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Wooow: Tolles Doppel heute Samstag, 3.3.2018, in Avenches dank Semola und Elk! (updated mit FILM!)

03.03.2018 13:35:55

Das war so nun wirklich nicht zu erwarten. Gleich beim ersten Avenches-Renntag der Saison 2018 gab es gleich zwei Siegerehrungen mit Allegra-Beteiligung. Zweimal mit Loris, der sowohl Semola wie Elkador zu lockeren Siegen pilotierte...

Was für ein Tag, einmal mehr für uns in Avenches. Beim Saison-Auftakt in der Romandie hatten wir die Ehre, mit Semola gleich das erste Avenches-Rennen des Jahres zu gewinnen. Und dann doppelte ausgerechnet Elk nach, den wir ursprünglich gar nicht hatten laufen lassen wollen auf dem Boden...

 

  • Um 10.35 Uhr waren mit Semola und Till gleich zwei Allegras am Start. Marcel positionierte Till gleich an der Spitze, nur um diese durch den letzten Bogen als Loris mit Semola abzugeben. Bei gemächlichem Tempo (man wusste ja noch nicht genau, wie die Bahnverhältnisse sich unter Rennbedingungen auswirken würde) führte Semola und Till riss Marcel fast die Arme aus. Bei unserem Fuchs mit Wundertüten-Charakter bestätigten sich die Befürchtungen, dass er ohne draussen zu übernachten am Renntag einfach zu viel Kraft verpufft und zu schwierig zu managen ist. Im Einlauf konnte er so nicht den Besten mithalten und kam letztlich als Fünfter ins Ziel. Wir hoffen sehnlichst, dass die Witterung für ihn bald Nächte draussen zulassen. Semola begann Ende der letzten Gegenseite damit, ihre Gegner abzuschütteln. Ohne sich überanstrengen zu müssen, kam sie zu ihrem sage und schreibe 22. Sieg beim 42. Schweizer Start - also mehr als 50% ihrer Rennen auf hiesigen Bahnen hat sie gewonnen!
    Wie es für die beiden weiter geht, ist noch unklar. Till hätte am 24. März ein für ihn praktisch ideal ausgeschriebenes TF-Rennen. Doch wir warten jetzt mal ab, wie sich das für  und mit ihm entwickelt. Für Semola sieht es ausschreibungsbedingt nach einer Pause aus: In den kommenden vier Wochen könnte sie einzig gegen die absolute Elite laufen (Swedishman & Co.), was natürlich wenig Sinn macht. Danach kommt Fehraltorf, was ebenfalls für sie kaum in Frage kommt und anschliessend ein 3000-Meter-Rennen in Avenches, was wiederum zu weit ist. Aber egal, ihre Zeit kommt dann ab Mai/Juni, wenn sie in Aarau und Dielsdorf auf Gras antreten kann...

 

  • Für die Enttäuschung des Tages war Light besorgt. Nach einem Startabbruch (bei dem er gut weggekommen war) zögerte er beim gültigen Start und lag sofort hinten. In der Folge zeigte er wenig bis gar keine Lust schnell zu laufen. Marcel versuchte, ihn dazu zu überreden, ohne Erfolg. Am Ende war Light nicht weit von den vorderen Pferden weg, aber halt nur 7. Da hatten wir (insbesondere auch Marcel) uns natürlich mehr erhofft. Doch Light war auch letztes Jahr schon so, dass er sich an weniger guten Tagen nicht unbedingt für eine gute Leistung zerrissen hat. Möglich aber auch, dass sein Beschlag für die doch spezielle Bahn (keine Kritik an der Bahncrew, die einen fantastischen Job gemacht hat, damit die Rennen überhaupt stattfinden konnten) nicht ideal war und er deshalb merkte, dass er nicht so gut vorwärts kam. Und/oder nach 6 Monaten Pause braucht sein Motor möglicherweise doch noch das eine oder andere Rennen, um wieder auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen. Jedenfalls bekommt er am nächsten Samstag bereits die Chance zur Wiedergutmachung. Dann mit Bänderstart aus dem ersten Band. 

 

  • Unverhofft kommt oft - heisst es so schön. Nun, in diesem Fall hatten wir natürlich rein gar nichts dagegen. Elkador war am Morgen eigentlich als Nichtstarter vorgesehen. Weil er spezielle Eisen mit Unterlagen drauf hat und seine etwas heiklen Hufe für ein Umbeschlagen nicht so geeignet gewesen wären.  Als Loris dies Denis Roux mitteilen wollte, bekam er zur Antwort, es gebe keine sogenannt "erschwerten Bedingungen" für die Bahn (dann hätten wir Elk ohne Begründung und Gebühr etc. zurückziehen können). Mit dieser neuen Situation und der besseren Entwicklung der Bahn entschieden wir uns, Elk halt doch laufen zu lassen. Ohne ihn zu forcieren, so die Idee. Doch in der Gegenseite merkte Loris, dass Elk hervorragend drauf war - und liess ihn marschieren. Mit einem sehenswerten Zwischenspurt schloss er im letzten Bogen die Lücke zu einem scheinbar enteilten Gegner und liess diesem ab Mitte Zielgerade keine Chance mehr. Tolle Vorstellung, zumal Elk der einzige Vierjährige im Feld war. Und dies alles ohne Peitsche, die Loris am Start verloren hatte, nachdem ihm eine Sandwolke entgegengespritzt gekommen war...
    Nach diesem schönen Sieg hat Elk nun am kommenden Samstag Pause. Für ihn stehen am 24. März und dann vor allem am 4. April (Prix de Vitesse des 4 Ans, 12'000 Franken) sehr interessante Jahrgangsrennen auf dem Programm, wo er auf Gleichaltrige trifft.

 

Hier der Siegesfilm!!

 

 

Semola fliegt mit Loris zum Sieg (Foto: Morgane Bürgin, www.horseracing.ch)

 

 

Siegerehrung mit Semola und Loris, sowie Odile und Markus (Foto: Ueli Wild, www.horseracing.ch)

 

 

... und dann gewinnt auch noch Elkador, wieder mit Loris. (Foto: Ueli Wild, www.horseracing.ch)

 

 

Siegerehrung wieder mit den gleichen Zweibeinern, diemal mit unserem Clown Elk (Foto: Ueli Wild, www.horseracing.ch)


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