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Zweiter Frauenfelder 2008 : Jully nach gutem Start im Galopp - Royal keine 2 Längen hinter dem Sieger 7.

19.05.2008 09:40:47

Es hat nicht sollen sein am zweiten Frauenfelder Renntag 2008 (18.Mai) aus Allegra-Sicht, mit unseren beiden Pferden, Claudia und Natalie sind war aber durchaus zufrieden.

Es war ja nicht so, dass Jully und Royal nicht kompetitiv waren. Doch entscheiden im Rennsport halt manchmal viele kleine Details über Erfolg und Misserfolg.

Im Fall von Jully stimmte zunächst sehr vieles zuversichtlich. Wenn auch nicht ganz alles. Beim Aufwärmen musste Claudia mehrmals wenden (wegen der Fegentri-Siegerehrung, an der sie selbst hätte teilnehmen sollen - sie wurde mit Jullys Boxennachbarin La Lande gute 2.) - und solche kleinen Änderungen im Vergleich zum gewohnten Programm können bei Jully durchaus schon etwas mehr Nervosität hervorrufen.
"Bis zum Start hatte ich ihn dann aber wieder schön runtergebracht. Ich kam extra spät erst an den Wagen, um mit Schwung losfahren zu können. Jully lag gut auf der Hand und ich konnte mir sofort den Rücken von Renaud Pujol mit Napster schnappen", schilderte Claudia die Anfangsphase des Rennens, "dann, nach etwa 200 Metern ist Jully hinten plötzlich gerutscht, kam aus dem Tritt und ich konnte ihn nicht mehr parieren. Schade, heute wollte er traben, aber in der Anfangsphase eines Rennens ist er anfällig, wenn er aus dem Rhythmus kommt."
Und ohne Check ist es schwierig, ihn wieder in Trab zu bringen. Doch wir sind überzeugt, dass es für ihn "ohne" auf Dauer viel angenehmer ist - seit Anfang 2008 läuft er ohne Check und solche Disqualifikationen wie eben diese sind der Preis, den wir für die grössere Bewegungsfreiheit von Jully gerne "bezahlen."
Als nächstes steht für Jully der Mai-Preis in Aarau auf dem Programm. Claudia hat im Hinblick auf dieses Rennen am kommenden Sonntag (25. Mai 2008) nach der Disqualifikation extra noch eine Runde trainingshalber absolviert. "Er ist danach wirklich sehr schön gegangen, hat dann auch schön abgeblasen und war beim Verlassen der Bahn zufrieden mit sich", so Claudia.

Le Royal kämpfte wie ein Löwe - wurde aber nicht belohnt

Für Le Royal und Natalie hatten wir uns Regen gewünscht. Der kam zwar vor dem Rennen, aber das war natürlich viel zu spät. Der Boden war leider den Tick zu wenig weich. Der eine oder andere Gegner hätte weichen oder tiefen Boden wohl weniger gemocht als Royal

Das Rennen lief zunächst wie gewünscht. Natalie sicherte sich mit Royal die Spitze, welche die beiden bis in den Einlauf behaupteten. Dann kam Collow an die Seite von Royal. Dann folgte für uns die schönste Phase des Rennens - Royal begann zu kämpfen, und wie! Er wollte niemanden vorbei lassen. "Das war wirklich toll, Royal hat gekämpft wie ein Löwe", freute sich Natalie, "einen Moment dachte ich, es könnte für ganz weit vorne reichen!"

Der ganze Kampf der beiden wurde leider denkbar schlecht belohnt. Lediglich um zweimal eine halbe Länge, dreimal Hals und einen Kopf (zusammengerechnet keine 2 Längen) vom Sieger Ganderas geschlagen, resultierte der 7. Platz - so kann Rennsport eben auch sein.

Nach Handicap-Ausrechnung hättte Royal über 10 Längen hinter Ganderas sein müssen - nun also war er weniger als 2 Längen hinter dem Top-Favoriten (der ja selbst bis zuletzt kämpfen musste) und verdient nichtmal ein kleines Platzgeld. Über Collow gerechnet hätte Royal über 4 Längen hinter diesem sein müssen, nun war es leicht mehr als eine halbe Länge.

Nach dem Rennen war Royal schnell schon wieder putzmunter. Je nach dem entscheiden wir, ob er am ersten Aarauer Renntag (25. Mai 2008) nochmal laufen soll, oder ob wir warten. Bis Ende Juni hat er danach ohnehin kein schlaues Rennen mehr.  

 

 

 

 

 


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