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Zwei vierte Plätze am 25.3.2017 in Avenches: Rebel genial, Light etwas weniger

25.03.2017 22:12:22

Was für eine Top-Leistung von Rebel als 146:1-Aussenseiter heute in Avenches. Er verpasste eine bessere Platzierung nur knapp, ja sogar der Sieger war nur wenig vor ihm! Light hingegen konnte als Vierter heute nicht überzeugen.

Gleiche Platzierung, unterschiedliche Wahrnehmung. Während wir mit Rebel sowie der Art und Weise, wie er seinen vierten Platz gegen bärenstarke Gegner erkämpft hat, unheimlich happy sind, hat uns das Laufen von Light gegen alles andere als übermächtige Gegner enttäuscht.

 

Zuerst war Light an der Reihe. Er galt zusammen mit einem Gast aus München als Favorit. Marcel legte einen Sicherheits-Start hin, damit ja nicht dasselbe passierte wie beim letzten Bänderstart im Herbst (als er früh galoppierte und aus dem Rennen war). In der Folge zeigte sich Light von seiner phlegmatischen Seite. Marcel musste ihm so ziemlich jeden Effort quasi "aus der Nase ziehen", von sich aus machte er nur das Allernötigste. So lag am Ende trotz ansprechendem Endspurt "nur" Rang vier drin. Dies in einer sehr mässigen Zeit (1:19,5 lief Light) in einer Gegnerschaft, die Light insgesamt im Griff haben müsste - eine Leistung wie zwei Wochen zuvor, als er den Kilometer fast 2 Sekunden schneller gelaufen war, hätte wohl zum Sieg gereicht. So bleibt die Frage, wieso Light heute nicht von sich aus gekämpft hat. Müde war er nach dem Rennen definitiv nicht... Für ihn soll es nun am 7. April weiter gehen, wir überlegen uns etwas bis dann.

 

 

Nur eine halbe Stunde später jubelten wir über einen vierten Platz wie noch selten. Ja, wir wussten, dass Rebel sich über den Winter gut entwickelt hatte und dass Christophe mit ihm im Training sehr zufrieden war. Doch aufgrund der starken und zahlreichen Gegnerschaft waren unsere Erwartungen doch ziemlich tief. Zu Unrecht, wie Rebel uns heute eindrücklich zeigte. Christophe fuhr ein beherztes Rennen, hatte trotz 25 Meter Starthandicap mit Rebel bald einmal eine gute Position im Rücken der Spitzengruppe. Und als es im Einlauf ernst galt, beschleunigte Rebel sehenswert, hielt dagegen und war am Schluss mit der letztes Jahr auch in Paris auf Gruppe-Ebene ungeschlagenen Top-Stute Uza Josselyn das schnellste Pferd - seine Kontrahentin um Rang vier hielt er um eine Viertellänge in Schach, nach vorne fehlte nur wenig: Hals-Kopf-kurzer Kopf lauteten die Abstände vom Sieger bis zu Rebel. In Zeitabstände umgerechnet: Rebel verpasste Rang drei um 2 Hundertstelsekunden, Rang zwei um 4 und den Sieg um 11 Hundertstelsekunden! Dies mit einer Siegquote von 146.70:1, er war der klar grösste Aussenseiter im Feld. Wir sind extrem glücklich, dass Rebel endlich seine Klasse ausspielen kann - und hoffen, dass dies in den nächsten Wochen/Monaten so bleibt. Nächstes Ziel für ihn ist nun der Osterpreis in Fehraltorf, denn Gras mag er ebenfalls (nicht nur zum Fressen).

 

Rebel (ganz links) verpasst den Sieg gegen Qudéko d'Eté (Nr 7) und Co nur knapp! (Foto: Ueli Wild).

 

 

 

 


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