pontresina-Sieger Fétiche du Bouquet um eine halbe Länge verpasste, aber den Arosa-Triumphator Hobby du Mesnil um Nase abfing. Rang fünf und 1188 Franken Preisgeld in einem Rennen, welches wir mit ihm zunächst gar nicht laufen wollten - keine schlechte Ausbeute... |
St.Moritz |
Trab | 1800m +25 m |
Galion d'Argent (Josef Seiler) |
7. 25.8 |
Galion startete diesmal hervorragend, war früh schon im Mittelfeld. Wieder hatte er in den Bögen und in der Gegenseite Mühe mit dem Geläuf, zog dann im Einlauf auf besserem Boden wieder an und holte sich Rang sieben. Klar vor zum Teil stärker eingestuften Gegnern. Dabei lief Galion die drittbeste Zeit aller 13 Teilnehmer - ging aber trotzdem leider leer aus. Gut drauf ist er aber, daran halten wir nach wie vor fest. Auch wenn damit allein kein Blumentopf zu gewinnen ist. Aber es gibt ja nochmal einen Sonntag. So sieht es für Galion zumindest nach einem weiteren Renneinsatz aus. |
Fotos vom 2. St.Moritzer Renntag
St.Moritz 5. Februar: Gone Super-2. - Galion 8.
St.Moritz 5.2.06 13.15 Uhr |
Trab | 1600m +25 |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
2.
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Das war wieder ein bärenstarker Auftritt von Gone, der von Claudia wieder auf Warten gefahren wurde - die bevorzugte Taktik für Gone. Leider fanden die beiden durch den Schlussbogen und auch zu Beginn des Einlaufs partout keine Lücke - als Gone dann endlich freikam, beschleunigte er hervorragend, konnte aber den enteilten Martin Luther King nicht mehr gefährden. Schade, das hätte durchaus auch ein Sieg werden können... Aber mit zwei Ehrenplätzen hat Gone die Saison stark begonnen. Wir überlegen jetzt gründlich, ob er evtl. im GP Pontresina vorne weg geht oder ob wir bis zum dritten Renntag warten (weil Gone mit nur einer Woche Pause bisher meist nicht seine Bestleistung zeigen konnte). |
St.Moritz 5.2.06 15.15 Uhr |
Trab | 1600m +25 |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
8. | Galion fand sich - rund 140 Minuten nach dem Gone-Rennen - mit den veränderten Bedingungen (unregelmässige Bahn mit zum Teil tiefen Stellen in den Bögen) nicht zurecht. Er galoppierte schon beim Start, trabte dann mit zwei, drei "Kollegen" hinter dem Feld her und zog erst in der Zielgeraden, wo der Boden noch etwas besser war, nochmal an. Das war natürlich nicht das, was wir uns erhofft hatten - und auch nicht das, was Galion kann. Wo und wann er weitermacht (2. oder 3. Renntag) ist noch nicht entschieden. |
Fotos aus St.Moritz (5.Februar)
Arosa 15.Januar 2006: Wir haben 2 Schnee-Pferde...!
Gone toller 2. und Galion guter 5. am ersten Aroser Renntag
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| Gone fliegt am Schluss förmlich... | ...auch Galion war im Ziel nahe dabei! |
Mehr Fotos gibt es hier (bitte anklicken)
UND hier dank horseracing.ch die Ziel-Einläufe unserer beiden "G's":
Gone-Film - Galion-Film (bitte anklicken)
Arosa 15.1.06 14.15 Uhr |
Trab | 1725m (+25) |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) 1:36,6 |
2. | Das war stark! Gone hat uns echt überzeugt. Claudia startete mit ihm hervorragend, liess ihn dann an etwa 5./6. Stelle in Ruhe, um sich dann Mitte/Ende letzte Gegenseite zusammen mit Jonathan auf die Verfolgung von Inexès Changerie zu machen. Dann folgte die vielleicht entscheidende Szene. Gone machte - wohl etwas zu schnell in den Bogen marschiert - einen Fehler. Er kam zwar wieder in Schwung - und wie... Doch ganz zum Leader auflaufen war nicht mehr möglich. Ein zweiter Platz aber, auf den sich ganz bestimmt aufbauen lässt. Gone bekommt jetzt eine Pause bis St.Moritz, wo er am 5. und 19. Februar laufen soll. |
Arosa 15.1.06 15.15 Uhr |
Trab | 1725m (+25) |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) 1:35,9 |
5. |
Auch Galion hat gezeigt, dass er den Schnee kann. Wieder erwischte Claudia einen Traumstart. Als Fétiche du Bouquet nach einer Runde aufrückte, schnappte sie sich seinen Rücken und zog in seinem Schlepptau in der Gegenseite mit. Galion kam dann als 3. in den Einlauf, wo er jedoch nicht mehr voll durch zog. Wir glauben den Grund zu kennen und sind guten Mutes, dass dies in St.Moritz ganz anders aussehen wird. Claudia forderte ihn denn auch in der Zielgeraden nicht mehr über Gebühr, so dass schliesslich Rang fünf herausschaute, fünf Längen hinter dem Sieger Hobby du Mesnil. Galion soll am ersten St.Moritzer Sonntag noch den Feinschliff für den GP Pontresina bekommen. |
Avenches 12. November:
Foto Ueli Wild
Galion zieht innen an Icarius vorbei (links die Nase von "Rekordler" Kodex)
Avenches 12.Nov 14.35 Uhr |
Trab |
2425 m
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Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
3. 1:16,0! |
Wieder ein Mega-Rennen von Galion! Vor dem Rennen fragte André Humbert (dessen Grand Farceur als schneller Starter gilt) Claudia, wie Galion starte. Sie antwortete "gut". Das war leicht untertrieben. Galion marschierte los wie die Feuerwehr, war nach wenigen hundert Metern bereits auf die beiden mit Vorgaben gestarteten Inländer Khan und Idole la Bernoise aufgelaufen. Hinter Idole la Bernoise war Claudia mit Galion dann blockiert. "Ich hatte immer Gas, obschon das Rennen richtig schnell war", meinte Claudia hinterher. Erst im Einlauf kam Galion frei, lief Slalom an müden Pferden vorbei, kämpfte dann mit Icarius und Kodex um Rang drei, den er schliesslich eine halbe Länge vor Icarius holte. Stark auch die Zeit, die Galion dabei lief: 1:16.0 - und das bei Bänderstart (der Rekord war bis an diesem Tag 1:15.9 auf diese Distanz in Avenches aus den Bändern - Kelly James verbesserte ihn auf 1:15,0...) Dabei war sich Claudia sogar sicher, dass Galion noch locker weiter gelaufen wäre... Das war ja nicht nötig. Er hat ja jetzt Pause bis zu den Schneerennen... In nur 2 Wochen hat er für uns über 6600 Franken gewonnen (allein in diesem letzten Rennen gab es 2850 Franken für Rang drei!). |
Basel 6. November: Galion-Sieg und Gone guter 5.
Basel 6.11.05 13.00 Uhr |
Trab | 2800m 2.Reihe Nr 7 |
Galion d'Argent (Heiner Bracher) |
1. | Die "Cups der jungen Fahrer" haben uns bisher meist Glück gebracht. Fakir gewann mit Sandra Niederer und mit Severine Tomek... An Galion lag es jetzt, diese Tradition weiterzuführen. Und wie er das tat. Heiner Bracher lieferte ihm einen idealen Rennverlauf, schnappte sich in der letzten Runde den Rücken von Ho Mon Boulba und passierte diesen im Einlauf ohne nennenswerte Probleme, ohne die Peitsche zu brauchen. "Alles ist optimal aufgegangen. Ho Mon Boulba war zwar wirklich stark, aber Galion hätte schon noch etwas mehr zulegen können, wenn es nötig gewesen wäre", meinte Heiner Bracher, der seinen langersehnten 5. Sieg feiern konnte. Wir schauen jetzt, wie Galion das Rennen verdaut und entscheiden dann, ob er am nächsten Samstag in Avenches gegen die Elite nochmals antreten soll (20'000-Franken-Rennen). |
Basel 6.11.05 14.00 Uhr
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Trab |
2800m 1. Reihe Nr 3
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Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
5. | Gone lief das erwartet solide Rennen. Claudia verlor mit ihm in der letzten Runde die gute Position, weil Isard du Ruet vor ihr nicht mehr weiterkam. So entschloss sie sich in der letzten Gegenseite zu einem Rush nach vorne. Gone kam als zweiter in den Einlauf, hatte aber im Einlauf sein Pulver verschossen. Kämpfte zwar tapfer, musste aber noch drei Gegner vorbeilassen. Aber wer sich in jedem Rennen so bravourös einsetzt wie Gone und fast immer Geld verdient, dem kann man wirklich keinen Vorwurf machen. 1 Sieg und 10 Plätze bei 15 Starts (die 4 unplazierten waren alles 7. Plätze..) - und 11'401 Franken - eine wahrlich gute Jahresbilanz. Für Gone ist die Saison gelaufen, er soll möglicherweise auf Schnee aufgeboten werden. |
Avenches 30.Oktober:
Foto: U.Wild |
| Galion (mit Claudia Wehrly) auf dem Weg zum 3. Platz im GP d'Automne |
Avenches 30.10.05 15.40 Uhr
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Trab | 3000m (2.Reihe) Nr 9 |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
3. | Was für ein geniales Rennen, das Galion d'Argent da gezeigt hat! Wie angekündigt, fuhr Claudia ihn defensiv. Wobei ihr zunächst gar nichts anderes übrig geblieben wäre - Galion kam nämlich gar nicht recht mit beim Anfangstempo... In der letzten Gegenseite hatte er aber Anschluss ans Feld. "Ich hab dann halt begonnen, ihn zu fahren", meinte Claudia. Das half - und wie! Von drittletzter Stelle kam Galion im Einlauf aussen immer besser ins bild und schnappte sich auf dem Zielstrich noch Irish Whisky und die unglückliche Kelly James (eingeklemmt). Eine Top-Leistung. Galion hat damit bewiesen, dass er schon fast wieder der "Alte" ist. Und dass eine Quote von 91.70:1 (sowie 8.70 auf Platz) nicht ganz seinem Leistungsvermögen entspricht. Auch im swissturf dürfte vor dem nächsten Start wohl wenigstens eine Silbe über ihn "verloren" werden. Zumal er nächste Woche in Basel im Cup der Jungen Fahrer auf tieferem Niveau antreten kann. Als Fahrer haben wir Heiner Bracher verpflichtet.
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Frauenfeld 23.Oktober: Fakir holt zum Abschied einen tollen 2. Platz! Bye, bye Fäku...
Foto: Ueli Wild
Frauenfeld 23.10.05 14.30 Uhr |
Trab | 1825m Mal Nr 12 |
Fakir Normand (Marcel Humbert) |
2. | Noch einmal hat Fakir genial gekämpft, sämtliche Register seines Könnens gezogen, sein Kämpferherz in die Waagschale geworfen - und gegen einige der besten Grastraber der Schweiz einen hervorragenden zweiten Platz geholt. Lange sah es noch besser aus. Fakir hatte im Einlauf von Hermes Ultra die Spitze übernommen, schien auf dem Weg zum Sieg. Doch es hat nicht sollen sein. In Frauenfeld, wo er sich so wohl fühlte, blieb ihm ein Sieg verwehrt. Zweimal stand ihm Flamant vor der Sonne, jetzt der Riesen-Aussenseiter Hermes Ultra. Einmal aber lief Fakir auf der Allmend alle in Grund und Boden - als er mit Sevi Tomek leider aber schon am Start disqualifiziert wurde. Nichtsdestotrotz zeigte er dort eine der besten Leistungen seiner Karriere (trotz drei Bögen weit, weit aussen herum kam er klar vor dem kämpfenden Feld ins Ziel, hätte regulär einen Riesenvorsprung herausgeholt...). Hätte, wäre, wenn. Für Fakir ist das jetzt alles vorbei. Er weiss zum grossen Glück nichts davon. Denn das würde er nicht so toll finden. Wir sind enorm stolz auf ihn, den kleinen Kämpfer. Stolz auch darauf, dass er sich mit einer schönen Serie von Rennen (5. - 1. - 3. - 2.) vom Publikum und von seinen Fans (deren gibt es etliche, wie wir in Mails und Reaktionen gestern auf dem Rennplatz erfahren durften) verabschieden konnte. Fakir lief in seiner Karriere 123 Rennen, wovon er 28 gewann (22.75 % - oder mehr als jeder fünfte Start war ein Sieg...) und sich 23 Plätze holte (man suche ein Pferd, das mehr Siege als Plätze auf dem Konto hat... typisch Fakir!). Insgesamt hat Fakir 156'807 Franken an Preisgeld gewonnen. Für den Stall Allegra sehen die Fakir-Zahlen wie folgt aus: Seit mitte 2002 absolvierte er in unseren Farben 52 Starts, woraus 8 Siege, 16 Plätze und eine Gewinnsumme von 47'235 Franken resultierte. Seine beste Saison hatte Fakir im 2003, wo er bei 19 Starts 5 Siege und 6 Plätze holte. Leider blieb ihm in jenem Herbst in der Meisterschaft die Krönung vergönnt - er hat sich, wie so oft selbst geschlagen... Ein herzlicher, riesengrosser Dank an alle, die mitgeholfen haben, dass wir mit Fakir eine so unvergessliche, geniale Zeit erleben durften. Ein spezieller Dank an Claudia, die unseren "Zampel" so gut verstanden hat. Danke auch an Marcel Humbert, dem wir einiges zu verdanken haben. Marcel meinte nach dem Rennen nur: "Es ist nicht schade, dass wir Zweite waren, er hat ja riesig gekämpft. Schade ist nur, dass ein so gutes Pferd jetzt keine Rennen mehr läuft." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ausser: Fakir, wir werden Dich vermissen auf den Rennbahnen.
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Fakir guter 3. im Maienfelder Sprint
Maienfeld 16.10.05 14.15 Uhr
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Trab | 2450m 1.Reihe Nr 1 |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
7. | Das langersehnte Comeback von Galion... Nach einem Rennen stets an der Innenkante zog Galion gut durch, hatte immer viel Gas und lief noch besser als wir uns für dieses Comeback-Rennen erhofft hatten. Es wäre sogar Geld drin gelegen. Jetzt hat Galion 2 oder 3 Wochen Pause. Eventuell läuft er im GP d'Automne in Avenches. Spätestens im Basler Cup der jungen Fahrer (toll dass er dort reinkommt...) starten wir dann den nächsten, erster gemeinten Angriff! |
Maienfeld 16.10.05 16.15 Uhr |
Trab | 1800m 1.Reihe Nr 6 |
Fakir Normand (Marcel Humbert) |
3. | Mit der Nummer 7 war es natürlich nicht mehr so einfach wie letzten Sonntag, an die Spitze zu kommen. Marcel Humbert meisterte die Aufgabe aber souverän, übernahm mit Fakir durch den letzten Bogen die Führung. Im Einlauf kämpfte Fakir noch einmal bravourös, trabte wieder ohne den kleinsten Fehler durch - doch gegen zwei und drei Jahre jüngeren Isard du Ruet und Habrio war diesmal nichts zu machen. Marcel beschränkte sich deshalb 100 Meter vor dem Ziel darauf, Rang drei zu sichern. Eine tolle Leistung von Fakir. Möglicherweise läuft er nochmal in Frauenfeld (wenn er ins Feld reinkommt). Und sonst war das möglicherweise der Schlusspunkt einer langen, turbulenten Karriere mit 28 Siegen (8 davon für den Stall Allegra). Fakir, wir werden Dich vermissen! |
Maienfeld 16.10.05 16.15 Uhr |
Trab | 1800m 1.Reihe Nr. 7 |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
7. | Wenn Gone galoppiert, dann stimmt etwas nicht mit ihm. Und diesmal sprang er gleich mehrmals an. Eine fast unheimliche Serie von Plazierungen fand damit ein Ende. Wir schauen jetzt mal, was genau Gone so gestört hat und entscheiden dann, ob er in Basel nochmal antreten wird. Er hat sich seinen Hafer in dieser Saison mehr als nur verdient. |
9.Oktober 2005 Maienfeld: Fakir-Sieg und Gone toller 3. - Ramajana 6.
Foto Ueli Wild
Maienfeld 9.10.05
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Trab |
1800m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly)
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3. | Unpassender Rennverlauf (unfreiwillig viel zu früh an der Spitze, weil der Leader Hermes Ultra, hinter dem Gone sich eingereiht hatte, galoppierte, Claudia blieb nichts anderes übrig, als Gone marschieren zu lassen) und trotzdem 3. geworden - Gone ist unglaublich. "Ich hätte im letzten Bogen nie gedacht, dass wir noch 3. würden, nachdem Gone sich unterwegs in Front so verausgabt hat", war Claudia überrascht. Wir sind happy mit seiner Leistung und freuen uns auf den Final vom nächsten Sonntag. Dort hoffentlich mit einem guten "Rücken" - wieso nicht derjenige von Fakir...? smile |
Maienfeld 9.10.05
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Trab | 1800m |
Fakir Normand (Marcel Humbert) Reihe 1, Nr 1 |
1. | Es lohnt sich eben doch zu warten - Fakir kann es noch immer! Schrecksekunde vor dem Start, als Fakir kurz galoppierte, Marcel hatte ihn rasch wieder im Griff und übernahm die Spitze. Hargache konterte ihn im ersten Bogen, doch Fakir erkämpfte sich seine Lieblingsposition wieder zurück. Durch den letzten Bogen kam Isard du Ruet stark auf. Fakir fightete wie zu seinen besten Tagen und gewann mit Hals! Was für eine Freude, was für eine Genugtuung! Marcel Humbert war einmal mehr begeistert von Fakir: "Was für ein gutes Pferd, was für ein Kämpfer...!" |
Maienfeld 9.10.05
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Flach | 2650m |
Ramajana (Regina Klein) 52.5 |
6. | Ramajana galoppierte gemäss Regina Klein viel besser als noch in Dielsdorf. Sie hatte auch einen guten guten Moment, hatte eine Runde vor Schluss noch "Gas". Doch dann rutschte sie nach Aussagen ihrer Reiterin im Bogen weg - und das Selbstvertrauen war auch weg. Alles paletti aber, Ramajana ist nach ersten Eindrücken gesund. Und bekommt jetzt ein Handicap. Als dritter und schon wieder letzter Saisonstart soll sie voraussichtlich am letzten Avenches-Renntag (Samstag 12.November) nochmals laufen. |
Guns 'n Roses in Lyon-Parilly nach dem Aufgalopp Nichtstarter
Lyon-Parilly 28.9.05 17.30 Uhr |
Flach |
2400m Box 13 |
Guns'n Roses (Claudia Wehrly) |
Nichtstarter | Was sollen wir da noch sagen/schreiben? Das unsägliche Pech bleibt GnR dieses Jahr treu. Er sah richtig gut aus, war gut gereist (am Dienstag zusammen mit Unaware) und beim Morgengalopp am Mittwoch in Lyon-Parilly hatte er dem Trainer hervorragend gefallen. Wir alle waren guten Mutes - bis nach dem Ausgalopp plötzlich die Durchsage kam: "L'entraineur Monsieur Muntwyler au départ, urgent..." Was nun? Urs wurde von einem Funktionärsauto an den Start gefahren. Bange Minuten. Dann die nächste Durchsage: "Le numéro neuf, Guns 'n Roses est nonpartant." Bingo. Das kann doch nicht sein. Die extra angereiste Allegra-Delegation mit den Fotografen Hitsch Mettler und Ueli Wild sowie dem "Manager" war am Boden zerstört. Später dann die Auflösung. Gunsi war nach dem Aufgalopp beim Austraben urplötzlich lahm gegangen. Wir haben keine Ahnung weshalb. Nach all dem Pech (zweimal Wolkenbruch kurz vor dem Rennen, Nichtstart Dielsdorf, Nichtstart Luzern, Renntag-Absage Avenches und und und) jetzt also auch das noch. Ein zweitägiger Lyon-Trip, um uns das Handicap zu holen. Und dann kann GnR nichtmal laufen. Es ist zum Haaröl... (zumal über den nur um eine Länge geschlagenen 3.-plazierten De But en Blanc gerechnet für GnR einiges drin gelegen wäre - im verkorkste Aix-Rennen war dieser ja nur 2 Längen vor GnR und stand diesmal 5 Kilo ungünstiger). Wir hoffen natürlich, dass sich GnR nichts schlimmes geholt hat. |
Dielsdorf 25.September 2005: Gone Super-2. - Fakir ohne Fehler guter 5. - Ramajana-Comeback
| 13.00 Uhr | Trab |
2425m | Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
2. | Es ist einfach unglaublich, wie regelmässig Gone läuft. Er wird, wie hier schon geschrieben, von Rennen zu Rennen besser. In diesem ultraschnellen Rennen lag Claudia sogleich im Mittelfeld, liess Gone schön in Ruhe, während vorne L'Aventure mächtig aufs Tempo drückte. Im Einlauf war Morgane d'Yvel zwar weg, doch mit den restlichen Gegnern (inklusive Kumpel Fakir) machte Gone kurzen Prozess, zog mit Speed vorbei und holte sich einen hervorragenden zweiten Platz in einem gewiss nicht schwachen Feld. "Wie Gone im Einlauf angezogen hat, war sensationell", freute sich Claudia. In dieser Form freuen wir uns doppelt auf Maienfeld - und hoffen, dass der Föhn dort die Bahn so richtig schnell macht, damit Gone endlich den von ihm geliebten guten Boden vorfindet (in Dielsdorf hatte es erstaunlicherweise weiche und sogar tiefe Stellen). |
| 13.00 Uhr | Trab | 2450m | Fakir Normand (Marcel Humbert) |
5. | So sehr haben wir uns noch nie über einen fünften Platz gefreut! Fakir kann also doch noch ohne Fehler durchtraben. Marcel Humbert und Claudia hatten schon beim Heat an der "Einstellung" rumgetüftelt. Und offenbar das Richtige gemacht. Fakir musste ganz innen durch den ersten Bogen traben, ging dann schnurstracks an zweite Stelle und machte sich auf die Verfolgung von L'Aventure. Diesem Anfangstempo musste er dann Ende der letzten Gegenseite Tribut zollen, doch unser Zampel gab nicht etwa auf, sondern kämpfte tapfer bis ins Ziel und holte sich Rang fünf - als zweitbestes Pferd mit 25 Meter Zulage notabene. Marcel Humbert freute sich riesig und schwärmte: "Fakir ist meines Erachtens noch immer fast so stark wie vor zwei, drei Jahren - er hat nie das geringste Anzeichen gemacht, galoppieren zu wollen. Er hat Klasse und einen unglaublichen Renn-Kopf." Na denn, wir versuchen es eventuell in der Maienfelder Meile. Dann wieder gegen Gone und falls möglich wieder mit Marcel Humbert im Sulky. |
15.30 Uhr
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Flach |
1800m |
Ramajana (Regina Klein) |
9. | Ein gutes Debüt hatten wir uns erhofft. So dass Ramajana am Schluss vielleicht noch den einen oder anderen Gegner "schnappen" kann. Aber dass sie gleich fünf hinter sich lässt, hätten wir nicht erwartet. Gut, die Debütanten Quicksilver und El Sweety hatten es nicht einfach. Doch Pferde wie Chatcat, Catch Me oder Orkan des Bordes waren sicher höher eingeschätzt als unser "Mami", die auf die Siegerin Bafira nur gerade 9 Längen verlor. Dies nach über 3 Jahren Pause... Nicht schwierig auszumalen, was da mit einer Steigerung drin sein könnte. Regina Klein war von der Leistung auch begeistert: "Sie ist wirklich sehr gut gelaufen. Eingangs Zielgerade hatte sie einen Riesen-Moment, hat dann durchgezogen, aber nach dieser Pause nicht mehr weiter beschleunigen können. Sonst wäre sie garantiert im Geld gewesen..." Wir hoffen jetzt aber erst mal, dass sie das Rennen gut verdaut. Das Schimmelrennen, das am nächsten Samstag in Krefeld stattfindet (25'000 EUR, 2050m - Jordao soll laufen...) kommt leider zu früh... smile! |
Aarau 11. September: Gone 3. - Tche mit 3 Eisen angehalten
11.9.05 17.00
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Trab |
2525m (Mal) |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Unglaublich, schon das siebte Rennen in Serie, welches Gone unter den ersten vier beendet! Trotz eines mässigen Start auf den ersten Metern konnte sich Gone sofort den Platz an der Innenkante hinter Leader Hulano sichern. Dieser bremste leider während Dreiviertel der Distanz, was Gone überhaupt nicht entgegenkam. Als es in den Einlauf ging, kämpfte er zwar bravourös, verfügte aber wie zu erahnen war nicht über seinen sonst so schönen Endspurt. Rang drei ist natürlich ein sehr gutes Resultat - jetzt geht es in Dielsdorf weiter. Und dann freuen wir uns jetzt schon auf Maienfeld...! |
11.9.05 17.30 |
Cross | 4400m | Le Tche (Claudia Wehrly) |
agh. | Le Tche sprang wie immer sehr gut. Doch in der Wendung im Springgarten rutschte er, zog sich vorne links das Eisen ab und galoppierte in der Folge verständlicherweise nie mehr in seiner gewohnten Aktion. Er ist aber nach ersten Eindrücken absolut gesund aus dem Rennen gekommen. Ein gutes Training im Hinblick auf sein Saison-Ziel Maienfeld war das alleweil. |
Luzern 4. September: Guns 'n Roses mal wieder mit Pech - Nichtstarter
4.9.05 15 Uhr
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Flach |
2400m Hcp 2 |
Guns 'n Roses (Markus Kolb) |
Nichtstarter | Da haben wir uns für Luzern und gegen Cluny (am Freitag) entschieden. Und jetzt kann GnR nicht laufen. Bingo, das Pech meldet sich nach kurzer Pause zurück! Gestern Samstag war noch alles paletti. Am Sonntag morgen durfte GnR noch etwas auf die Weide. Und als der Trainer ihn von dort abholte und ihn bereitmachen wollte, ging er nicht gerade. So wie es aussieht, ist das Problem an seinem ominösen Huf. Er hat empfindliche Sohlen. Und ist zudem ziemlich wehleidig, so dass er im Rennen kaum seine Leistung gebracht hätte. Wirklich toll, wieviel Pech wir mit GnR diese Saison hatten. Im Frühling der verregnete Sumpfrenntag in Dielsdorf (wo wir GnR nicht laufen liessen) sowie der abgesagte, verschneite Avenches-Renntag. Dann die Hufabszess-Probleme. In Frankreich zweimal mit unpassenden Rennverläufen gescheitert. Dann in Dielsdorf der Wolkenbruch unmittelbar vor dem Rennen. Und jetzt das! Klar, wir wissen, dass der Rennsport so ist oder auch noch viel schlimmer (und wir sind uns auch bewusst, dass so was in einer hermetisch abgeschlossenen Boxe nicht passiert wäre. Unsere Pferde sollen aber auch auf die Weide dürfen). Es wäre schön, wenn der Rennsport-Gott jetzt ein Einsehen hätte. Zumal wir in der Schweiz kaum mehr passende Rennen haben in diesem Herbst... (wenn wir in Aarau und Maienfeld nicht laufen wollen). |
Luzern 28. August: Fakir mal wieder in Front galoppiert
28.8.05 17.15 Uhr |
Trab schön wärs... |
1600m 1. Reihe |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
dG | Na ja, ganz so überraschend war ja nicht, dass Fakir galoppierte. Aber schade trotzdem. Er war beim Aufwärmen locker, auch hinter dem Startauto anständig. Startete wie aus der Kanone geschossen und übernahm die Spitze. Als dann der Bogen kam, wo das Geläuf von den 7 anderen Rennen verständlicherweise ziemlich "umgepflügt" war, folgte der Fehler. "Schade, er war gut zu handeln und wollte wirklich traben", sagte Claudia, die ihn nach dem Fehler galoppieren liess, um niemanden zu behindern. Fakir kam dann mit dem Feld ins Ziel und war logischerweise noch überhaupt nicht müde. Für ihn könnte es jetzt in zwei Wochen in Aarau weitergehen. |
Dielsdorf 21. August: Guns 'n Roses 5. auf ungeliebtem Geläuf - Gone blieb im Stall
Dielsdorf 21.8.05 13.30 Uhr |
Trab | 2425m +25m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
NS | Gone liessen wir bei diesem Boden mit 25 Meter Zulagen nicht laufen... Wir warten mit ihm vermutlich bis Aarau. |
Dielsdorf 21.8.05 17.15 Uhr |
Flach |
2300m |
Guns 'n Roses (Philipp Schärer) |
5. | Der Start von GnR war bis kurz vor dem Start unsicher. Als wir uns schon für den Start entschieden hatten (weil der Boden bis rund eine Stunde vor unserem Rennen erstaunlich gut gehalten hatte), GnR im Führring war, der Reiter ebenfalls (sprich 15 Minuten vor dem Rennen), öffnete Petrus die Schleusen. Und wie! Es goss wie aus Kübeln und aus dem zuvor passablen Geläuf wurde eine Sumpflandschaft. Es gab aber kein Zurück mehr. GnR hielt sich den Umständen entsprechend tapfer. Er kann solchen Boden schlicht und einfach nicht. Das war immer so und wird wohl auch so bleiben... Philipp Schärer ritt ihn defensiv und für einen Moment sah es in der Gegenseite aus, als würde er "stockletzter". Doch von seinem Reiter nach aussen (auf den wohl etwas besseren Boden) beordert, zog GnR wieder an und rückte im Bogen gut auf, bis im Einlauf dann der Boden wieder schwerer und die Lust weniger wurde. Rang fünf weit hinter dem Sieger, aber auch weit vor vier anderen Perden, darunter dem Toto-Favoriten Persiff. Philipp Schärer war begeistert von Gunsi: "Dem merkt man die Klasse durch und durch an. Er ist klar besser als was hier in unseren Handicap-2-Rennen rumläuft. Schade, dass er das heute nicht zeigen konnte." Ja, schade. Aber GnR hat sich nach ersten Eindrücken nicht überanstrengt, war nach dem Rennen putzmunter - nächster Start entweder in Luzern, Avenches oder Frankreich. Und das Positivste (neben der Tatsache, dass GnR am Montag frisch, munter, gesund und "gfrässig" war): GnR hat im Handicap einen Erlass von 2 Kilo bekommen... Damit steht er so günstig wie noch überhaupt nie. Und wenn er dann seinen Boden hat. smile... |
Gone 3. im Saignelégier-Monté
Gone
und Claudia (Foto: Hitsch Mettler)
Saignelégier 7.August 05
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Trab monté |
2525m +25m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Gone läuft weiter treu ins Geld. Zum ersten Mal in Saignelégier ins hintere Band gerutscht, hatte er diesmal keine so optimale Ausgangslage. Doch Claudia hatte wie erwartet das Start-Handicap rasch wettgemacht. Das Rennen war zügig gelaufen (schneller als in den letzten beiden Jahren, als Gone 2. und dritter wurde). Und als in der letzten Gegenseite Hyper de la Lieu und Ilot Dop das Tempo nochmals erhöhten, konnte Gone nicht mitgehen. Claudia machte das einzig richtige, hielt ihn "zusammen" und versuchte in der Zielgeraden nochmals anzugreifen. Doch gegen die beiden enteilten war Gone chancenlos. Mit seinem neuerlichen Toto-Rang dürfen wir jedoch sicher zufrieden sein. (der letzte unplazierte Allegra-Start liegt jetzt dann 2 Monate zurück. Wer dafür besorgt war? Zampel-Frosch Fakir mit seinem Lieblings-Buchstaben...) Für Gone geht es jetzt in Dielsdorf oder Luzern weiter. |
Divonne-les-Bains 24. Juli: Ziel kam für Guns 'n Roses 20 Meter zu spät...
Divonne-les-Bains 24.Juli 05 |
Flach | 2400m 8000 EUR |
Guns 'n Roses (Claudia Wehrly) |
3. | Wenn es so weiter geht, müsste aus dem nächsten Frankreich-Start ein Sieg resultieren (Der Zielpfosten stand in Aix 50 Meter zu weit weg, in Divonne waren es nur noch 20 Meter)... Aber alles der Reihe nach. Diesmal war ein anständiges Tempo im Rennen. Claudia servierte GnR ein Rennen nach Mass, die beiden lauerten in 4./5. Position. Dann Ende der letzten Gegenseite rückte Claudia mit Guns 'n Roses auf und übernahm die Spitze (im Nachhinein betrachtet einen Tick zu früh; doch nachher ist man bekanntlich immer schlauer). Gunsi marschierte im Einlauf für einen Moment unwiderstehlich, hatte drei, vier Längen Vorsprung. 100 Meter vor dem Ziel sah er wie der kommende Sieger aus. Auch 50 Meter später konnte man als Allegra-Anhänger noch hoffen, doch dann kamen Erdeni und Unaware herangerauscht und stellten GnR quasi auf dem Zielstrich. Rang 3, keine Länge hinter dem also auch bei seinem zweiten Start nach Verletzungspause ungeschlagenen Unaware: Eine gute Leistung (zumal Unaware ein Klasse-Pferd ist, das in England umgerechnet einmal 86 GAG hatte...). GnR verdiente immerhin rund 1800 Franken. Als nächstes könnte es für ihn noch einmal in Frankreich weitergehen, womit er dann eine Handicap-Marke hätte - und wir mehr Möglichkeiten. |
Aix-les-Bains 11. Juli (Montag)
Aix-les-Bains 11.Juli |
Flach Amat. |
2500m 7000 EUR |
Guns 'n Roses (Claudia Wehrly) |
5. | Das war ehrlicherweise natürlich nicht das Resultat, das wir uns von Gunsi in Aix erhofft hatten. Und der Schein trügt. Doch alles der Reihe nach. Wie vom "Manager" befürchtet wollte zu Beginn des Rennens niemand so richtig die Spitze nehmen. Claudia war mit GnR gut abgesprungen und versuchte ihn in zweiter Linie hinter der Spitze zu verstecken. Ihm passte das flaue Tempo überhaupt nicht und er pullte - über fast die Hälfte der Distanz! Als in der Gegenseite das Tempo dann besser wurde, schien es ihm besser zu gefallen. Claudia konnte ihn endlich das tun lassen, was er definitiv am besten kann, nämlich galoppieren. Durch den letzten Bogen machte sie sogar Druck auf den Favoriten. Zusammen mit Anne-Sophie Pacault, eine der französischen Top-Amateurreiterinnen, schienen Claudia und Gunsi im Einlauf um den Sieg zu kämpfen. Rund 100 Meter vor dem Ziel schien für GnR alles auf gutem Weg, bei 50 Meter war er ganz knapp Zweiter - und dann rauschten tatsächlich auf den letzten Metern noch 3 Pferde vorbei. 2 Längen, ein Hals und eine Nase hinter dem Sieger auf Rang fünf zu sein, tut schon weh. Vor allem nach so einem Rennverlauf. Da sind auch die 550 Franken Gewinn ein kleiner Trost. Denn da wäre ohne die viele durchs Pullen unnötig verpuffte Kraft einiges mehr drin gelegen. Das wichtigste aber: GnR ist (soweit bereits beurteilbar) gesund aus dem Rennen gekommen. Für ihn soll es jetzt demnächst in Divonne weitergehen. |
Aix-les-Bains-Fotos folgen im Laufe des Dienstags (so ist es zumindest geplant...)
Basel 3.Juli
Basel 3.Juli |
Trab | 2800m Autostart |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Einmal mehr eine tolle Leistung von Gone - diesmal wieder Monté, und zwar gegen Pferde, die normalerweise 25 Meter (oder noch mehr) hinter ihm ins Rennen müssten. Claudia plazierte Gone sofort im Vordertreffen des kleinen Feldes. Dort blieben die beiden bis in den letzten Bogen, wo leider direkt vor ihnen Frenchy du Manoir Mühe hatte. Während er sonst nach aussen tendierte, wurde er diesmal nach innen gezogen, wodurch Gone bremsen musste. Dummerweis ging genau in diesem Moment vorne mit Chauvalon und Hulano die Post ab. Gone machte in der Folge vom letzten Platz aus einigen Boden gut, war am Ende das schnellste Pferd - weiter als bis auf Rang drei (nur 2.5 Längen hinter Sieger Chauvalon) reichte der Endspurt jedoch nicht. Sechsmal hintereinander ins Geld zu laufen, ist bei den Trabern jedoch schon eine gute Leistung. Jetzt warten wir gespannt auf das Monté-Rennen in Saignelégier in 5 Wochen... |
Avenches 25. Juni
Gone kann im Einlauf immer noch flieeeeegen... 4. Platz
Foto Ueli Wild
Avenches Samstag 25.Juni |
Trab | 2425m +25 |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
4. | Genau so hatten wir es uns gewünscht. Ein Rennen fürs Selbstvertrauen, quasi ein rennmässiges Training. Eine Woche vor dem Monté-Auftritt in Basel wollten wir Gone nicht zu viel zumuten. Claudia nahm deshalb nichtmal eine Peitsche mit. Gone startete gut, plazierte sich im Mittelfeld. Claudia wartete dann schön bis im Einlauf, wo sie lange keine Lücke fand, dann aber mit Gone wie ein D-Zug angerauscht kam - als klar schnellstes Paar... Rang vier war es schliesslich, mit etwas mehr Glück (sprich einer sich früher öffnenden Lücke - oder einem 50 Meter später kommenden Zielpfosten) wäre Rang 2 dringelegen. Doch wer bei einem "Training" 570 Franken verdient, darf sich ja nicht beklagen. Und am Sonntag geht es in Basel um schön enge Bögen, unter dem Sattel versteht sich. |
Gone-Fotos aus Avenches (25.Juni)
Avenches 12. Juni
Guns 'n Roses-Sieg und 3. Platz für Gone im Monté !!!



Avenches 12.Juni 14.00 Uhr |
Flach | 2150m | Guns 'n Roses (Markus Kolb) |
1. ! | Was für ein Rennen, das Guns'n Roses da auf die Bahn gelegt hat - als einziger Saisondebütant im Feld. Schon durch den ersten Bogen setzte er sich mit dem Toto-Favoriten Liquid Form um ein paar Längen vom Feld ab. Ausgangs des letzten Bogens liess Markus Kolb ihn dann marschieren, zeigte ihm, dass es ernst wird. Und Gunsi reagierte, war beim Wegübergang in Front. Danach machte er auf einen Peitschenschlag einen Schlenker, war aber rasch wieder gerade, verlor aber etwas Schwung. Bis ins Ziel hielt er Liquid Form und Bogota City sicher in Schach. Eine starke Leistung. Der zweitplazierte Liquid Form hatte letztes Jahr in England umgerechnet immerhin ein GAG von 82.5 - er geniesst im Stall von Champion-Trainer Miro Weiss einige Wertschätzung, und hat in dieser Saison nun schon einen Sieg und zum dritten Mal einen Ehrenplatz belegt. Als nächstes könnte es für GnR in vier Wochen in der französischen Provinz weiter gehen. |
Avenches 12.Juni 15.00 Uhr |
Trab Monté |
2375m Mal |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Ein starkes Rennen von Gone - und ein klug eingeteiltes von Claudia. Als die ersten vier eine Runde vor Schluss aufs Tempo drückten, liess Claudia Gone schön in Ruhe. Die beiden machten dann in der Zielgeraden noch Boden und Plätze gut, kamen noch stark auf. Wir freuen uns jetzt schon auf das Monté-Rennen in Saignelégier, in welchem Gone bisher stets im Toto war... Aber vorher hat es auch noch ein, zwei Rennen. Zum Beispiel Anfang Juli in Basel, ebenfalls unter dem Sattel. Nur dass dort die Bögen enger sind, was Gone sicher entgegenkommt. Gone hat mit diesem dritten Platz - im notabene wichtigsten Monté-Trabrennen der Schweiz - innert einer Woche 4845 Franken verdient. Nicht schlecht, oder? |
Avenches 12.Juni 16.00 Uhr |
Trab | 2400m +25 |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
dG | Fakir wie er leibt und lebt. Beinahe umgefahren worden (Sulky von Claudia war in der Luft...), Galopp-Einlagen, auf die Zunge gebissen, und so weiter. Schade. Er könnte es immer noch, das hat er im Gras-GP hier in Avenches gegen die Elite bewiesen. Aber wir gehen jetzt über die Bücher, ob Fakir im Herbst noch ein, zwei Rennen laufen soll. Oder ob das vielleicht das Ende einer Karriere mit viel "auf und ab" war. Einer tollen Karriere mit 27 Siegen, 7 davon für uns. Was haben wir uns gefreut dank Fakir, manchmal auch "gelitten". Wenn wir wüssten, dass es einen verregneten Herbst gibt, mit tiefen Grasbahnen, wäre der Entscheid einfacher. Wobei "einfach" das falsche Wort ist in diesem Zusammenhang. Abschied nehmen tut immer weh. Von so einem Charakter-Pferd umso mehr. |
Gone zündet seinen Speed - Tche ohne Rennen im Bauch guter 5.
Fotos Ueli Wild und Christian Mettler - mehr Fotos
Aarau 5.6. 17.00 Uhr |
Trab | 2525m (Mal) |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
1. ! | Auf dieses Rennen hatten wir seit 3 Monaten hingefiebert - ideal ausgeschrieben für Gone. Wie vor zwei Jahren. Und wie damals liessen sich Gone und Claudia nicht zweimal bitten. Nach einem guten Start suchte sich Claudia einen Rücken, fand auch einen - aber das Rennen war langsam. Bis im letzten Bogen hatte sich Claudia dann aber ins Mittelfeld vorgearbeitet. "Dann hab ich die Gegner angeschaut, gesehen, dass niemand mehr so viel Gas hat und bin losgefahren", erzählte Claudia. Und wie Gone loslegte! Eingangs der Zielgeraden übernahm der die Spitze, legte ein paar Längen zwischen sich und die Verfolger und zehrte bis ins Ziel davon. Was für ein Sieg, was für Emotionen für uns alle - vom Glück verfolgt waren wir ja wahrlich nicht in den letzten Wochen und Monaten. Jetzt geniessen wir das Glück, wohl wissend, wie schnell es im Rennsport wieder anders aussehen kann. Für Gone soll es nun in einer Woche im Monté in Avenches (ganz vorne weg, 50 Meter vor den Besten) weitergehen. |
Aarau 5.6. 17.30 Uhr |
Cross |
4400m |
Le Tche (Claudia Wehrly)
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5. | Die Intensiv-Pflege hat sich gelohnt - denn Tche hatte nach einem Schlag (von einem anderen Pferd) am Donnerstag, Freitag und Samstag vorne links ein "Riesen-Pfosten". Er ging zwar immer gerade und der Tierarzt hatte es sich angesehen (nichts am Gelenk, aber ein Infekt). Das Hausmittel von Kathrin Wälty half schliesslich: Quark draufschmieren. Sicher 2 Kilo hat Tche davon verbraucht - mit diesem fünften Rang lässt sich das gerade noch knapp berappen... smile Unser Galopp-Oldie hat nämlich einmal mehr gezeigt, dass er es noch kann. Er sprang gut, passierte den den Teich als einer der schnellsten. Claudia tauchte mit ihm im Vordertreffen auf, doch im letzten Bogen rutschte er leicht weg. "Schade, genau dort hatte er viel Biss, danach war er einen Moment etwas wie verloren", so Claudia, die ihr allererstes Cross in Aarau ritt - die anderen 3 waren alle in Maienfeld. Die beiden fingen sich nochmal, kamen als 6./7. über den letzten Sprung und erkämpften sich dann sogar noch das letzte Geld. Weniger als 5 Längen hinter dem 2. Platz - und dies obschon Tche mit Hara France zusammen der einzige war, der in dieser Saison noch kein Rennen bestritten hatte. Na, wenn das keine Leistung ist...! Jetzt hoffen wir einfach noch, dass Tchecco das Rennen auch gesundheitlich gut überstanden hat. Denn das ist schliesslich das absolut Wichtigste. |
Aarau 29.Mai
Aarau |
Trab |
2525m +25 |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly)
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9. (21.7) |
Claudia startete mit Galion richtig gut und tauchte früh hinter den Malpferden auf. Das Tempo war horrend. Galion hatte nie richtig Gas, trabte aber brav mit. Mitte des Rennes hatte Galion dann ein "Loch", durch den letzten Bogen kam er nochmals auf, um ganz am Schluss nochmals etwas nachzulassen. Rang 9 ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich zufriedenstellend. Die gelaufene Zeit von 21.7 ist absolut in Ordnung, das ist die 7.-schnellste im Rennen und Galion war der fünftbeste aus dem hinteren Band. Jetzt folgt das Sprintrennen in Frauenfeld. Hoffentlich wieder auf gutem Boden. Und dann ja ohne Start-Handicap, mit Autostart... |
Frauenfeld 22.Mai
Frauenfeld 22.Mai |
Trab |
3200m Auto 2.Reihe |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
dG | Das war wieder nicht nach Fakirs Geschmack (auch nicht nach unserem). Claudia fand sich mit ihm früh mitten im Feld, wo vorne heftig gebremst wurde. Fakir zeigte schon früh an, dass er das überhaupt nicht lustig fand. Und durch den ersten Bogen war der Geduldsfaden bei ihm dann gerissen. Schade, wirklich schade. Denn er ist unverändert gut drauf - und die Bedingungen waren für ihn wie geschaffen. Janu, jetzt ist für ihn die erste Saisonhälfte schon bald gelaufen. Auf Sand wollen wir ihn nur noch in ganz ausgewählten Rennen laufen lassen, wenn überhaupt. Dann noch ein paar Herbstrennen. |
Frauenfeld 16.Mai
Frauenfeld 16.Mai
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Trab | 1700m Auto 1.Reihe |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
4. | Ein starkes Rennen von Gone, sicher die beste Leistung seit längerer Zeit. Claudia erwischte mit ihm einen guten Start, war sofort an etwa vierter Stelle. Dann gelang es ihr Gone zu verstecken. Als sie ihn eingangs der Zielgeraden lancierte, rumpelte es kurz und Gone quittierte das mit einem Fehler. Boden verloren die beiden für den Moment nicht sehr viel - dafür aber fast den ganzen Schwung (Gone war mitten in der Beschleunigungsphase). Gone setzte nochmals an und holte sich Rang vier. Eine gute Leistung, auf der sich aufbauen lässt! |
Frauenfeld 16.Mai 14.30 Uhr |
Trab | 3300m Mal |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
dG | Er ist und bleibt unberechenbar. Unser Fakir macht was er will und wann er es will - doch gerade das macht ihn ja auch so liebenswert. Am Pfingstmontag wollte er eigentlich richtig gut laufen, doch dann kamen diese verflixten Galoppsprünge dazwischen - eingangs der ersten Gegenseite, als er an der Spitze lag. Claudia musste ihn dann galoppieren lassen, um niemanden zu behindern. Fakir war danach völlig unzufrieden mit sich und der Welt. Doch schon am nächsten Sonntag (wieder in Frauenfeld) kann das alles ganz anders aussehen... |
Avenches 5.Mai
Avenches 5.Mai
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Trab | 2150m (+25) GRAS! |
Galion d'Argent (Marc-André Bovay) |
8. | Galion erwischt einen guten Start, tauchte schon nach 200 Metern im Mittelfeld auf - hatte also schon einige Mal-Pferde ein- und überholt. In der Gegenseite versuchte Marc-André Bovay weiter aufzurücken, was zunächst auch zu gelingen schien. Doch ausgerechnet vor dem letzten Bogen blieb Galion an etwa 5./6. Stelle aussen in dritter Spur (Nase im Wind) hängen. "Ich habe einen Fehler gemacht und das Ganze dort etwas falsch eingeschätzt", entschuldigte sich Marc-André Bovay artig. Dabei ist er ein gutes Rennen gefahren mit Galion - Thanks a lot. Dass Galion nach den Zusatz-Metern im letzten Bogen (3. Spur macht gut und gerne 40 Meter aus...) dann in der Geraden nicht mehr zulegen konnte und noch zwei Speed-Gegner vorbeiziehen lassen musste, kann ihm niemand verargen. Marc-André Bovay liess ihn dann auch in Ruhe, als er sah, dass Rang 6 nicht mehr zu schaffen war. Zwei Rennen in fünf Tagen war wohl auch etwas kurz. So oder so ein Rennen, auf dem man aufbauen kann. Galion wollte zu Hause jedenfalls sofort wieder fressen - und hat jetzt voraussichtlich bis am 29. Mai in Aarau Zeit, an seiner Form zu arbeiten. |
Avenches 5. Mai |
Trab
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2150m Mal GRAS! |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
4. | Was für ein Fakir! Bei allen vier Starts (3 Fehlstarts) kam Fakir gut weg, lag sofort im Vordertreffen. Nicht ganz an der Spitze (genau wie wir es ihm seit einiger Zeit beibringen wollten), trabte seelenruhig immer vorwärts und machte nicht den kleinsten Fehler. In der Gegenseite rückte Claudia an die Seite von Hobby du Mesnil auf, vorne noch Kelly James, dahinter eine Lücke. Durch den letzten Bogen bis in den Einlauf war ersichtlich, dass Fakir das horrende Tempo nicht ganz würde mitgehen können. Aber er kämpfte tapfer, hielt bis auf It's only Love alle Angreifer von hinten in Schach - Claudia war begeistert. Wir natürlich auch! "Es hätte ruhig nochmal eine Runde weitergehen dürfen für ihn", war sie überzeugt. Beim Austraben wollte Fakir erst gar nicht begreifen, dass schon Schluss ist... Die Reduktion von 1:21.8 ist für Fakir Rekord auf Gras (bisher Aarau 22.5). Jetzt freuen wir uns umso mehr auf den Pfingstmontag, wenn Fakir auf seiner Lieblingsbahn Frauenfeld rechts herum antreten darf. Auf seiner Paradedistanz 3300 Meter. Kelly James müsste dort nach ihrem Sieg 25 Meter hinter Fakir ins Rennen (Jean-Pierre Kratzer sagte jedoch vor der Siegerehrung unter diesen Umständen käme Kelly gar nicht nach Frauenfeld...). Wie auch immer, Fakir (der auf einen Schlag 1900 Franken verdiente) ist wieder da! |
Basel 1.Mai
Basel 1.Mai
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Trab | 1900m | Galion d'Argent (Laurence Kindler) |
6. (16.8) |
Bis gestern war 1:16.6 der Bahnrekord auf dem Schänzli. So gesehen ist Galions Zeit von 16.8 nicht so übel. Zumal er in diesem Jahr garantiert noch nie so schnell marschieren "musste". Galion startete den Umständen entsprechend (ganz innen 2. Reihe) gut, lag im Mittelfeld. Nach einer Runde machte er eingangs der Geraden einen Fehler (ob da ein Sulky im Weg war oder sonst etwas, keine Ahnung). Auf jeden Fall verlor Galion Boden - ärgerlich, da er im Begriff war, aufzurücken. Lange dauerte die Galoppade nicht, der Schwung war aber fürs erste Weg. Im Einlauf griff Laurence Kindler beherzt an, so dass sich Galion immerhin noch das letzte Geld schnappen konnte. So langsam kommt er in den Renn-Rhythmus. Je nach Wetterprognosen werden wir ihn an Auffahrt im grossen Avencher Grasrennen - weil er jetzt sonst 4 Wochen kein passendes Rennen mehr hat... |
Basel 1.Mai
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Trab |
2800m |
Gone Debérieux (Evelyne Fankhauser)
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5. (22.6) |
Evelyne musste Gone schon vor dem Start aufnehmen, weil Kiesola vor ihr im Galopp war - das passte Gone überhaupt nicht. So machte auch er einen Fehler. Evelyne hatte ihn zwar gleich wieder und konnte ihn am Ende des Feldes positionieren. Leider war das Rennen langsam gelaufen - Gift für ein Speedpferd wie Gone. Ende der letzten Gegenseite begann Evelyne aufzurücken, Gone entwickelte schönen Speed und überholte von letzter Stelle aus noch einige Gegner. Rang 5 war der verdiente Lohn. Für ihn könnte es jetzt in Frauenfeld weitergehen. |
Dielsdorf 24.April: Nur Fakir im Einsatz - GnR blieb im Stall
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| Fakir in Front vor Kelly James und Juni Droom | Eine Runde vor Schluss noch Hände voll... |
Dielsdorf 24.April
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Trab | 2425m (Mal) |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
3. | Der Stein, der uns dank Fakir vom Herzen gefallen ist, hat man trotz tiefer Bahn mit dämpfender Wirkung bestimmt über mehrere Kilometer noch hören können... Unser eigenwilliger, liebenswerter Opa (mit 12 Jahren) hat uns buchsäblich aus dem Schlamm gezogen. Er, mit dem viele schon gar nicht mehr gerechnet hatten. Fakir startete gut, übernahm sofort die Spitze. Ganz ohne Fehler kam er nicht durch. Zwei kleine Einlagen mit total 10 Galopp-Sprüngen (wir haben gaaaanz genau gezählt) kosteten ihn einiges an Terrain und beim einen Mal die Spitzenposition. Doch Fakir "hörte" gut auf Claudia, liess sich einfacher lenken als auch schon und marschierte immer weiter. Im Einlauf hielt ihn Claudia nur noch fest ("ich traute mich kaum mehr zu atmen"), trotzdem machte Fakir noch Boden gut auf die Siegerin Kelly James. "Er wäre noch eine Runde weiter marschiert - und wer weiss, wie nahe wir noch gekommen wären, wenn ich ihn hätte laufen lassen..." Aber wir wollen ja nicht unverschämt sein, sondern wir freuen uns einfach riesig darüber, dass Fakir sich zurückgemeldet hat. |
Dielsdorf 24.April
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Flach |
2300m |
Guns 'n Roses (Claudia Wehrly)
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Nichtstarter | Es soll schlicht und einfach nicht sein... In Dielsdorf hat es seit gestern Nachmittag über 7 Liter pro Quadratmeter geregnet. Und jetzt (8.15 Sonntag Morgen) giesst es gerade wieder wie aus Kübeln. Sprich, der Boden (der am Samstag zwischen 5 und 6 gemessen wurde) wird abgrundtief sein. So haben wir GnR zum Nichtstarter erklärt. Nächster Startversuch am 1.Mai in Avenches. |
Avenches 23.April
Fotos von Ueli Wild
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| Gone und Claudia in Action... | ...Gone scheint zu fliegen... | ...aber eine dreckige Angelegenheit! |
Avenches 23.April
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Trab monté |
2400m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
7. | Nach einem phänomenalen Start lag Gone sofort an der Spitze des Feldes, auf der Verfolgung von Jézira de Chevagny, die mit Vorgaben gestartet war. Gone sah in seinen Bewegungen gut aus, schien viel Gas zu haben. Im Nachhinein betrachtet, war das Ganze aber wohl doch eine Spur zu schnell für ihn. Als die Gegner im letzten Bogen an ihn herankamen, musste er seinem Effort Tribut zollen, konnte in der langen Zielgeraden nicht mehr zulegen. Schade, aber so ist es halt nun mal. Er soll jetzt am 1. Mai in Basel laufen. |
Dielsdorf 10. April
10.April
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Trab | 2425m + 25 |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
12. | Ein Rennen zum Vergessen. Galion lief zwar tapfer. Aber solcher Boden ist definitiv nicht sein Ding - so war er im letzten Bogen schon richtig müde. Jetzt hat er Pause bis an Auffahrt in Avenches - und wenn Petrus will, ist dort dann guter Boden. Denn ausnahmsweise laufen die Traber an diesem Tag auch in Avenches auf der Grasbahn... |
Fehraltorf 3.April
3. April
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Trab | 2425 m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
7. | Es geht aufwärts. Langsam zwar, aber die Richtung stimmt. Gone erwischte einen passablen Start (er kann es also doch noch...), Claudia versteckte ihn und die beiden gingen "kürzeste Wege". Gone schien unterwegs stets viel Gas zu haben, als Claudia ihn im Einlauf (innen ging alles auf) lancieren wollte, kam allerdings dann nicht mehr viel. Rang 7 in einem 14er-Feld (unter anderem vor Pferden wie Ho Mon Boulba und Kaputchino), das ist nicht übel - mit einer weiteren Steigerung (hoffentlich in zwei Wochen im Monté in Avenches) ist Gone im Geld. Wetten? Na ja, lieber nicht. Schön war vor allem zu sehen, wie Gone sich gut bewegte, den Kopf schön gerade hielt. Darauf kann man aufbauen. |
Fehraltorf 28.März 2005
28.März
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Trab | 2425 m (+25 Zulage) |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
d | Gras müsste Galion können, diesen Schluss lassen die Resultate aus Frankreich zu. Doch der weiche bis tiefe Fehraltorfer Boden (Durchschnitt-Messwert 5.2 - "Spitzenwert" bis 5.7) passte ihm definitiv nicht. Am Start galoppierte Galion kurz, Claudia hatte ihn rasch wieder. In der letzten Gegenseite rückten die beiden dann auf, mussten aber weit aussen in den letzten Bogen, wo Galion dann entnervt galoppierte. Wir beten jetzt für guten Boden in zwei Wochen in Dielsdorf... |
Avenches 20.März 2005


Fotos
von Ueli Wild: Fakir, Galion und Gone (von links nach rechts)
Avenches 20.März
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Trab | 2425 m Bänderstart |
Gone Debérieux (Verena Huber) |
7. | Gone lief sackstark - das Positive vorweg. Leider verlor er am Start rund 50-70 Meter, wodurch sämtliche Chancen weg waren. Verena holte den Rückstand zwar rasch wieder auf, plazierte ihn hinten im Feld und versuchte im Einlauf gar noch anzugreifen. Logischerweise war Gone dann aber müde und passierte das Ziel rund 10 Längen hinter der Spitze auf dem 7. Platz. Reduktion 19.1 - der Sieger Igor du Martza, der 25 Meter vor Gone ins Rennen ging, trabte 19.0. Man braucht kein grosses Mathe-Genie zu sein, um sich auszurechnen, was bei einigermassen gelungenem Start möglich gewesen wäre... Das wichtigste aber: Gone gefiel uns gut, bewegte sich schön, hatte eine schöne Haltung. Jetzt freuen wir uns auf Fehraltorf und hoffen, dass der Start dort besser klappt. Diesbezüglich kann es ja fast nur noch besser werden... smile. |
Avenches 20.März 14.00 Uhr
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Trab (leider nicht...) | 3000 m Autostart 2.Reihe |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
d | Ziel war, Fakir ein Rennen aus dem Hintertreffen zu servieren, damit er nicht wie sonst jeweils über die gesamte Distanz des Rennens die Spitze zu verteidigen versucht. Dies gelang zunächst gut, Fakir trabte friedlich hinter dem Feld, schloss eine Runde vor Schluss auf und Claudia versuchte ihn im zweitletzten Bogen nach aussen zu nehmen. Fakir schien aber müde, marschierte nicht mehr schön und machte schliesslich einen Fehler, wobei er sich vorne rechts in den Kronrand trat und eine blutende Wunde zuzog. Kommt Zeit, kommt vielleicht Rat. |
Avenches 20.März 16.00 Uhr
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Trab | 2425 m Bänderstart (+ 25 Meter) |
Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
9 | Mit diesem Aufbaustart sind wir vollauf zufrieden. Galion startete wie ein D-Zug (wir wussten ja, dass er schnell starten kann, aber soooo schnell, das eröffnet auf Bahnen wie z.B. Aarau interessante Perspektiven...). Claudia tauchte schon vor dem ersten Bogen an fünfter Stelle auf, hatte mit Galion also innert weniger hundert Meter alle Zulagepferde hinter sich gelassen und noch 3 Malpferde "geschnappt". Danach konnte sie Galion schön verstecken, war dann leider etwas eingeklemmt und entschied sich im letzten Bogen aussen herum zu gehen. Im Einlauf merkte Galion dann, dass er als einer von nur zwei Pferden im Feld noch kein Rennen in den Beinen hatte. Viel kam nicht mehr. Aber er fiel auch nicht ab, trabte mit 17.7 eine um 2 Zehntel langsamere Reduktion als der Sieger, hatte also rund 30 Meter oder 9 Längen Rückstand auf die Spitze - das lässt sich mit der erwarteten Steigerung bestimmt aufholen. Darum freuen wir uns auf den Ostermontag, wo Galion hoffentlich wieder so schnell startet... |
Avenches 13.11.04
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| Galion verstand die Welt nicht mehr... |
Avenches 13.11.04
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Trab | 2425m (2.Band) |
Galion d'Argent (Marcel Humbert) |
disq | Quizfrage: Wie schafft man es, ein Pferd, das "gar nicht weiss, was galoppieren ist" (in den letzten 3 Jahren (!) kein einziges Mal wegen Galopps disqualifiziert) in Galopp zu bringen? Wir haben es mit Galion d'Argent selbst erlebt. Nach einem guten Start, liess Marcel Humbert Galion vor dem ersten Bogen an 6./7. Stelle traben, auf zweiter Spur, an idealer Position. Dann kam unserem Traber gemäss Marcel Humbert ein Konkurrent in die Quere (Offenbar ein "Privat-Fehde", letztes Beispiel in Maienfeld...). "Er hat Galion im ersten Bogen die Beine abrasiert, ich hab ihn noch rüberschauen gesehen. Dann hat er reingezogen. So was von unsportlich", war Marcel völlig erbost. Leider war der Vorfall auf dem Film nicht zu sehen (die Filmqualität, respektive die Kameraeinstellung lässt einmal mehr grüssen...). Der betroffene Fahrer hat gegenüber Claudia seine Version geschildert. Ziemlich genau das Gegenteil von Marcels Aussage. Wir werden nie wissen, was dort im ersten Bogen genau geschehen ist. Das spielt jetzt auch eine untergeordnete Rolle. Unsere Enttäuschung und unser Ärger sind gross. Ganz allgemein (auch losgelöst von "unserem" Beispiel") ist es schade, dass Fahrer ihre persönlichen Zwistigkeiten auf der Rennbahn austragen. Im Sulky von Pferden, "auf dem Rücken" von Besitzern, die eigentlich erwarten dürfen, dass die Fahrer schlicht und einfach das beste Ergebnis mit den Ihnen anvertrauten Pferden anstreben - OHNE unlautere Mittel natürlich. Traurig, dass solche Worte hier überhaupt geschrieben werden müssen. Nicht auszudenken, was hätte passieren können. Solches Verhalten ist nicht nur gefährlich sondern auch "Pferde-verachtend". Für uns ein unrühmlicher Schlusspunkt am Ende einer unglücklichen Saison. Einziger Trost: Wir hatten Glück im Unglück, unsere Pferde sind wohlauf. Sie erhalten jetzt eine lange, verdiente Winterpause. Und im 2005 greifen wir wieder an! |
Avenches 31.10.2004
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Trab | 3000m Autostart
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Galion d'Argent (Claudia Wehrly) |
2. | Trotz über 1000 Kilometer Transport-Fahrt "in den Beinen" (von Donnerstag auf Freitag) hat sich Galion in seinem ersten Allegra-Rennen tapfer geschlagen. Mit der innersten Nummer in der zweiten Reihe war es für ihn, der gern dem Rennen seinen Stempel aufdrückt, nicht einfach. Bis im letzten Bogen war er denn mit Claudia auch eingeschlossen. Dann fand sie die Lücke und griff an. Gai Fayen nahm Galions Rücken und bald war klar, dass diese beiden den Sieg unter sich ausmachen würden. Galion zog Mitte Einlauf an Génos vorbei in Front. Bis kurz vor dem Ziel schien es zu reichen. Dann spürte er vielleicht die Reisestrapazen, auf jeden Fall liess er ganz leicht nach und Gai Fayen zog auf den letzen Metern noch vorbei. Wermutstropfen für Siegfahrer Yvan Pittet und für Claudia, sie bekamen beide Lizenzentzug wegen zu viel "Schlagens". Bitter für Pittet, der seine Karriere demnach in Basel beenden muss (Alterslimite erreicht). In 40 Jahren hat er nach eigenen Aussagen nie zuvor Lizenzentzug wegen übermässigem Peitschengebrauchs erhalten. Die Rennleitung hat dabei wenig Fingerspitzengefühl bewiesen... Galion soll nun am 13. November nochmals starten. Im 20'000er 25 Meter hinter den Inländern. Und Laser-Start liebt er...Übrigens: Wer einmal das Gefühl erleben möchte, Mitbesitzer bei einem Klasse-Traber zu sein, hat jetzt die Möglichkeit. Es gibt noch Anteile zu vermieten (es braucht kein Ankaufspreis bezahlt zu werden! Lediglich ein monatlicher "Miet"-Betrag). Interessiert? Mail (oder SMS/Telefon: 079 470 88 42) für weitere Infos |
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| Gone kämpft sich aussen an Favorit Iris de Monti vorbei (Foto: N. Affentranger) |
Frauenfeld 24.10.04
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Trab | 1850m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
4. | Der Boden hat ihm nicht wirklich gut gefallen. Trotzdem hat Gone zum Saisonabschluss nochmal eine gute Leistung gezeigt. Nach einem guten Start lagen Claudia und Gone im ersten Bogen bereits an 4./5. Stelle. Doch das Pferd vor ihnen war früh am Ende seines Renn-Lateins und Gone fiel zwangsläufig mit zurück. Im letzten Bogen dann die Entscheidung: Hinter Jazz de Marancourt bleiben oder sich nach aussen orientieren. Claudia tat das zweite, Gone war am Ende eines der schnellsten Pferde und holte sich das vierte Geld (in totem Rennen mit Gaby de Biziat). Tapfer von Gone, der sich in die Winterpause verabschiedet und im Frühling dann wieder angreifen soll. |
Maienfeld 10.10.2004
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Trab | 1850m 1.Reihe |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
2. | Eine starke Leistung von Gone. Claudia hat unser "Nervöselchen" diesmal überrascht, indem sie ihn auf dem "Parkplatz" beritten aufgewärmt hat, dann auf der Bahn nur noch eine Runde gejoggt ist. Nach einem guten Start lief Gone stets im Vordertreffen mit, fand erst Mitte Einlauf innen durch eine Lücke und holte sich noch den Ehrenplatz. Auf diesem Resultat lässt sich aufbauen. Auch wenn wir uns bewusst sind, dass im Final Maienfelder Sprint mit Kodex und Co. ein ganz anderer Wind weht. |
Maienfeld 10.10.2004
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Cross | 4200m |
Le Tche (Claudia Wehrly) |
agh | Kurz nachdem es zu regnen begonnen hatte, war Onkel Tche an der Reihe. Die Rutschpartie behagte ihm ganz offensichtlich nicht. Claudia hatte schon bald einmal "nichts mehr in der Hand", was bei Tche höchst ungewöhnlich ist. Claudia entschied sich, klar hinter dem Feld noch einen Teil des Rennens mitzumachen, im Sinne eines Trainings, und Tche dann anzuhalten. Sollte er alles gut verdauen, wovon wir eigentlich ausgehen, könnte er am nächsten Sonntag in Maienfeld nochmals dabei sein. A propos Verhältnisse im vierten Rennen: Roland Böhi, Trainer von Cross-Königin La Vernusse, meinte nach dem Sieg, für seine Stute wäre der Boden im kleinen Cross absolut nichts gewesen (im Grossen Cross hingegen seien die Verhältnisse weniger rutschig gewesen). |
Aarau 3.10.2004
Aarau 3.10.2004 17.00 Uhr |
Flach | 2000m |
Guns 'n Roses (Claudia Wehrly) |
7. | Das war wohl nichts. Wir könnten jetzt wieder lamentieren, über klebrigen Boden, enge Bahnen und dergleichen. Fakt ist, GnR hatte einen guten Rennverlauf und im Einlauf kam einfach nichts, oder zumindest viel zu wenig. Würde er auch nur ansatzweise das zeigen, was er eigentlich kann, ja dann... Vlavianus kam zum Beispiel noch hinter ihm in den Einlauf und wurde noch Zweiter. Weiterer Kommentar überflüssig. So wie es jetzt aussieht (unmittelbar nach dem Rennen halt), beenden wir die Saison für GnR und bauen ihn nächstes Jahr neu auf. Denn so wie er jetzt läuft, bringt das allen Beteiligten (und vor allem für ihn selbst) absolut nichts. |
Avenches 19.9.2004
Avenches 19.9.2004
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Trab | 2400m Mal |
Gone Debérieux (Séverine Fitze) |
10. | Langsam gelaufene Rennen waren noch nie gut für Speed-Pferde. Doch das war nicht das einzige, das aus Allegra-Sicht "schief lief" an diesem Renntag. Sévi und Gone erwischten einen denkbar schlechten Start (ungewohnt eigentlich) und fanden sich schon vor dem Bogen an Zweitletzter Stelle wieder (obschon ja drei Pferde 25 Meter hinter ihnen gestartet waren...). An dieser Position blieb Gone dann bis im Einlauf, wo Sévi ihn marschieren liess, oder marschieren lassen wollte. Denn wie meist in solchen Rennen haben dann alle noch "Gas" und beschleunigen ebenfalls. Gone verlor auf den 6. Platz (und damit auf den letzten Geldrang) etwas mehr als drei Längen, auf den Sieger etwas mehr als 8 Längen. Ein Rückstand, den sich die beiden schon beim Start eingehandelt hatten... Nächster Start in Maienfeld (ausser Gone käme tatsächlich in Dielsdorf ins Feld rein). |
Avenches 11.9.2004
Avenches 11.9.2004
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Galopp | 2400m |
Guns 'n Roses (René Kaderli) |
6. | Als Standortbestimmung haben wir dieses Rennen gegen die Elite-Galopper aus hiesigen Quartieren für GnR gesehen. Und das Verdikt war klar. Guns 'n Roses ist derzeit offenbar einfach nicht besser. René Kaderli nahm ihn wie abgemacht gleich nach dem Start zurück, liess ihn bis in der Gegenseite am Schluss des auseinandergezogenen Feldes. Dann rückte er auf, im letzten Bogen hatte GnR einen guten Moment, ging an vierte Stelle. Im Einlauf zogen Soul of Magic, Glavalcour und Brother's Valcour dem Feld davon. Guns 'n Roses schien zunächst noch um ein Platzgeld mitkämpfen zu können, doch 150 Meter vor dem Ziel war klar, dass nur Rang sechs bleiben würde. Sollte er das Rennen gut verdauen (er ist ja immer heikel mit kleinsten Schnittwunden oder Schürfungen), könnte er in drei Wochen in Aarau mit Claudia an den Start kommen. |
Aarau 5.9.2004
Aarau 5.9.2004 13.15 Uhr |
Trab | 2525m +25m |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
4. | Eine hervorragende Leistung von Gone. Nach einem super Start von Claudia aus dem zweiten Band lief Gone stets im Mittelfeld, wurde dann leider wie schon in Dielsdorf von einem müden Konkurrenten aufgehalten. Im Einlauf fand Claudia dann aussen freie Bahn, Gone zog wie fast zu besten Tagen an und marschierte sofort an einigen Pferden vorbei. Als Claudia sah, dass es gegen vorne (die ersten drei) nicht ganz reichen würde, liess sie Gone locker ins Ziel traben, auf Rang vier. Wir wissen ja, wie schwierig es ist, in Aarau Zulagen aufzuholen - und Gone war der schnellste aus seinem Band. Jetzt geht es für ihn vermutlich im Junioren-Cup in Avenches weiter. Und wir sind glücklich, dass unser Gone so langsam aber sicher wieder "der Alte" ist. |
Dielsdorf 29.8.2004
Dielsdorf 29.8.2004 13.30 Uhr |
Trab | 2400m Autostart 2. Reihe |
Gone Debérieux (Verena Huber) |
disq (4.) |
Das war stark, was Gone heute zeigte - leider kam er nicht zum verdienten Lohn. Verena plazierte ihn sofort im Vordertreffen, hatte scheinbar eine ideale Position vor der letzten Gegenseite. Durch den Schlussbogen fiel das Pferd vor Gone zurück, Gone wurde mit nach hinten gezogen. Als Verena dann im Einlauf auf den Speed von Gone pochen wollte, fand sie zunächst keine Passage. Dann zog sie Gone vielleicht etwas brüsk auf zweite Spur, wodurch er einen Fehler (3 Sprünge) machte. Daraufhin endete er gut, leider aber war der Fehler nach dem "poteau bleu" passiert - Disqualifikation war die Folge. Schade, Gone wäre sonst 4. gewesen... Nun denn, auf nach Aarau! |
Dielsdorf 29.8.2004 17.15 Uhr |
Trab (wäre schön...) |
2400m Autostart 2. Reihe |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
disq | Mal wieder... Fakir startete aus der zweiten Reihe brav im Trab. Dann eingangs des ersten Bogens wurde es vor ihm etwas eng, der erste Fehler, den Claudia hervorragend parierte. In der Gegenseite gaben die beiden dann Gas, rückten im zweiten Bogen zur Spitze auf, als Fakir ausgangs des Bogens den zweiten Fehler machte und sich aus dem Rennen galoppierte. Schade. So macht es natürlich wenig Sinn, am nächsten Sonntag in Aarau in der Meisterschaft zu laufen (Nenngeld 800 Franken...). Zumal Fakir unter Umständen aus dem hintersten Band hätte ins Rennen gehen müssen. Jetzt konzentrieren wir uns wohl auf das eine Woche später in Avenches auf der Gras-Bahn (!) stattfindende Rennen für "trotteur français". Die grossen Bögen müssten Fakir entgegenkommen. |
Dielsdorf 22.8.2004
Dielsdorf 22.8.2004
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Flach
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2000m |
Guns 'n Roses (Claudia Wehrly) |
1. | Endlich, endlich. Jetzt hat GnR zum ersten Mal seine Leistung gebracht. Klar, nach Klasse musste er dieses Rennen gewinnen. Aber wie sagen die Franzosen so schön: "C'est le ton, qui fait la musique" - und dieser Ton war wirklich wunderschön. Claudia hat GnR bewusst versteckt diesmal. Ende Gegenseite gab es dann aber kein Halten mehr, GnR marschierte auf und davon. In der Zielgeraden liess Claudia ihn nur noch austrudeln - der Vorsprung betrug schliesslich trotzdem noch 7 Längen. Wir sind einfach glücklich. Schön, dass GnR allen gezeigt hat, dass er das Galoppieren nicht verlernt hat. Danke an Claudia, die ihn so gut vorbereitet und geritten hat. Danke allen, die an ihn geglaubt haben. Und danke auch an Andi Wyss, der uns GnR vermittelt hat. |
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| Riiiiesen-Freude bei Claudia... | ...und bei der Allegra-Delegation! |
Avenches 15.8.2004 15.15 Uhr |
Trab | 2375m Mal |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
dG | Mal wieder... Aber dennoch nicht so wie immer. Ziel war diesmal, dass Fakir nicht alles vorne läuft. Claudia hatte mit ihm den besten Start, liess dann aber Hautbois de Retz vorbei. Fakir trabte zufrieden dahinter, auch als nach einer halben Runde Handsome Boy neben ihm auftauchte. Fakir schien wie begriffen zu haben, dass es noch nicht "drauf an kam". In der letzten Gegenseite ging Claudia mit Fakir dann an die Seite von Hautbois de Retz, Fakir marschierte, machte dann aber im Bogen einen Fehler - Claudia parierte ihn durch, verlor Boden. Die beiden kämpften sich im Einlauf dann aber nochmal an einigen Gegnern vorbei, kamen als 5./6. ins Ziel. Eine starke Leistung, die wegen des doofen Fehlers nicht belohnt wurde. Zudem hat sich Fakir noch einen schmerzhaften, stark blutenden Ballentritt geholt. Nun ja, irgendwann wird Fakir wieder durchtraben und dann... |
Avenches 15.8.2004 16.15 Uhr |
Trab |
3000m Autostart 1. Reihe |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
14. | Claudia serviert Gone fürs Auge ein perfektes Rennen. Am schnellesten gestartet, an den Rails plaziert und dann zurückgenommen. Hinter dem Leader getrabt und erst im Einlauf angegriffen - oder zumindest versucht. Denn in der Zielgeraden war Gone schlicht müde. Keine Ahnung ob die Distanz von 3000 Metern aufs "Alter" zu weit wird. Oder ob ihm die Sandrennen "stinken". Jedenfalls soll er jetzt in zwei Wochen in Dielsdorf laufen. Da lief er ja letztes Jahr stets gut. |
Avenches 1.8.2004
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Galopp |
2150 m 57 kg |
Guns 'n Roses (René Kaderli) |
8. | Rang acht in diesem Feld ist keine Schande - aber die Art und Weise, wie das ganze ablief, gibt uns schon zu denken. GnR startete aus der zweitäussersten Box, René Kaderli plazierte ihn an dritter Stelle, wo GnR "Nase im Wind" bis Ende der letzten Gegenseite pullte (!), dann durch den letzten Bogen schien alles noch o.k. - doch dem war nicht so. GnR konnte (oder wollte?) keinen Gang mehr höher schalten. Ob es am Boden lag? Sicher war dieser unregelmässige Boden mit tiefen Stellen nicht ideal. Doch das kann nicht die ganze Erklärung sein. Ob GnR sich genervt hat, unterwegs nicht schneller gehen zu dürfen (er pullte ja)? Wir wissen es nicht. Jedenfalls kann diese Leistung nie und nimmer stimmen. Auch wenn wir den Derby-Sieger geschlagen haben... Gemäss Claudia hatte GnR 15 Minuten nach dem Rennen schon fertig "geatmet", angestrengt hat er sich also nicht über Gebühr. Evtl. nächster Einsatz für GnR in drei Wochen in Dielsdorf, wenn er alles gut verdaut und dann überhaupt ins Feld kommt. |
Saignelégier 25.7.2004
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Trab Monté |
2525 m Mal |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Endlich mal wieder ein Lichtblick auf der Allegra-Resultat-Tabelle... Klar, es ist schön, wenn die Pferde einfach mal gesund sind, wenn unser Hengstchen Rayyan uns immer wieder zum lachen bringt und uns Freude macht - aber letztendlich zählen im Sport halt die Resultate. Dank Gone (und Claudia) sind wir seit Saignelégier auch in dieser Hinsicht mal wieder glücklich. Die beiden starteten gut, lagen vom Start weg an zweiter Stelle hinter Iris de Troarn. Als dann J.-B. Matthey in der letzten Gegenseite mit Guindy de l'Etang (wie Gone ein Vittel-Sohn) einen Vorstoss machte, ging Claudia mit, übernahm vor dem letzten Bogen die Spitze. Das sah seeehr gut aus. Im Einlauf (übrigens genau 200 Meter lang; wir haben die Bahn mit einem GPS-Gerät ausgemessen...) lief dann aber Iris de Troarn unwiderstehlich an den beiden vorbei. Claudia und Gone hielten Rang 3 (wobei Claudia nicht 100% Risiko einging; ein sicherer Platz ist besser als mit Pech noch "weg" zu sein). Darauf lässt sich aufbauen. Gone soll in drei Wochen in Avenches (15.August) sein nächstes Rennen laufen. |
Frankfurt 18.7.2004
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Galopp |
2000 m |
Guns 'n Roses (André Best) |
6. | Wie erwartet keine einfache Aufgabe in Frankfurt. Die Gegner (allesamt mindestens mit Listed-Format) waren nicht von Pappe, aber wir wollten ja eine Standortbestimmung und zumindest ein Rennen, das GnR (der ja kein Trainingsweltmeister ist) fördert. Die Rennen in Frankfurt werden zügig gelaufen, das wissen wir. Doch "unser" Rennen war eines der ganz schnellen Sorte. North Lodge (letztes Jahr in der letzten Derby-Vorprüfung nur um Hals vom späteren Derby-Sieger Dai Jin geschlagen und jetzt nach "gelösten" Hoden-Problemen offenbar wieder in Form) sorgte für eine stramme Pace. GnR-Reiter André Best fand, das Rennen sei völlig überpaced gewesen (das Gruppe-III-Rennen 2 Stunden später war 5 Sekunden langsamer - trotz zwischenzeitlichem Regen eine grosse Differenz. Und im gesamten Jahr 2002 waren nur gerade 2 Rennen in Frankfurt über diese Distanz ähnlich schnell gelaufen; beide bei härterem Boden als am Sonntag mit 4.1). GnR galoppierte an 4. Stelle, wurde Ende der Gegenseite erstmals angefasst, griff im letzten Bogen in der "falschen Gerade" (wie Frauenfeld) an, ging an dritte Stelle und kämpfte im Einlauf tapfer, war dann aber auf den letzten 100 Metern "mause". So liess ihn der Jockey in Ruhe und GnR verlor halt noch ein paar Längen. In einem so schnell gelaufenen Rennen kein Unglück. Und eine gute Arbeit war das allemal... Und für uns ein genialer Ausflug (zu 7. - 4 mit GnR angereist, 2 mit dem Zug einer mit Flugzeug...). |
11.Juli 04 9.Rennen 16.30 Uhr |
Trab | 1609m Autostart 2. Reihe |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
7. | Vierter Saisonstart, zum dritten Mal der undankbare 7. Platz für Gone. Aber eine Leistung, auf die man aufbauen kann. Gone konnte das schnelle Tempo gleich zu Beginn nicht mitgehen, machte sogar kurz einen Fehler und war am Ende des Feldes. Dort liess ihn Claudia in Ruhe bis in den Einlauf, wo Gone stark aufdrehte und am Ende eines der schnellsten zwei Pferde war. Weiter nach vorne als eben auf Rang sieben reichte es allerdings nicht mehr. Kein Wunder, Der Sieger lief 15.2 - Gone's Rekord liegt bei 16.0 ... Immerhin 16.5 reduzierte er in diesem Rennen. Jetzt ab nach Saignelégier. Dort sind die Rennen nicht so schnell... |
11. Juli 04 11.Rennen 17.30 Uhr |
Trab mal wieder? |
3000m Autostart 1.Reihe |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
disq | Neues Rennen, gleiches Bild. Claudia dirigierte Fakir scheinbar mühelos an die Spitze. Die beiden führten bis in den letzten Bogen, dort übernahm Flamant aussen die Spitze, Fakir konterte und schien für einmal wieder durchzutraben. Doch als die Zielgerade erreicht war, machte er aus dem Nichts wieder den Fehler. Was für ein Frust... Jetzt gehen wir mal über die Bücher und überlegen, welches Vorbereitungsrennen Fakir im August laufen soll. Und wenn die Rennsport-Götter uns gnädig sind, trabt Fakir ja vielleicht genau am Tag X durch (oder macht zumindest nur so viele Galoppsprünge, dass er nicht disqualifiziert wird). Hoffen und träumen darf man ja immer. Das macht ja schliesslich den Reiz dieses Sports aus. |
| 27.Juni 04 | Trab | 3800m Bänderstart Mal |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
disq | Es hat einmal mehr nicht sollen sein... Nach dem Start lag Fakir noch an 5./6. Stelle, doch durch den ersten Bogen hatte Claudia sich mit ihm an die Spitze vorgearbeitet. Dort blieben die beiden. Nach einer Runde versuchte Hermondo sich die Spitze zu schnappen, doch Claudia liess ihn nicht passieren. Als dann eine Runde vor Schluss Kelly James neben Fakir auftauchte, geschah das Befürchtete: Fakir galoppierte und das Rennen war gelaufen für ihn. |
27.Juni 04 |
Trab |
2350m Autostart 1.Reihe |
Gone Debérieux (Séverine Tomek) |
7. | Zum Schluss nochmal ein Rennen das unter "Pleiten, Pech und Pannen" abgehakt werden kann. Séverine schaffte es mit der Nummer 5 nicht, Gone zu verstecken (ohne ihr einen Vorwurf zu machen; das kann passieren). So hatte Gone die ganze Zeit seine Nase "im Wind" - und im Einlauf war er dann logischerweise geschlagen. Janu, dafür dürfte die Wett-Quote nächstes Mal höher sein... Wir wären ja mal wieder mit sehr wenig zufrieden... |
Mehr Fotos aus Avenches
Frauenfeld 20.Juni 04 15.00 Uhr |
Trab | 1700m Autostart 2. Reihe |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
7. | Gone hat sich tapfer geschlagen in diesem Rennen. Eingangs der Zielgerade sah es einen Moment nach einem besseren Platzgeld aus - dann 100 Meter vor dem Ziel verliessen Gone (auf Rang 4 liegend) die Kräfte. Wir sind zufrieden mit ihm und freuen uns auf das nächste Rennen am kommenden Wochenende in Avenches. |
Frauenfeld 20.Juni 04 15.35 Uhr |
Flach | 1609m | Guns 'n Roses (Claudia Wehrly) |
7. | Na ja, so war das natürlich nicht gedacht. GnR wurde im Einlauf von zwei Gegnern um die Früchte seiner Comeback-Anstrengungen gebracht. Claudia sprang mit ihm gut ab, lag immer im Vordertreffen und zog in der falschen Geraden dann mit in Front. Im Einlauf, als Claudia noch "etwas in den Händen hatte" wurde sie von Marjell und Rain Lily "ins Sandwich" genommen (Anmerkung: die Rennleitung büsste die Reiterin von Marjell), GnR verlor allen Schwung, musste neu ansetzen und kam als siebter ins Ziel. Für den Sieg hätte es auf diesem für ihn nicht wirklich passenden Boden nicht gereicht, aber ein Platzgeld wäre bestimmt möglich gewesen. Was solls, Hauptsache alle sind gesund - hätte Claudia nicht "aufgenommen", wer weiss was dann alles hätte passieren können... |
Frauenfeld 20.Juni 04 17.45 Uhr |
Trab |
2400m Autostart |
Fakir Normand (Séverine Tomek) |
disq (1....) |
Was für eine absolute Top-Leistung von Fakir! Ein Startfehler warf in an den Schluss des Feldes zurück (und aus dem Rennen...). Sévi hatte in der Folge keine Chance, ihn zu halten, liess gaaaanz aussen marschieren. Und obwohl er so mindestens 50 Meter mehr als alle anderen lief, kam er locker als erster ins Ziel. Leider halt disqualifiziert. Unglaublich, aber wahr. "C'était impressionant", sagten die Journalisten aus der Romandie unisono. Ja, das wahr eindrücklich. Jetzt greifen wir halt am nächsten Sonntag im Grand Prix d'Endurance an. Denn weh getan hat dieses Rennen Fakir kaum... |
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Avenches 6.Juni 04
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Trab |
2350m Autostart |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
14. | Das war schnell, viel zu schnell für Gone nach seiner langen Pause. Die Siegerin Kelly James legte 1:17.3 auf die Bahn... Claudia startete mit Gone aussen herum (Nummer 16, zweite Reihe) sehr schnell, war im Bogen schon an etwa fünfter Stelle. Doch bereits im zweiten Bogen zeigte Gone Anzeichen von Müdigkeit, trabte tapfer weiter - aber Claudia liess ihn bis ins Ziel logischerweise nur noch austrudeln. Gone erholte sich rasch und dürfte in zwei Wochen bereits ein ganz anderes Gesicht zeigen... |
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Frauenfeld 31.5.2004
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Trab (jawollll !) |
3300m |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
2. ! | Und er ist eben doch noch so gut wie letztes Jahr... Dies hat Fakir allen eindrücklich bewiesen. Nach 300 Metern hatte Claudia mit ihm die Spitze übernommen, während Flamant mit einem grossen Startfehler an den Schluss des Feldes zurückfiel. Fakir zog wie schon so oft weg, führte zwischenzeitlich mit 10 bis 12 Längen Vorsprung. Die absolute Glanzleistung vollbrachte aber Flamant, der sich Meter um Meter heranarbeitete, im letzten Bogen zu Fakir aufschloss und unserem "Zampel" die ganze Zielgerade einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferte. Und wie schon im letzten Herbst über 1700 Meter hatte Flamant mit Kurt Schallenberger das bessere Ende für sich. Chapeau - und wir sind überglücklich mit diesem zweiten Platz. Als nächstes soll Fakir am Derbytag über 2400 Meter laufen (Autostart) und dann im GP d'Endurance, im nächsten Marathon dann auf Sand in Avenches (3800 Meter). |
Dielsdorf 2.5.2004 16.45 Uhr |
Flach |
2300m |
Lesam (Tobias Widmer) 61 Kilo |
9. | Das war nicht unbedingt der Traumstart für Tobi in seinem ersten Renneinsatz. Sam kam realtiv gemächlich aus den Startboxen, hing dann gemäss Tobi sehr stark nach aussen und pullte, so dass er Mühe hatte, ihn nach innen an die Rails zu bekommen. Als dann nach einer Runde die Post richtig abging, hatte Sam mit Pullen bereits (zu) viel Kraft verloren. Immerhin schnappte er sich im Einlauf noch zwei Gegner. Eine schlüssige Beurteilung bezüglich des Leistungsvermögens von Lesam lässt dieses Rennen aber logischerweise nicht zu. Sam hat am Abend nach dem Rennen sofort gefressen. Er hat jetzt ein Handicap bekommen (48 kg...) und hat somit ein paar Rennen mehr offen. Möglicherweise läuft er in zwei Wochen in Aarau über 2600 Meter. Mal schauen, welche(r) Reiter(in) ihn dann um die Bögen zirkeln wird... |
Dielsdorf 25.04.2004
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Trab (leider nicht...) |
2425m Mal |
Fakir Normand (Claudia Wehrly)
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disq | Es will einfach nicht sein im Moment. Fakir startete gut, doch als zwei Pferde vorbeizogen, fand er das offenbar gar nicht lustig und galoppierte. Diesen Fehler konnte Claudia noch korrigieren, doch beim zweiten kurz darauf im Bogen war das Rennen leider schon gelaufen. Schade, denn Fakir zeigte danach - mit grossen Bogen weit aussen herum - dass er das Tempo locker hätte mitgehen können. Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass Fakir in sehr guter Form ist. Aber leider kann er das nicht beweisen. Wir schauen jetzt, wie es weitergeht. Eigentlich stünde in zwei Wochen der grosse Mai-Preis in Aarau auf dem Programm, mit Start vom Mal aus... |
Fehraltorf 12.4.2004
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Trab |
2425 m Mal |
Fakir Normand (Claudia Wehrly)
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disq | Ein Rennen zum Abhaken und rasch vergessen. Fakir und Claudia erwischten keinen guten Start, Fakir quittierte dies mit einem Fehler (wollte sogar steigen). Claudia hatte ihn wieder, doch im Bogen kam der nächste Fehler. Die Barmatt behagte Fakir offenbar auch nicht wirklich. Doch wir waren uns ja bewusst, dass das ein Experiment war. In Dielsdorf und Aarau, seinen nächsten geplanten Einsatz-Orten, dürfte er eher zu Hause sein. Und wir sind nach wie vor überzeugt, dass Fakir nicht schlechter "zwäg" ist als letztes Jahr, wo er fünf Rennen gewann... |
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| Fakir und Claudia beim Aufwärmen | Freude nach dem Rennen |
Avenches 21.3.2004
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Trab |
2400m (Mal) |
Fakir Normand (Claudia Wehrly)
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4. | Was für eine Hollenfahrt, die J.-B. Matthey mit Icarius da vorgelegt hat. Fakir startete wie üblich nicht fulminant, aber ganz brav. Im ersten Bogen fing ihn der Sand, den die vorderen Pferde aufwirbelten, an zu nerven. So zog Claudia nach aussen und fuhr nach vorn. "Halt kein ökonomisches Rennen", meinte sie danach fast entschuldigend. Aber für Fakir war das goldrichtig. Er setzte sich an vierte Stelle. Marcel Humbert nahm mit Grevin Claudias Rücken, auch Majestitj war bald einmal dahinter anzutreffen. Icarius und Jiminie waren weit weg, chancenlos sich an ihnen zu orientieren. Dafür hatte Claudia Hobby du Mesnil als mögliches Ziel ausgemacht. Im Einlauf kämpfte Fakir tapfer, Grevin, Majestitj und wie die Speedpferde alle heissen, kamen nicht mehr heran. Fakir machte zwar auf Hobby du Mesnil noch Boden gut, kam aber nicht mehr ganz an ihn heran. So oder so aber eine Top-Leistung in diesem Feld, das besser besetzt war als manche Meisterschaft... Das lässt hoffen für die kommenden Rennen auf Gras. smile... |
Avenches 7.3.2004
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Trab
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2350m Auto 1.Reihe |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
4. | Phuuu, wir sind doch nicht die ersten, die in der 3-Disqualifikations-Regel hängen geblieben sind. Als hätte Fakir geahnt, was sonst auf ihn zukommt, war er super-brav, machte nicht den kleinsten Fehler. (Vielleicht war er auch einfach müde. Episode am Rande: In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag ist unser Monsieur nämlich aus seiner Box ausgebüchst und ist die ganze Nacht auf dem Hof rumgestreunt. Hat überall Futter gefressen... Als Claudia am Morgen in den Stall kam und die Pferde fütterte, war Fakir nicht in seiner Box - sondern friedlich auf der grossen Weide.) So, zurück zum Rennen. Fakir startete gut, lag sofort an dritter Stelle. Neben Kanjer Norton kam Claudia dann mit Fakir in den Einlauf, wo die beiden kurz die Spitze übernahmen. Doch dann kamen die Speedpferde. Rang vier gegen die Elite-Traber (und erst noch mit Autostart) ist aber in jedem Fall ein Erfolg! |
St.Moritz 8.2.2004
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Trab | 1800m Mal |
Fakir Normand (Séverine Fitze) |
disq | Die Schnee-Rennen 2004 haben uns definitiv kein Glück gebracht. Claudia musste krankheitshalber passen. Sevi, die eigentlich mit Josy ein gemütliches Wochenende zu Hause geplant hatte, sprang ein und machte ihre Sache wieder gut. Fakir startete nicht sehr schnell, aber weil die Gegner rasant losfuhren (Icarius mit bis zu 20 Längen vor dem Feld...), konnte Fakir immer "zutraben". Bei der ersten Zielpassage beorderte Sevi Fakir nach aussen und rückte auf. Im ersten Bogen sah alles noch gut aus, doch ausgangs Bogen galoppierte Fakir - wie so oft ohne Vorankündigung. "Ich hatte Hände voll und bin vorsichtig gefahren. Schade, er wäre wirklich gut zwäg gewesen...", meinte Sevi etwas frustriert. Jetzt haken wir die Schneerennen ab und freuen uns auf Sand und Gras... |
kein Glück für Fakir und Sévi...
St.Moritz 1.2.2004
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Skikjöring | 2700m
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Le Tche (Fadri Casty) |
12. | Die Saison 2004 begann zunächst hervorragend für Allegra... Le Tche und Fadri Casty legten (von Claudia geführt) einen Bombenstart hin, übernahmen die Spitze und marschierten mit Lituus klar vor dem Rest in die ersten Gegenseite. Dort begann Tche nach aussen zu drücken, brach schliesslich dann aus und vorbei war die Chance. Weshalb "Onkel" Tche ausbrach, wissen wir nicht. Ob er in den Stall zurück wollte? Ob er die Rails als einen seiner geliebten Sprünge ausgemacht hatte? Wie auch immer. Leider kam Tche mit einer stark blutenden Wunde oberhalb des linken Hinterhufs aus dem Rennen. Ein Ski muss ihm diesen Schnitt zugefügt haben. Ob dies während des Ausbrechens passiert ist (was wahrscheinlich ist) oder ob dies gar der Grund fürs Ausbrechen war, wissen wir nicht. Spielt auch keine Rolle. Fakt ist, dass eine Arterie durchtrennt ist und Tche noch auf dem Platz mit 30 Stichen genäht werden musste. Wir hoffen, dass sich der Zustand der Wunde bis Dienstag/Mittwoch verbessert, sonst muss Tche ins Tierspital. Und das hat er nun wirklich nicht verdient. Immerhin bescheinigte der Tierarzt uns, dass er ein mustergültiger Patient sei... |
St.Moritz 1.2.2004
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Trab | 1600m Mal |
Fakir Normand (Séverine Fitze) |
disq (3.) |
Sevi machte ihre Sache mit unsererm Energie-Bündel gut. Die beiden hatten beim Start eine erste kritische Situation - doch Sevi hatte Fakir nach kurzen Galoppsprüngen rasch wieder im Trab. Dann begannen die beiden mit überholen, im ersten Bogen waren sie an zweiter Stelle, dann zogen sie am italienischen Gast Pheiffer Tuna vorbei. Im letzten Bogen hatte Fakir die Führung, doch als aussen Fétiche du Bouquet locker aufmarschierte, war rasch klar, wer der Sieger sein würde. Fakir machte dann Ausgangs Bogen einen Fehler - Sevi konnte ihn parieren und die beiden kämpften mit dem unverwüstlichen Chauvalon (14-jährig!) um den Ehrenplatz. Der dritte Rang war dann aber nicht Tatsache, weil Fakir beim zweiten Fehler zu viele Galoppsprünge gemacht hatte. Schade, aber immerhin wissen wir jetzt, dass er in Form ist. Nächsten Sonntag kann schon alles anders aussehen. Wir hätten nichts dagegen... |
Fotos vom ersten St.Moritzer Renntag
(Nicky Paspalis)
Basel 9.11.2003
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Trab | 2800m |
Fakir Normand (Séverine Fitze) |
disq | Für einmal hatten wir wieder Pech in Basel. Fakir und Sévi wurden während dem Start massiv behindert. Der spätere Sieger Fenuso galoppierte. Doch er war nicht das Problem, sondern ein Konkurrent, der versuchte Fenuso auszuweichen - und dabei ausgerechnet den Weg von Sevi und Fakir kreuzte. Sévi musste Fakir brüsk aufnehmen, um eine Karambolage zu vermeiden - Fakir quittierte dies verständlicherweise mit einer Galoppeinlage. Aus der Traum vom zweiten Sieg für Sévi. Weitere Kommentare überflüssig. Fakir soll jetzt am nächsten Samstag in Avenches evtl. nochmals gegen die Besten laufen. |
Frauenfeld 26.10.2003
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Trab | 1825m Mal |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
2. | Was für ein Herzschlag-Finale zwischen Flamant und Fakir! Aber alles der Reihe nach. Fakir startete nicht ganz so schnell, im Gegensatz zu Flamant, der die Spitze übernahm. Claudia und Fakir wurden sofort "eingeklemmt", aus Allegra-Sicht war das schlimmste zu befürchten - ein galoppierender Fakir... Doch weit gefehlt, Fakir zeigte in Frauenfeld nicht den geringsten Ansatz zum Galoppieren, blieb auch mitten in den Pferden brav. Und als Claudia ausgangs des letzten Bogens endlich frei kam, marschierte Fakir aussen gross auf. Flamant hatte drei, vier Längen Vorsprung und war immer auf dem kürzesten Weg getrabt. Fakir kam immer näher, und ging schliesslich auch vorbei - aber eben erst nach dem Ziel. Knapp, mit kurzem Kopf, ging der Sieg schliesslich an Flamant, der seinen 9. (!) Saisonerfolg buchte. Fakir soll nun in Basel nochmal laufen (Junioren-Cup), evtl. noch beim Saisonfinale in Avenches. Dann hat auch er wie Gone Winterpause. Die Schneerennen lassen wir aus - zumindest mit den Trabern... |
Frauenfeld 26.10.2003
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Hürden | 3400m |
Very Easy (Claudia Wehrly) |
7. | Am Ende hat die Luft doch gefehlt bei Very Easy. Frauenfeld ist eben nicht Aarau. Nach einigen guten Momenten liess Easy (Trainerin Natalie Friberg) ab dem Schlussbogen kontinuierlich nach und kam als siebter ins Ziel. Zusammen mit der frischen Siegerin Robertia. Er ist aber gesund und geht jetzt in die verdiente Winterpause. Auch Gualagay, der letzte Woche in Maienfeld lahm aus dem Rennen kam, geht es wieder gut. Ein Check im Tierspital zeigte, dass sich "Mops" keine Verletzungen zugezogen hat. |
Maienfeld 19.10.03
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Cross | 4300m |
Le Tche (Claudia Wehrly) |
3. | Das Rennen war diesmal - anders als am ersten Sonntag - ultraschnell. Sage und schreibe 28 Sekunden (!) schneller waren die Crössler auf dem genau gleichen Parcours unterwegs. Das sagt schon alles. Haut Basilien zeigte einen eindrücklichen Tempolauf. Unser guter "alter" Onkel Tche hatte da natürlich einiges mehr zu tun als noch vor einer Woche. Er biss im Einlauf aber wieder bravourös an und hielt sich den tschechischen Gast Nisun sowie Notenset vom Leibe. Rang drei - eine Top-Leistung. Gratulation auch an Claudia, die in ihren Cross-Countrys Nummer zwei und drei also die entsprechenden Plazierungen erzielten konnte. Wir sind happy und stolz auf unseren Tche. |
Maienfeld 19.10.03
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Trab | 1800m | Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
6. | Wir befürchtet ist Gone tatsächlich müde von der langen Saison. Er war am Sonntag gar nie richtig im Rhythmus. Nur seinem enormen Willen ist es zu verdanken, dass er - von Claudia überhaupt nicht mehr gefordert - im Einlauf noch von Rang neun auf Rang sechs gespurtet ist. Also schon wieder Geld verdient. 17 Starts, 1 Sieg und 12 Plätze sowie eine Gewinnsumme von rund 12'500 Franken - eine Bilanz, die sich wahrlich sehen lassen kann. Und damit ist für Gone jetzt Schluss, er hat sich die lange Winterpause redlich verdient. Den Winter wird er in Middes im Gestüt Tricolore verbringen. Ausser Führmaschine und Weide gibt es für ihn dort nichts. Im Februar holen wir ihn dann wieder nach Steinmaur und bereiten mit einem "frischen Gone" die neue Saison vor. |
Maienfeld 19.10.03
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Hürden | 3200m |
Gualagay (Claudia Wehrly) |
7. | Schon beim Start war das Rennen für Gualagay (Trainerin Natalie Friberg) entschieden. Oder besser gegen ihn. Mit riesigem Startverlust - nach mit Verlaub gesagt "komischem" Start einiger Konkurrenten - fand "Mops" zwar wieder den Anschluss, sprang aber nie so wie zuletzt in Aarau und konnte nicht mehr zulegen, als es ernst galt. Zu allem Übel ging er beim Austraben dann auch noch lahm. Der Rennleitungstierarzt konnte keine genau Diagnose stellen. Im Tierspital wird er Anfang Woche untersucht. Schade, es wäre so oder so das letzte Rennen gewesen für Gualagay. Mit neun Jahren hat er die Pension verdient. Hoffen wir, dass er sich nur eine schmerzhafte aber keine ernsthafte Verletzung zugezogen hat. |
Maienfeld 12.10.03
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Trab | 1800m Auto |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Gone war in Maienfeld unglaublich "heiss" auf das Rennen. Claudia legte mit der Nummer 7 einen Super-Start hin und setzte sich hinter Fenuso sofort an zweite Stelle. Ende der letzten Gegenseite lag Gone an dritter Stelle, hatte aber so viel Gas, dass er kurz galoppierte und Claudia ihn marschieren liess. Gone zog in Front, aber etwas zu früh. So zogen Majestitj und Juge d'Ortige im Einlauf wieder vorbei. Wir sind aber auch mit Rang drei natürlich zufrieden - und freuen uns bereits auf den Final... |
Maienfeld 12.10.03
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Cross | 4300m | Le Tche (Claudia Wehrly) |
2. | Das war sensationell, was unser unser "Oldie" Le Tche im kleinen Cross zeigte. Claudia merkte schon früh, dass Tche richtig Biss hatte. Sie konnte ihn gar nicht in den anderen Pferden reiten, weil er sonst die Spitze hätte übernehmen wollen. So blieb sie einige Längen hinter dem kleinen Feld. Erst vor dem zweitletzten Sprung liess sie Tche antreten. Und dieser schaltete quasi den Turbo ein, überholte alle Gegner - bis auf den enteilten Mezzogiorno. Selbst Andreas Schärer, der Reiter des Sieges, meinte nachher anerkennend: "Unglaublich, Tche war ja kurz vor Schluss noch so weit zurück." Jetzt hoffen wir natürlich, dass "Onkel Tche" das Rennen gut verdaut. So ein Rennpferd mit so viel Herz sollte man nochmal jung haben... |
Avenches 11.10.03 |
Flach | 2150m | Lesam (Markus Kolb) |
9. | Alles genau so, wie wir es uns erhofft hatten... Sam war cool, vor/im/nach dem Rennen. Beim Aufgalopp wusste er zunächst noch nicht recht, was das jetzt soll. Im Rennen war er dann schnell aus den Boxen, sofort an 4./5. Stelle innen. Vor den Tribünen kurz gestört, dann im Bogen ein kleiner Schwenker. Grün zu laufen, ist im ersten Rennen natürlich keine Schande. Im letzten Bogen war Sam sichtlich müde, kämpfte aber weiter. Und im Einlauf schnappte er neben der im Bogen bereits überholten Jarreva noch zwei weitere Konkurrenten. Sam hat uns gefallen. Auch Markus Kolb war sehr zufrieden. "Der geht gut in den anderen Pferden drin und er kämpft, ist aber noch grün", so sein Kommentar. Alles klar, wir sind happy. Möglicherweise geht es jetzt im Junioren-Cup in Frauenfeld weiter. |

Foto Ueli Wild
Aarau 5.10.2003
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Trab | 3700m (Mal) |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
1. | Unglaublich. Das einzige Wort, das uns spontan in den Sinn kommt. So weit war Fakir in seiner Karriere noch nie gelaufen. In Frankreich hatte er über 3175 Meter (mit 25 Meter Zulagen) im 2001 ein Amateur-Rennen gewonnen, über 3525 Meter (mit 50 Meter Zulagen!) wurde er im Februar 2002 disqualifiziert (wobei wir nicht wissen, in welcher Phase des Rennens der Fehler damals passierte). Am Sonntag aber zeigte unser "Monsieur" eine schlicht phantastische Leistung. Dabei war er vor dem Rennen recht nervös und zappelig. So dass Claudia die Peitsche an Helferin Sevi Fitze abgab, um mehr Kraft zu haben - sie fuhr das Rennen ohne Peitsche. Zusammen mit Hargache marschierte Fakir sofort an die Spitze. Im ersten Bogen dann der erste Schreckmoment für die Allegra-Anhänger (und die Favoriten-Wetter, Fakir stand 3.20:1). Fakir machte einen Fehler, genau wie in der Meisterschaft. Mit dem Unterschied, dass Claudia ihn etwas rascher wieder im Trab hatte. In der Gegenseite zog sie mit Fakir in Front und verabschiedete sich zusammen mit Hargache auf Nimmerwiedersehen. Der Vorsprung betrug rasch einmal rund 100 Meter (!) auf das Feld. Nach einem zweiten kleinen Fehler fuhr Claudia die Bögen nur noch mit gedrosseltem Tempo - trotzdem liess Fakir auch Hargache stehen, als wäre es die leichteste Sache der Welt. Ein Sieg mit Weile-Vorsprung, eine Allegra-Premiere! Es wäre wirklich spannend gewesen, Fakir in der Meisterschaft etwas länger im Rennen zu sehen. Wer möchte, kann jetzt spekulieren. Wir wollen das nicht. Wir sind einfach absolut happy, dieser Fakir ist einfach ein Teufelskerl... Es war schon sein 7. Sieg für uns, der 5. in dieser Saison. Und jetzt auf nach Maienfeld!
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Aarau 5.10.2003
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Hürden | 3200m | Gualagay (Claudia Wehrly) |
4. | Claudias erfolgreiches "Fremdgehen" häuft sich in diesem Herbst... In Aarau ritt sie den Neo-Friberg-Hürdler Gualagay als Riesenaussenseiter (32.20) couragiert auf den starken vierten Platz. Dies obschon "Mops" den klebrigen Boden eigentlich gar nicht mag. Im letzten Bogen sah es einen Moment lang aus, als liege sogar Rang drei drin. Aber Lancelot des Dimes sicherte sich den dritten Platz. Mal schauen, wie das ganze beim nächsten Start aussieht, wenn Gualagay sein drittes Hindernisrennen läuft und dann hoffentlich guten Boden vorfindet. Claudia und Natalie sind auf jeden Fall stolz. Zu Recht wie wir meinen. Dass Claudia erstmals überhaupt in ihrer langen Reiterkarriere eine Busse wegen übermässigem Peitschengebrauchs bekam, liess sogar Rennleitungspräsident Peter Berner schmunzeln... |
(Foto:
Christian Mettler)
Dielsdorf 28.9.2003
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Trab | 2425m Bänder Mal |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
2. | Claudia und Gone haben ihre Aufgabe hervorragend gemeistert. Das "Aufbaurennen" für Maienfeld verlief ganz nach unserem Geschmack. Gone startete gut, reihte sich an 5./6. Stelle ein. Dann in der letzten Gegenseite ein kleiner Fehler, Claudia hatte Gone schnell wieder im Takt. Danach zogen die beiden im letzten Bogen an dritte/vierte Stelle und griffen im Einlauf die führenden Fleurs du Mal und Feldamsel an. An diesem Duo kam Claudia mit Gone tatsächlich vorbei, nicht aber an Igor du Martza, der sich vehement wehrte und letztlich sicher gewann. Mit dem zweiten Platz sind wir aber mehr als zufrieden. Maienfeld wir kommen... |
Fakir
und Claudia (Foto: Ueli Wild)
Avenches 20.9.2003
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Trab | 1609m Auto 8000.- |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
9. | Kurioses gibt es immer wieder. Fakir hat heute seinen ersten Nuller in der Schweiz eingefangen - sonst war er immer unter den ersten 4 oder disqualifiziert (in Frankreich hat er dieses "Kunststück" genau 4 Mal fertiggebracht...). Aber der Reihe nach. Wie erwartet war das Tempo am Anfang zu schnell, Claudia kam mit Fakir gar nicht recht an die anderen Pferde heran - und bekam dafür eine Busse wegen Einnahme eines falschen Startplatzes. Nun, Fakir trabte bis eingangs der Zielgerade an letzter (!) Stelle, kämpfte sich dann aber immerhin noch an fünf Gegnern vorbei. Mit einem etwas besseren Start hätte es gar noch ins Geld gereicht (und das wäre gleichbedeutend gewesen mit einem neuen Kilometerrekord. Der sechstplazierte lief 1:15.5...). Wir sind auf jeden Fall zufrieden mit Fakir und freuen uns jetzt schon auf Aarau (wo die Distanz dann mehr als doppelt so lang ist...!). |
Aarau 14.9.2003
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Trab | 2425m 40'000 CHF |
Fakir Normand (Marcel Humbert) |
disq | Es hat nicht sollen sein. Marcel musste schon am Start an Gentleman Noble (Bernard Perrin) herumkurven, der sich nicht gerade "gentlemen-like" verhielt. Dadurch hatte Harola aussen die Nase (und den ganzen Körper) vor Fakir als es gegen den ersten Bogen ging. Noch vor dem Bogen sprang Fakir aus dem nichts heraus an. Wer möchte, kann jetzt über Gründe spekulieren. Wir tun dies nicht. Passiert ist passiert, Fakir hat so viele gute Rennen gezeigt in dieser Saison, dass wir ihm absolut nicht böse sind. Marcel haderte mit dem Schicksal, aber wir kennen den Rennsport ja gut genug. Neues Rennen, neues Glück - auch wenn natürlich eine Meisterschaft nicht so schnell wieder kommt. |
Avenches 31.08.2003
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Trab | 1609m Autostart 5000 CHF |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
disq | Der Poker ist nicht aufgegangen. Wir hatten nach der vierwöchigen Pause bei der Ausrüstung von Gone etwas verändert (so war er in Frankreich immer extra stark gelaufen) - diesmal hat es ihn offensichtlich gehindert, ohne Fehler durchzulaufen. Claudia erwischte mit ihm aus der zweiten Reihe einen guten Start, lag sofort im Mittelfeld. Ausgangs des ersten Bogens dann unverhofft der Fehler, Gone holte wieder auf, machte dann aber im letzten Bogen noch einen Fehler. Im Einlauf lief er zwar noch an einigen Pferden vorbei - schön anzusehen, aber zwecklos. Die Disqualifikation war längst erfolgt. |
Avenches 31.08.2003
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Trab |
2375 (+25) 5000 CHF |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
3. 19.2 |
Ziel mehr als erreicht: Fakir hat das Aufbaurennen für Aarau noch besser gelöst als wir uns zu erhoffen gewagt hatten. Seine 25 Meter Zulage hatte Fakir vor der Tribüne bereits wettgemacht. Dort nahm ihn Claudia nach aussen nehmen, weil er sonst auf einen Gegner aufgelaufen wäre. Erschrocken machte Fakir einen kleinen Fehler, war aber sofort wieder im Takt. In der letzten Gegenseite hatte sich Claudia mit Fakir an zweite Stelle hinter Heureux gearbeitet. Als von hinten Fleurus (am letzten Sonntag hervorragender 3. im GP Divonne!) wie ein D-Zug an den beiden vorbeizog, hätte man um Fakirs Moral bangen können. Doch trotz eines kräfteraubenden Rennens fightete Fakir die ganze Zielgerade lang mit Heureux um den zweiten Platz. Rang drei (um Kopf geschlagen) ist eine Top-Leistung - wir sind glücklich und freuen uns auf den Herbst. |
Fotos aus Avenches (31.8.)
Fakir,
Flamant und Icarius (Foto Ueli Wild)
Avenches 10.8.2003 |
Trab |
2375 m (Bänder/Mal) 5000 CHF |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
2. 1:16.9
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Unglaublich, Fakir wird immer stärker... Diesmal trabten die Favoriten alle durch - und Fakir mischte noch immer um den Sieg mit. Claudia wollte eigentlich diesmal nicht ganz an der Spitze laufen unterwegs. Doch nach dem Start fand sie sich unvermittelt in äusserer Spur wieder und gab eben Gas. Zusammen mit Flamant. Die beiden passierten bald einmal Frontrunner Icarius. Durch den letzten Bogen rückte Grevin zu diesem Duo auf. Fakir liess im Einlauf nicht etwa nach, sondern kam nochmal auf und näher an Flamant heran. Es reichte nicht ganz, doch den Endspurt von Grevin konnte er um "Kopf" kontern. Stark... Leicht auszumalen, was hätte sein können, wenn Fakir im Rennen die Position von Flamant an der Innenkannte gehabt hätte. Reduktion 16.9 - wieder nur 4 Zehntel über Fakirs persönlichem Rekord. Und das bei einem Bänderstart! (gemäss des "Managers" Datenbank hat es in Avenches noch nie ein so schnelles Bänderstart-Rennen gegeben). Wir freuen uns natürlich auch darüber, dass Fakir jetzt sechs Rennen hintereinander im Geld war. Immer in den Totorängen: 213311 - incroyable... Nächstes und letztes Rennen vor Aarau soll am 24. in Dielsdorf sein. Wir freuen uns riesig... |
Avenches Fotos von Fakir und co.


Saignelégier 3.8.2003 |
Trab monté |
2525m Bänder 3000 CHF |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
2. | Gone läuft und läuft und läuft... und kommt kaum je ohne Geld nach Hause. Bei seinem 13. Start für uns lief er nun schon zum 10. Mal ins Geld. In einem Rennen mit vielen Disqualifizierten lag Claudia mit Gone stets im Vordertreffen. Dem Angriff von Eros Atout in der letzten Gegenseite hatte Gone nichts gleichwertiges entgegenzusetzen, Flamant war zu diesem Zeitpunkt längst aus dem Rennen und Fildoux kämpfte mit argen Gangartproblemen. Claudia sah früh, dass gegen Monté- und Saignelégier-Spezialist Eros Atout mit der ultraleichten Eveline Lorgis (38 Kilo!) diesmal nichts auszurichten war. Sie liess Gone locker als 2. ins Ziel traben. Nichtsdestotrotz sind wir überzeugt, dass Gone die Hitze nicht gefällt. Er wird jetzt eine kleine Pause (4-5 Wochen) bekommen. Bis dann hat Petrus hoffentlich ein Einsehen... |
Avenches 1.8.2003 |
Trab | 2350m Autostart 1.Reihe 10'000 CHF |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
1. ! | Wenn man es am wenigsten erwartet, ist es am schönsten! Wir hatten uns ein Platzgeld erhofft - und jetzt der Sieg... Gut, die Favoriten Euro Ringeat und Flamant galoppierten sich am Start schon aus dem Rennen. Aber Fakir zeigte eine bärenstarke Leistung. Claudia übernahm mit ihm nach einer halben Runde die Spitze, Majestitj hielt sich dahinter im Windschatten. Als Claudia im letzten Bogen etwas Tempo wegnahm, sah Majestitj seine Chance gekommen und versuchte eingangs Einlauf anzugreifen. Doch Fakir zog nochmals an und hielt seine Gegner locker auf Distanz - ohne Peitsche. 9. Sieg für Claudia, der sechste CH-Erfolg für Fakir, der vierte in diesem Jahr... Eigentlich wollten wir Fakir als nächstes erst am 24. August in Dielsdorf laufen (1600 Meter) lassen. Doch wenn er sich bis am Dienstag so munter zeigt, wie am Tag nach dem Rennen, könnte er durchaus am 10. August nochmal laufen (Bänderstart mit z.B. 50 Meter vor Euro Ringeat). |
Avenches 20.7.2003
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Trab | 2350m Autostart |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
4. | Gone mag die Hitze definitiv nicht. Claudia legte mit ihm einen hervorragenden Start hin und setzte sich schon im ersten Bogen an vierte Stelle (trotz Start aus der zweiten Reihe). Dann aber merkte sie, dass Gone nicht so gut war wie sonst. "Ich konnte nicht mal Himera folgen bei der ersten Tribünenpassage, musste schauen, dass ich halbwegs dranbleiben konnte", so ihre Eindrücke. Dann verlor sie in der letzten Gegenseite auch noch den "Rücken" von Himera, die auf innerste Spur wechselte. Es blieb den beiden nichts anderes übrig, als an zweite Stelle zu gehen hinter Feu Follet de Covy. Das kostete offenbar zu viel Kraft. Im Einlauf war Gone mitte Gerade geschlagen, kämpfte sich aber trotzdem noch als Vierter ins Ziel (1.5 Längen von der Siegerin...). Nichtsdestotrotz: Gegen die Gegner die vor ihm waren, muss er normalerweise mit 25 Meter Zulagen starten (und unter solch "erschwerten" Bedingungen hat er zum Beispiel Igor du Martza jeweils geschlagen). Also muss Gone offensichtlich nicht so "im Strumpf" gewesen sein heute. Auch nach dem Rennen brauchte er viel länger also sonst, bis er sich erholt hatte - trank zwei Kübel Wasser (normalerweise trinkt er gar nicht...). |
Avenches 13.7.2003: Fakir von der Spitze aus stark und 3.!
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| Fakir als Tempomacher... (Fotos Ueli Wild) | ...und als tapferer Fighter im Einlauf |
Avenches 13.7.2003
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Trab | 2350 m Autostart 5000 CHF |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
3. | Was für ein Rennen! Fakir startete aus der ersten Reihe wie aus der Kanone geschossen, konnte sein Rennen vorne laufen, wie er es liebt. Im letzten Bogen konnte sich Claudia mit Fakir sogar leicht lösen von den Verfolgern. Mitte des Einlaufs sah es einen Moment aus, als ob die beiden das tatsächlich bis ins Ziel schaffen könnten. Doch die Speed-Pferde Grevin und Gentleman Noble zogen auf den letzten 50 Metern noch vorbei. So oder so eine starke Leistung von Fakir, der seine kleine "Frühsommerpause" offenbar bestens überstanden hat. Und das wichtigste: Claudia hatte das ganze Rennen über ein Super-Gefühl, Fakir machte nie Anstalten, aus dem Rhythmus zu fallen. Ach ja: Fakir lief 16.8! Sein Rekord liegt bei 16.5 - weiterer Kommentar überflüssig, oder? |
Avenches 29.6.2003: Gone und Outlaw doch keine Marathon-Spezialisten...
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| Gone und Claudia wärmen im Führring auf | Outi nach getaner Arbeit |
Avenches 29.6.2003
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Flach | 2900m 7000 CHF |
Outlaw Claudia Wehrly |
10. | Ganz so hatten wir uns das natürlich nicht vorgestellt mit Outi. Er startete wie immer sehr schnell, pullte dann aber erstmals in einem Rennen überhaupt nicht (obwohl das Tempo gemächlich war). Claudia konnte ihn gut an der Innenkante mitten in den Pferden positionieren. Als das Tempo im zweitletzten Bogen ruckartig schneller wurde, hatte Outi Mühe. Ende der letzten Gegenseite musste er abreissen lassen. Im Einlauf kam er zwar nochmals auf, mehr als Rang 10 lag nicht drin. Fazit: Outi lernt in jedem Rennen dazu. Positiv war diesmal, dass er (dank Führringdispens und Vorbereiten fernab des Rennrummels) kein nasses Haar hatte, als er auf die Bahn kam. Und dass er im Rennen nicht pullte. |
| Avenches 29.6.2003
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Trab | 3800m 20'000 CHF |
Gone Debérieux Claudia Wehrly |
8. | Wer nicht wagt... Nun, wir haben gewagt. Wir haben Gone nach acht Plazierungen in Serie im wohl besten Trab-Feld der Saison antreten lassen. Und Claudia hat ihn offensiv gefahren, um nicht wieder irgendwo im Feld eingeklemmt zu sein, wenn die Post abgeht. In Marathon-Rennen mit vielen Tempowechseln oft die richtige Taktik. Heute aber gab es nur ein Tempo - und das war horrend (Reduktion 1:20,1 - das Rennen war insgesamt 8 Sekunden schneller als letztes Jahr!). Flamant und dann Euro Ringeat marschierten gnadenlos. Gone lief zwar im Rücken von Flamant "versteckt", konnte sich aber nie schonen. Im zweitletzten Bogen musste ihn Claudia nach einer nicht lupenreinen Attacke von Fétiche du Bouquet (oder vielmehr dessen Fahrer) sogar brüsk aufnehmen, um einen Unfall zu verhindern. Gone war zwar müde, aber Fehler machte er keinen. Auch in der Zielgeraden nicht. Es blieb letztlich Rang 8 im 17er-Feld. Eine gute Leistung. Hinter ihm waren so starke Pferde wie Euro Ringeat, Forestan de Morge oder der Vorjahreszweite Grand Coeur. Die Distanz von 3800 Meter ist sicherlich nicht ideal. (Anmerkung am Rande: Es war dies auf Schweizer und Französischen Bahnen beim x-ten Duell mit Grevin das allererste Mal, dass dieser vor Gone ins Ziel kam. Allerdings hat Grevin ja sonst 25 Meter auf unseren Gone... - Glückwunsch an Marcel Humbert!) |
Avenches 22.6.2003: Fakir und Gone stark gelaufen
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| Fakir und Claudia in Front | Gone trabt sich locker "warm" |
Avenches 22.6.2003
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Trab | 2400m (+25) | Gone Debérieux Claudia Wehrly |
5. | Langsame Rennen waren noch nie gut für Speed-Pferde. Diese alte Rennsport-Weisheit bewahrheitete sich in Avenches einmal mehr. Gone sass innen fest, High Level hatte freie Bahn - beide liefen gut, kamen aber nicht mehr ganz nach vorne. Etwas mehr als Eine Länge fehlte auf Sieger Feu Follet de Covy. Claudia liess Gone denn auch in Ruhe, als sie merkte, dass es nicht zum Sieg reicht. Schliesslich möchten wir am nächsten Sonntag den Versuch wagen und mit Gone in den 20'000er-Marathon gegen die Cracks... Weh getan hat ihm dieses Rennen bestimmt nicht. |
| Avenches 22.6.2003
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Trab | 2400m |
Fakir Normand Claudia Wehrly |
3. | Ziel erreicht: Fakir sollte nach seiner Sommerpause ein Rennen bekommen, um seinen Rhythmus wieder zu finden. Zunächst produzierte er mit Claudia einen Fehlstart. Dann beim gültigen Start kam er wieder am schnellsten Weg. Ausgangs des zweitletzten Bogens machte Fakir dann ohne Ankündigung einen Fehler, Claudia brachte ihn wieder im Trab - die beiden blieben im Rennen (obwohl auf der Tribüne eine Zürcher Trabaktive von 30 Galoppsprüngen sprach - es waren 10-12 Sprünge und die Gangartrichter hatten ihn bestimmt im Visier). Im Einlauf kämpfte sich Fakir sogar wieder vorwärts, Rang drei! Tolle Leistung. |
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| Gone und Sevi locker beim Aufwärmen... | ...und "fliegend" 50 Meter vor dem Ziel |
| Avenches Pfingstsonntag 8.Juni 2003
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Trab | 2400 m Bänderstart |
Gone Debérieux Sevérine Fitze |
2. | Was für ein Pfundskerl dieser Gone. Zunächst marschierte er vorne mit bis Sevi ihn verstecken konnte. Bei der ersten Tribünenpassage stand ihm ein Konkurrent aufs Sulky, im Einlauf fand (und erkämpfte sich) Sevi erst spät eine Passage und dann schien Gone zu fliegen... An allen vorbei, bis auf einen. Delta du Hennequin war etwas zu weit enteilt. Eine halbe Länge fehlte im Ziel, doch etwa 30 Meter weiter wäre Gone vorbei gewesen. Delta du Hennequin soll die letzten 500 Meter in einer Reduktion von 1:10 absolviert haben... Und Sevi war mit Gone auf den letzten 100 Meter ja schneller unterwegs. Fazit: Eine Top-Leistung. Sevi fuhr ein richtig gutes Rennen, hat damit die Führung in der Gesamtwertung im "Cup der jungen Fahrer" übernommen und Gone hat immer noch Moral. Auf dem Heimweg jagte Gone uns dann einen Riesen-Schrecken ein. Kaum auf der Raststätte Deitingen angekommen, wollte er (der sonst ja so brav ist) den Anhänger auseinander nehmen. Als wir nachschauten, war er tropfnass und total aus dem Häuschen. Wir luden ihn aus, gingen in ein nahes Quartier spazieren mit ihm. Der Arzt stellte einen Hitzestau fest. Mit Kühlen und ein paar Mittelchen war Gone nach zweieinhalb Stunden dann wieder transportfähig. Schwein gehabt... Am Montag war bei Gone wieder alles o.k. Er fühlt sich richtig wohl. Zum grossen Glück. |
Dielsdorf 1.Juni: Outlaw und Claudia um Nase geschlagen 6.
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| Outlaw und Claudia vor... | ...und nach getaner Arbeit (Fotos Hitsch Mettler) |
| Dielsdorf 1.6.2003 17.15 Uhr |
Flach | 1600m | Outlaw Claudia Wehrly |
6. | Einen fünften Platz hatten wir uns erhofft, wenn alles optimal läuft. Es lief nicht optimal (kein Tempo im Rennen, harter Boden) - und doch fehlten am Ende nur 5 Tausendstel-Sekunden zum fünften Rang. Dabei hatte Outi bei der ersten Durchsage (provisorischer Einlauf) noch genau diesen fünften Platz inne. Aber der Reihe nach. Claudia sagte schon im Führring, kein Reiter wolle die Spitze übernehmen. Ungewöhnlich für ein Meilen-Rennen. Doch so war es dann tatsächlich. Das Bummel-Tempo kam Outlaw nicht entgegen. Im letzten Bogen liess Claudia ihn dann mitmarschieren, die beiden kämpften im Einlauf verbissen. Bis 50 Meter vor dem Ziel sah es noch nach einem Platzgeld aus. Doch dann kam noch Orleandro und schnappte Outi auf der Ziellinie Rang fünf weg. Doch gegen Orleandro zu "verlieren" ist keine Schande. Er stand letztes Jahr in Deutschland mit 70 Kilo im Handicap - Outi hat ein GAG von 46 und trug zwei Kilo mehr - man rechne... Noch ein Rechenbeispiel: Outi lief verglichen mit seinem Handicap neben dem zweitplazierten Sumaco gar das beste Rennen. Wie auch immer, Outi hat uns gefallen. Er hat gekämpft. Über die Sprünge - nach wie vor sein Ziel - ist Kampfgeist die halbe Miete; und springen kann er ja. |
Avenches Auffahrt 29.5.2003 - Gone Stark gelaufen: 2.
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| Claudia und Gone - aufwärmen... | ...und Finish |
| Avenches 29.5.03
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Trab | 2375m | Gone Debérieux Claudia Wehrly |
2. | Optimal - so kurz und bündig kann man den Renneinsatz von Gone im Monté umschreiben. Claudia musste ihn am Anfang zurückhalten, bis er seinen Rhythmus gefunden hatte. Als Fildoux in der letzten Gegenseite galoppierte und zurückfiel, war eigentlich alles schon entschieden. Flamant, der in Frankreich sehr oft Monté lief, marschierte einem nie gefährdeten Sieg entgegen. Euro Ringeat fand nie richtig ins Rennen und verpasste sogar um Nase das letzte Geld. Gone hingegen hatte den zweiten Platz auf sicher, Claudia bemühte ihn deshalb auch nicht mehr über Gebühr. So macht es Spass... Als nächstes soll Gone nun im Junioren-Rennen in Avenches am Pfingstsonntag starten. |
Allegra-Wahnsinn! 2 Siege in Aarau dank Gone und Fakir...
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| Claudias Jubel mit Gone Debérieux (N.Affentranger) | ...und dann auch noch mit Fakir - unglaublich |
| Aarau 18.5.2003
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Flach | 2600m | Outlaw (Claudia Wehrly) |
11. | Gutes Comeback nach fast einem Jahr Rennbahn-Abstinenz. Outi drehte schlecht, hat uns aber sonst gut gefallen. Als Elfter war er nicht sooooo weit geschlagen und vor allem er ist immer vorwärts galoppiert. Auf tieferem Boden und mit diesem Rennen im Bauch sieht es wohl schon bald anders aus. Und sein Ziel sind ja sowieso die Hindernisrennen. |
| Trab | 2525m | Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
1. | Die Taktik perfekt umgesetzt. Hinter Fahrer- und Trainerchampion Renaud Pujol warten und dann im Einlauf angreifen. Und wie Claudia mit Gone angriff! Einmal mit der Peitsche aufgefordert und Gone marschierte auf und davon, überlegen. Marcel Humbert, der Gone bei unserem Paris-Trip für uns gestestet hatte, kam drei Längen dahinter mit Grevin auf den Ehrenplatz. Die drittplazierte Joviale de Ginai folgte weitere 9 Längen zurück. Incroyable. Wir freuen uns mega für Gone, der richtig stolz war auf sich, und natürlich für Claudia. | |
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Trab | 2525m |
Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
1. | Wenn er keinen Fehler macht... Claudia war nach dem Sieg mit Gone völlig locker ins Rennen mit Fakir gegangen. Die beiden erwischten einen optimalen Start und lagen vom Start bis ins Ziel vorne. Zwischenzeitlich mit 6 und mehr Längen Vorsprung. Ausgangs des letzten Bogens machte Fakir einen kleinen Fehler, wohl um uns noch etwas auf die Folter zu spannen. Claudia hatte ihn sofort wieder (klar vor dem Poteau bleu, nach welchem jeder Fehler unweigerlich zur Disqualifiktation führt). "Er war nicht müde, da war nur eine kleine Bodenunebenheit. Er wäre noch eine Runde so weitergelaufen, glaub ich". Wie auch immer, das Ziel war da, Richterspruch "überlegen" 4.5 Längen. Jetzt bekommt Fakir wie schon vor dem Rennen besprochen seine wohlverdiente Sommerpause. Im Herbst hat es interessante Rennen, eines davon ebenfalls in Aarau... |
Dielsdorf 4.5.2003
Gone mit Claudia nach gutem Endspurt 3.
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| Gone streckt seine Beinchen (Foto: Ueli Wild) | Hochzufrieden mit Rang drei... (Foto: Nici Affentranger) |
| Dielsdorf 4.5.2003
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Trab | 2425m Bänder |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. | Die Hierarchie war vor dem Rennen eigentlich klar. Harola und Esprit, die in diesem Rennen von einem 25-Meter-Inländer-Bonus profitierten, konnten mit Gone aus demselben Band starten. Normalerweise hätten sie 25 Meter aufholen müssen. Harola marschierte an der Spitze schon früh wie die kommende Siegerin. Esprit hielt sich dahinter in Lauerposition. Im Einlauf griff Gone aussen an, kam auch noch schön auf - unterlag im Kampf um den zweiten Platz Esprit nur um Hals. Das Rennen war enorm schnell (1:23,1 - 4.6 Sekunden pro Kilometer schneller als das Rennen, welche Go Man gewann). Gut gelaufen, vielleicht nach dem 4. Start innert weniger Wochen nicht ganz so frisch. In zwei Wochen geht es in Aarau für ihn weiter - Harola und Esprit hätten dann 25 Meter Starthandicap... |
Basel 1.5.2003
Fakir marschiert zu einem überlegenen Sieg im Cup der jungen Fahrer
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| Allein auf weiter Flur (Ueli Wild) | ...bis im Ziel in Front (Foto: Nici Affentranger) |
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Basel 1.5.2003
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Trab | 2800m Autostart |
Fakir Normand (Séverine Fitze) |
1. | Nun, wir hatten ehrlich gesagt schon damit gerechnet, dass Fakir ohne Fehler um den Sieg mitreden müsste. Umso mehr als der interessante Neuling Hiosco Barbes nicht am Start war (Vet.Zeugnis). Was dann Fakir mit Sevi zeigte, liess uns aber doch staunen. Wie abgemacht servierte Sevi Fakir ein störungsfreies Rennen, fuhr die Bögen konsequent in 2./3. Spur, damit es ja nicht zu eng wurde für unseren "Monsieur". So war Fakir von Anfang an vorne dabei, übernahm nach weniger als einer Runde resolut die Spitze und ward nicht mehr gesehen. Sieben Längen betrug der Vorsprung auf Fildoux im Ziel. Congratulations Sevi für den ersten Sieg! Für Fakir war's bereits der vierte in der Schweiz - innert weniger als einem Jahr. Jetzt soll er in zwei Wochen nochmal in Aarau starten (hoffentlich mit glücklicherem Rennverlauf als am Sonntag...). Danach ist eine Pause geplant, damit unser "Crack" nach dem doch anstrengenden Winter- und Frühlingsprogramm wieder Kräfte tanken kann. Im Sommer und Herbst möchten wir ja auch wieder angreifen... |
Mehr Fotos von Fakirs Basel-Sieg
Aarau 27.4.2003
Zweimal gut gelaufen - zweimal eingeklemmt und weg...
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| Fakir (12) eingeklemmt (Fotos: Nici Affentranger) | Gone beim Aufwärmen |
| Aarau 27.4.2003
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Trab | 2525m +25 |
Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
5. | So ein Pech aber auch. Gone musste aus dem zweiten Band ganz innen starten - war noch nicht auf der Bahn, als einige schon losfuhren. Nicht so tragisch, bis im Bogen hatte sich Claudia mit ihm ins Mittelfeld vorgearbeitet. Eine Runde vor Schluss zeichnete sich das Pech dann aber schon ab. Gone völlig eingeklemmt, vor ihm nur noch "tote" Pferde. Claudia musste ihn komplett aufnehmen, lag Ende der letzten Gegenseite an 3./4.-letzter Stelle. Dann marschierte Gone aussen herum auf - ein sehenswerter Rush. Doch im Einlauf fehlte dann auf den letzten Metern logischerweise die Kraft. Zweimal "kurzer Kopf" geschlagen um den dritten Rang. Doch nächste Woche ist ja schon wieder ein Rennen, ein gutes hoffentlich... |
| Aarau 27.4.2003
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Trab | 2525m | Fakir Normand (Claudia Wehrly |
disq | Gut gelaufen, aber ohne Glück. Fakir hatte schon beim Start Pech, weil ein Konkurrent auf der Bahn einfach abdrehte ohne den beiden inneren Pferden Platz zu lassen. So war Claudia mit Fakir schon eingeklemmt, bevor es richtig los ging. Fakir zog sehr stark, Claudia hatte ihn aber unter Kontrolle - auch als er eingangs Gegenseite einen kleinen Fehler machte. Dann eine Runde vor Schluss (hinter Icarius und Guanahni an 3. Stelle, aussen Echo du Goth als "Blockade") noch immer keine Passage. Schade, denn Fakir hätte viel schneller marschieren wollen - und können. Ausgangs des zweitletzten Bogens begann Echo du Goth nachzulassen, Fakir sah die Lücke. Doch Claudia musste ihn zum "Warten" überreden, weil die Lücke für das Sulky noch nicht weit genug war. Bei diesem "Überredungs-Versuch" riss Fakir der Geduldsfaden endgültig - er galoppierte. Schade, denn zu diesem Zeitpunkt hatte er sich noch überhaupt nicht angestrengt. Und wenn, dann um sich gegen die aus seiner Sicht "ungerechte Einklemmung" zu wehren... Er läuft nun in Basel im Junioren-Cup. Da kann er aus der ersten Reihe starten. |
Mehr Fotos aus Aarau (bitte anklicken)
Avenches 18.4.2003
Gone sensationeller 3. im Grand Prix du Printemps
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| Gone und Claudia im Führring... (Foto: Mettler) | ...und im Endkampf (Foto: Ueli Wild) |
| Avenches 18.4.2003
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Trab | 2375m | Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
3. ! | Das war stark Gone! Wir hatten auf ein kleines Platzgeld gehofft. Und nun reichte es zu einem Ehrenplatz. Gone startete gut, obschon er als zweitletzter ins Band musste. Claudia konnte ihn dann in zweiter Linie verstecken an 4./5. Stelle. Bis im Einlauf warten, lautete dann die Devise, damit Gone seinen Speed auch richtig einsetzen kann. Das tat Claudia denn auch. Euro Ringeat zog in der letzten Gegenseite in einem Rush vorbei - auf und davon. Im Einlauf liess Claudia Gone dann marschieren. Er trat wirklich sehr gut an und war rund 100 Meter vor dem Ziel sogar schneller unterwegs als Euro Ringeat. Doch 50 Meter vor dem Ziel war die Speed-Phase vorbei - im Nachhinein ist man immer schlauer; hätte Claudia etwas später angegriffen, wer weiss... So oder so aber eine Super-Leistung als 3. in einem solchen Rennen, 3.5 Längen hinter Euro Ringeat. Wir sind auf jeden Fall sehr, sehr happy und stolz auf unseren Gone. |
Fehraltorf 13.4.2003
Gone nach starker Leistung in Front liegend angesprungen - 5.
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| Gone und Claudia im Führring... | ...und nach getaner Arbeit (Fotos: Mettler) |
| Fehraltorf 13.4.2003 |
Trab | 2425m | Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
5. | Tja, das war knapp am Sieg vorbei. Klingt komisch, wenn das aus dem Umfeld eines fünftplazierten zu hören oder eben zu lesen ist. Aber es stimmt. Nun alles der Reihe nach. Nach intensivem Videostudium (5 Frankreich-Rennen von Gone) hat Claudia den Start mit Gone in den Griff bekommen. Die beiden starteten gut, Claudia konnte Gone verstecken. Dann Ende der letzten Gegenseite die Entscheidung: Weiter warten und Gefahr laufen, dass die von hinten vorbeziehen und sie einklemmen - oder marschieren. Claudia entschied sich für letztere Variante. Und wie Gone marschierte! Sofort war er mit fünf, sechs Längen in Front. Es sah verdammt gut aus (sorry für den Ausdruck). Doch Ausgangs des letzten Bogens folgte der Fehler. Ein kleiner nur, und zum Glück vor dem "Poteau bleu". Also keine Disqualifikation, aber die Gegner waren vorbei. Claudia riskierte richtigerweise nichts mehr, blieb auf Rang 5. Darauf lässt sich aufbauen. Ohne Grössenwahnsinnig geworden zu sein, gehen wir mit Gone als nächstes am Karfreita nach Avenches ins Elite-Rennen (vorausgesetzt, Gone steckt das Rennen gut weg). Dort läuft er 50 Meter vor Euro Ringeat. Aber den zu schlagen, davon träumen wir nicht mal. Und Flamant läuft aus "unserem" Band... Grund für den Einsatz ist, dass Gone sonst lange, lange kein passendes Rennen mehr hätte. Aarau hat unser bevorzugtes nächstes Ziel-Rennen leider gestrichen, nach Basel möchten wir (noch) nicht mit Gone. Also halt Avenches. |
Mehr Fotos aus Fehraltorf - jetzt mit dem richtigen link... (13.4.2003)
Avenches 6.4.2003
Fakir und Gone bald als Galopper?
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| Sie könnten schon traben... Fakir Normand | ... und Gone Debérieux - auf ein neues! |
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Avenches 6.4.2003
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Trab | 2350m, Auto |
Fakir Normand (Sandra Niederer) |
disq |
Tja, immer geht die Rechnung (oder vielmehr die Taktik) nicht auf, bzw. wird sie nicht umgesetzt. Fakir startete nach seinem Sieg gegen stärkere Gegner als klarer Favorit. Doch als er - aus der zweiten Reihe gestartet - auf seine Gegner auflief, musste er abbremsen. Und das mag er nicht... Fakir quittierte dies mit einer Galoppeinlage, und aus war der Traum. Aber wir kommen wieder! |
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Avenches 6.4.2003
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Trab | 2350m, Auto | Gone Debérieux (Séverine Fitze) |
disq | Gone hat Sevi schon beim Aufwärmen gefordert. Anders als z.B. im Training in Basel hatte er enorm viel Gas. Als es dann los ging, kam er zunächst noch gut weg. "Dann zeigte er mir einen Fehler an, doch ich hatte schlicht nicht mehr genug Kraft, ihn zu korrigieren", so Sevi gefrustet. Gone galoppierte, zeigte dann in der Folge, dass er das Grundtempo gut hätte mitgehen können (tauchte eine Runde vor Schluss an der Spitze auf). |
Gone gut gelaufen, aber nach Fehler leider disqualifiziert
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| Stilunterschiede: Gone und Claudia versteckt... | ... und im Porträt. (Fotos Ueli Wild) |
| Avenches 23.3.2003 |
Trab, Monté | 2350m | Gone Debérieux (Claudia Wehrly) |
disq | Das Glück kann uns ja nicht immer hold sein. Claudia startete mit Gone vorsichtig. "Er fand den Rhythmus nicht sofort", schilderte sie die Startphase nachher. Dann fiel Gone sogar in Galopp. Und "nach dem vierten Sprung" - so der Eindruck von Claudia - wurde er bereits disqualifiziert. Schade, aber so ist das Leben - oder zumindest der Rennsport. Die beiden liefen zwar noch mit und zeigten, dass sie ohne den Fehler nicht ungefährlich gewesen wären. Fazit: Wir freuen uns aufs nächste Mal. |
Fakir-Sieg in Avenches!!!
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| Der "fliegende Fakir" auf dem Weg zum Sieg (Fotos Ueli Wild) | "Sans émotions..." - Claudia und Fakir eine Runde vor Schluss |
| Avenches 16.3.2003 |
Trab | 2350m | Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
1. | Der Manager hatte das Dress zu Hause gelassen, doch das wurde bei der Fahrt nach Avenches nicht als so tragisch angeschaut. In einem solchen Feld mit Überflieger Euro Ringeat, Object Way oder Meister Farmer du Vivrot hatten wir nicht im entferntesten mit einem Volltreffer gerechnet - also war die Siegerfoto-Wahrscheinlichkeit praktisch gleich Null. Unerwartete Erfolge sind aber umso schöner... Fakir startete gut, lag stets im Vordertreffen. Nach etwas mehr als einer Runde übernahm Claudia die Spitze. Fakir kam mit zwei Längen in den Einlauf und hielt auch dem Angriff von Forestan de Morge stand. Was für eine Leistung - und was für eine Genugtuung... |
Weitere Fakir-Fotos vom Sieg
Artikel zum Fakir-Sieg im Oltner Tagblatt
Fakir auf Sand wieder im Element
Fakir und Claudia auf dem Vormarsch...! (Foto: Ueli Wild)
| Avenches 2.3.2003 |
Trab | 2350m | Fakir Normand (Claudia Wehrly) |
3. | 9 Starter, Autostart erste Reihe - Fakir und Claudia hatten eine gute Ausgangslage. Claudia hatte zwar beim Start ein kleines (oder grösseres) Blackout (wo ist denn nun schon wieder Startplatz vier??). Es blieb ihr schliesslich nichts anderes übrig, als einen Sicherheitsstart hinzulegen. Nach einer halben Runde war Fakir schon mit Überholen beschäftigt. Er war absolut "maniable", richtig schön zum Fahren. Euro Ringeat war natürlich weg, Flamant auch. Aber Rang drei hatte Claudia mit Fakir früh auf sicher. Wir sind happy - nachdem Fakir schon in St.Moritz gut gelaufen war (4. und 2. - aber beide Male mit zuvielen Galoppsprüngen zwischendurch), diesmal also wieder eine gute Leistung. |
3. Renntag St.Moritz (23.2.03) - bye bye Daktari
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| Daktari und Claudia zum letzten Mal zusammen im Rennen | bye Daktari... |
| 23.2.03 | Trab | 1900m | Daktari (Claudia) | 7. | Es ist vollbracht: Daktari hat seine Rennkarriere beendet. Mit gespitzten Ohren. Aber ohne Glück. Er ist am Start nicht mehr so explosiv wie früher - und auch sonst ist er halt nicht mehr der jüngste. Dass die Gegner aber nach wie vor auf ihn aufpassen, bemerkte Claudia ziemlich bald. "Mach dem das Loch zu", rief ein Gegner. Und schwupps waren Daktari und Claudia eingeklemmt. Ärgerlich, weil Dak ja unterwegs seinen Strich traben können muss. Wie auch immer, er versuchte alles und kämpfte im Einlauf so gut es ging. Mehr als Rang 7 war nicht drin. Aber er, der letztes Jahr quasi "dem Tod von der Schippe gesprungen war", musste uns ja ohnehin nichts mehr beweisen. Hoffen wir, dass ihm als "Pensionierter" mehr Glück beschieden ist, als in seiner Rennkarriere auf hiesigen Bahnen. Danke Dakobär, wir Allegra-Leute werden Dich vermissen auf dem Rennplatz. |
Mehr Top-Fotos von Daktaris letztem Rennen
2. Renntag St.Moritz
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| Daktari (Claudia Wehrly) im Element (Foto: Ueli Wild) | Fakir Normand mit Claudia klarer 2. - aber leider disqualifiziert (Foto: Ueli Wild) |
| 16.2.03 | Trab | 1800m | Daktari | 7. | Gut gelaufen, aber schlecht belohnt. Das ist das Fazit für beide Allegra-Traber an diesem zweiten Renntag. Dak lief ein gutes Rennen, ist aber offensichtlich nicht mehr so spritzig. Sieger Fétiche du Bouquet reduzierte 1:26,0 - schneller als Taldon beim bisherigen Rekord-Rennen. Dak war mit 1.29.6 durchaus dabei. Er startete gut, war dann im Mittelfeld. Als Claudia in der Gegenseite Gas hatte, war sie leider eingeklemmt. Und am Schluss forderte sie Dak nicht mehr über Gebühr. Er hat am dritten Sonntag nochmals ein gutes Engagement. Und wenn er den heutigen Einsatz gut verdaut, läuft er dort sein allerletztes Rennen. |
| 16.2.03 | Trab | 1825m | Fakir Normand |
disq | Schade, wenn man kein Glück hat und dann noch Pech dazukommt. Fakir machte beim Start einen Fehler, arbeitete sich dann nach vorne, machte in der Gegenseite einen zweiten Fehler, kam als klarer zweiter ins Ziel. Dann die Durchsage vom Richterturm, Fakir sei disqualifiziert (leider hatte mir als Speaker niemand vorher einen Hinweis gegeben). Danke vielmal, so macht es Spass. (Die Tatsache der Disqualifikation zweifeln wir überhaupt nicht an - aber die Kommunikation muss verbessert werden!) Und dann noch einen drauf: Fakir durfte in die Dopingkontrolle. Wenn wir nicht besseres zu tun hätten, würden wir in den alten Rennkalendern nachschlagen, wann letztmals ein disqualifiziertes Pferd ins Doping musste. Aber eben... Offiziell handelt es sich bei der Doping-Kontrolle um ein "Missverständnis", wie wir am Montag von Rennleitungs-Präsident Armin Koller erfahren haben. Die Doping-Kommissärin habe die Disqualifikations-Tafel als Aufforderung aufgefasst, Fakir ins "Doping" zu nehmen. Alle Versuche, den Irrtum aufzuklären seien dann gescheitert (Funkverbindung klappte nicht). Auf dem Protokoll stand zunächst ja auch nichts von der Fakir-Doping-Probe. Wie auch immer, die Probe ist gemacht und wir haben nichts zu verbergen. Es bleibt ein fader Nachgeschmack - zumal wir Zeugen haben, die dem hier dargestellten Sachverhalt widersprechen. Aber: Schwamm drüber. |
Foto-Gallery mit tollen Schnappschüssen vom 2. St.Moritzer Wochenende (mit Fotos von Nici Affentranger, Christian Mettler, Oliver Haas)
1. Renntag St.Moritz
| 9.2.03 | Trab | 1625m | Daktari | 11. | Das war nicht der Daktari wie wir ihn kennen. Er trabte ziemlich lustlos, Sevi Fitze hatte nie das Gefühl, er würde "anbeissen". Dabei war er so munter, seit er in St.Moritz angekommen ist. Es war ja so oder so beschlossene Sache, ihn nach den Schneerennen zu pensionieren. Aber wir hatten gehofft, er könne sich auf Schnee mit einem positiven Resultat von der Rennbahn verabschieden. Die Schneerennen - in St.Moritz, wo er für uns den grössten Erfolg realisierte - werden für ihn definitiv die letzten seiner Karriere sein. Sogar seine Ex-Besitzer aus Frankreich kommen extra, um ihn noch einmal zu sehen. |
| 9.2.03 | Trab | 1600m | Fakir Normand |
disq | Der Start war in Ordnung, Fakir kam als 3./4. weg. Doch dann kamen die Löcher, die Claudia schon beim Bahnablaufen auf den innersten beiden Spuren ausgemacht hatte. Sie konnte Fakir leider nicht daran hindern genau dort zu traben (mitten in anderen Pferden). Claudia sagte denn auch, er sei in ein Loch getreten und schon war er im Galopp. Aus, vorbei. Dass er trotz weitem letztem Bogen und ohne gefordert zu werden nahe bei den Schneiders (und damit weit vor Grevin) als 4. ins Ziel trabte (ohne Fehler von Eingangs der Gegenseite bis ins Ziel) nützte nichts mehr - zeigte aber immerhin, dass er auch auf Schnee traben könnte... |
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| Daktari mit Sevi Fitze (Foto: Ueli Wild) | Fakir Normand mit Trainerin Claudia Wehrly (Foto: Nici Affentranger) |
Mehr Fotos vom 1. Renntag in St.Moritz
Hier geht's zur Saison 2002 (bitte anklicken)