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Velkommen REBUS: Unsere Trab-Fraktion hat in Form eines speedstarken Stehers aus Dänemark Verstärkung bekommen!

25.09.2014 22:04:59

Dänemark mochten wir schon immer - vor allem als Coupe... (gell Leni)! Nun sind wir nach Timoa definitiv auf den Dänen-Zug aufgesprungen und haben mit Rebus einen interessanten Sechsjährigen an Land ziehen können.

Die gleichen beiden Männer wie bei Timoa hatten uns auf dieses Juwel aus dem Norden aufmerksam gemacht. Olaf Schröder aus (Nord-)Deutschland und John Køhler aus Dänemark. Rebus hätte nach Frankreich verkauft werden sollen. Doch wir waren noch etwas schneller. Wie bei Playboy, der sonst wohl in Österreich gelandet wäre.

 

Ehrlich geschrieben hatten wir nicht wirklich nach einem weiteren Traber gesucht. Auch wenn nach der Pensionierung von Quito eine Boxe bei Claudia frei geworden war. Doch bei der aktuellen (und anhaltenden) Unsicherheit bezüglich der Entwicklung des Galopprennsports in der Schweiz hat der Allegra-Vorstand den strategischen Entscheid gefällt, bei den Trabern zu investieren.

 

Wie bei Timoa und Playboy haben wir möglichst gute Qualität zu bekommen versucht. Qualität, die es im gelobten Land Frankreich natürlich auch gibt - nur leider nicht für unser Budget. Und einen älteren oder wegen zu wenig Gewinn (bald oder schon) ausrangierten Franzosen wollten wir eben auch nicht. 

 

Darum passt Rebus perfekt in unsere Strategie. Wir sind überzeugt, dass er uns neue Türen öffnen kann und freuen uns sehr auf den bei 51 Starts bereits 13-fachen Sieger. 

 

 

Erste Bekanntschaft mit Rebus - ein kleiner, eher feiner Kerl mit positiver Ausstrahlung (Foto: M.M.)

 

Die Reise war abenteuerlich. Beim Zugfahrzeug von Olaf leuchtete Mitten in der Nacht eine Warnlampe, welche über den Zustand des Getriebes Auskunft geben soll - und der Automat schaltete nicht mehr in den fünften Gang. Alarmstufe rot (respektive wie wir zum Glück erst nachher erfuhren ORANGE) in der Nähe von Frankfurt, also weit weit weg von Basel...

 

Claudia Koller (2. links) und die 3 unermüdlichen Transporteure: Ranja (links), Olaf und Felix (rechts) - ach ja, und Rebus verköstigt sich im Hintergrund, links).

 

Zum Glück schafften sie es doch noch bis nach Basel, nachdem nach eineinhalb Stunden Wartezeit ein Techniker sein grünes Licht gab (die Warnlampe hatte nichts mehr dagegen, der Gang ging auch wieder rein).

Und es hatte sogar noch Import-Kontingente (Hand aufs Herz: Wer weiss, dass in diesem Jahr genau 3822 Pferde in die Schweiz importiert werden dürfen? Heute morgen hatte es noch 184 davon übrig für 2014. Danach kostet der Import eines Pferdes nicht mehr 120 Franken sondern über 3800...).

 

 

 


Rebus frisst Heu ganz speziell: Wir vermuten, dass er ein Trüffel-Schweiz-Gen mitbekommen hat...

 

Nachdem wir den Begleiter Pipilo Jet unterwegs von Basel nach Holziken abgeladen hatten, ging es weiter mit Rebus. Er zeigte sich nach der langen Reise (13.5 Stunden am Stück; zuvor nochmal rund 3 Stunden) total cool, erkundete sofort die neue Umgebung.

 

Claudia ist begeistert von dem kleinen Wirbelwind. "Bel und Prince gefallen mir ja auch sehr gut. Aber sie sind sicher auch froh über jüngere Unterstützung. Rebus hat ein sehr schönes Auge und ich mag halt auch kleine Pferde."

Wir haben ihn sogleich gemessen, 158 cm Stockmass...

Aber wie sagt Olaf so schön: "Wenn es nach der Grösse ginge, müsste ja die Kuh schneller sein als der Hase...!"

 


Claudia mit Rebus: Nicht gross, sondern schnell müssen sie sein...

 


Belgino (er steht weiter oben, täuscht also!) mustert seinen neuen Trainingsgefährten ganz genau...

 

 

 

 


Auf seinem Auslauf fühlte sich Rebus sofort wohl...

 

... und verteilte dort in bester Trüffelschwein-Manier genüsslich das Heu von der Boxe nach draussen.

 

 

Danach ging es auf die Weide, was Rebus besonders gut gefiel. Nach zweimal Imponier-Gehabe auf und ab, wälzte er sich zweimal (wie zuvor schon in der Boxe). Das muss er aber noch etwas üben, denn er war bei weitem nicht so "paniert" wie Weide-Nachbar Belgino, der aussah wie nach 2 Monaten Dauer-Weide ohne Putzen.

 


Rebus will Eindruck schinden - immer schön im Trab...

 


So schön "paniert" wie die von Belgino ist seine rechte Seite noch nicht - ein toller Kerl, nicht wahr?!

 

 

 

 

Facts & Figures zu Rebus

  • Sein Vater Ganymède (JG 1994) 1:11 (54 Starts, 8 Siege u.a. Gruppe I, 31 Plätze -> 5‘060‘863 FF). Sohn von Buvetier d'Aunou (der wiederum vom US-Hengst Royal Prestige stammt). Ganymède war erfolgreichster Deckhengst Frankreichs im 2008 und immer unter den Top-Drei seit 2006… In jedem Jahrgang mit mehreren Cracks vertreten. Die Pferde werden in der Regel im Alter noch besser.
  • Seine Mutter Lucky Bay  (JG 2003) lief 1:16,6 als Zweijährige! Sie ist nur 10mal gelaufen, erzielte dabei 3 Siege und ging dann in die Zucht. Hat viel US-Blut
  • Total 51 Starts: 13 Siege, 21 Plätze (davon 5 Mal 2. und 8 Mal 3.)
    -> Also 25% Siege, 51% unter den ersten Drei, total 66.55% der Starts im Geld)

    Rekord: 1:12,0  (1600m; lief aber auch 1:12,9 über 2140m und 1:14,7 über 3010m mit Bänderstart...!)

  • Hat auf Distanzen von 1600m bis 3440m gewonnen
  • Hat in diesem Jahr bei 11 Starts 2 Siege, zwei 2. und drei 3. Plätze belegt und dabei rund 39'000 Franken Preisgeld verdient. Zuletzt war er am 14.September auf der Rennbahn Charlottenlund bei Kopenhagen von weit hinten kommend (letzter Bogen 4. Spur...) um einen Hauch geschlagen Zweiter über 2000 Meter in 1:13,3.
  • Seinen Rekord von 1:12,0 lief er im März dieses Jahres im Schwedischen Aby. Auf der gleichen Bahn lief er im Mai 1:12,9 über 2140m...
  • Rebus ist seit zwei Jahren sehr trittsicher. Die letzte Disqualifikation erfolgte am 26.April 2014, als ihm eingangs des ersten Bogens ein Gegner förmlich in die Vorderbeine fuhr. Die zweitletzte war am 7.April 2013. Wurde vernünftig eingesetzt, nicht verbraucht.
  • Rebus hat einen starken Endspurt und verblüffte uns beim Video-Studium immer wieder von neuem...
  • Sein Gangwerk erinnert uns stark an Jully und Fakir, ein gutes Omen!
  • Mit seiner Gewinnsumme von nur rund 160'000 Franken ist Rebus sehr gut einzusetzen. Sowohl in der Schweiz wie auch in europäisch ausgeschriebenen Rennenin Frankreich.
  • Frankreich ist denn auch das erklärte Ziel für unsere neue Trab-Hoffnung. Umso mehr als zwei seiner dänischen Jahrgangs-Kollegen seit Juli dort laufen. Repay Merci heisst der eine, der richtiggehend für Furore gesorgt hat (7 Starts in Frankreich seit Juli, 3 Siege und 2 zweite Plätze, 115'000 Euro Gewinnsumme in der kurzen Zeit; hat jetzt eine Gesamt-Gewinnsumme von 450'000 Franken...). Zunächst ist Rebus aber bei Claudia in Holziken und wird hier das eine oder andere Rennen in der Schweiz bestreiten. Alle weiteren Pläne (wann, wie lange und unter welcher Regie er in Frankreich laufen soll) sind noch in der Schmiede...

 

 
Bald schon im Allegra-Dress am Start: Rebus, unser neuer Dänen-Flitzer.

 

 

Hier gibt es den REBUS-Willkommens-Film

 

Film starten

 

 


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