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Vancouver gewinnt am 11. Oktober 2015 in Maienfeld - Vivalko guter Vierter (jetzt mit VANCOUVER-Film!)

11.10.2015 18:33:44

Einen Sieg und einen vierten Platz im Hauptereignis durften wir am zweiten Maienfelder Renntag mit nach Hause nehmen. Timoa kam nach einem Fehlstart nicht auf Touren.

Was für ein Tag für unseren Stall! In Maienfeld zu gewinnen, der Grossteil unserer Gründungsmitglieder verwurzelt ist, macht besonders viel Freude.

 

Wir waren auch medial ziemlich gefordert. Eine Reporterin von Radio Südostschweiz begleitete uns und vor allem die Wettbewerbs-Gewinnerin Barbara Stoffel aus Maienfeld mit ihren beiden Kids Laila und Sami. Für alle ein unvergesslicher Tag, der unheimlich viel Spass gemacht hat. Und die "Rennpferde-Besitzer für einen Tag" kamen sogar in den Genuss einer Siegerehrung: Zwar nicht mit dem von ihnen ausgewählten Vivalko, aber sie durften natürlich auch zur Ehrung von Vancouver mitkommen!

 

Unsere Wettbewerbs-Gewinnerin Barbara Stoffel mit Tochter Laila (4./5. von links) strahlten mit uns bei der Siegerehrung von Vancouver um die Wette (Foto: Nathalie Vorburger).

 

  • Den Anfang machte Timoa. Sie gefiel Claudia zunächst gut. Doch ein Fehlstart (nicht durch sie verursacht) brachte sie aus dem Konzept. Timoa nervte sich, zog enorm und Claudia machte deshalb einen Sicherheitsstart (mit der 9 ganz innen in der zweiten Reihe wäre das sonst kompliziert bis gefährlich geworden). In der Folge fand Timoa nie richtig ins Rennen. Mangels geeigneter Rennen ist ihre Saison nun zu Ende. Wir überlegen, sie für die Schnee-Rennen vorzubereiten. Wüssten wir, dass Arosa sicher stattfindet (Petrus und Frau Holle müssten halt mithelfen), wäre ein solcher Entscheid natürlich einfacher. Denn eine kleine Bahn wie Arosa gefällt Timoa bestimmt, sie startet gut aus den Bändern und ist trittsicher. Einmal etwas ganz anderes könnte für ihren Kopf gut sein. Wir haben ja zum Glück noch etwas Zeit, diesen Entscheid zu fällen.

    Hier war alles noch in Ordnung: Timoa und Claudia auf einem Foto von Scarlett Schär.

 

  • Vancouver jagte uns (und vor allem Marcel) vor dem Rennen einen Schrecken ein. Der Heat in der Mittagspause (für jene, die zum Essen kamen) war überhaupt nicht zufriedenstellend. Vancouver fand den Rhythmus nicht, schien auf dem Rossriet nicht zurechtzukommen. Marcel änderte aufs Rennen hin noch etwas an der Ausrüstung - und mit dem Renntempo ging es dann plötzlich, und wie! Beim Start konnte seinen Startplatz gar nicht richtig einnehmen, weil zwischen den beiden links und rechts von ihm startenden Pferden nicht genug Platz war... "Da habe ich nicht volles Risiko genommen, das bringt ja nichts", meinte Marcel hinterher. In der ersten Gegenseite war Vancouver dann in dritter Spur "Nase im Wind". Ungünstig, deshalb beschleunigte Marcel und ging gleich an die Spitze. Dort sah er bald einmal, dass die Favoritin weiter hinten eingeklemmt war. Dies blieb so und auch unmittelbar hinter Marcel war ein starker Gegner blockiert. Auch das blieb so... Vancouver musste im Einlauf somit "nur" die aussen angreifende Racing Fox in Schach halten, was sicher gelang. Es war dies nach zwei Jahren die Revanche von Marcel gegen eben diese Stute und Joey Vignoni, die ihm damals als Ersatzfahrer von Belgino den Sieg auf dem letzten Metern entrissen hatten... 
    Dass Vancouver 10:1 auf Sieg zahlte war nur deshalb möglich, weil sowohl Reto wie Markus nicht zum Wetten kamen durch die vielen Aufgaben (und die unsägliche Pony-Verspätung)...


    Vancouver zieht mit Marcel durch und hält Racing Fox (Nr 8) in Schach (Foto: S.Schär).

 

 

  • Vor dem Vivalko-Rennen hatten wir gleich zwei Schreckmomente. Um 9 der Anruf von Vincent Roisnard. Er sei in Zürich angekommen, aber sein Gepäck sei in Paris geblieben. Kein Sattel, keine Stiefel, absolut nichts. Mit Ersatzutensilien ritt Vincent dann im letzten Rennen vor der Mittagspause einen Steeple-Debütanten. Dieser sprang gut und hatte einen absoluten Spitzenplatz in Aussicht, als er eingangs der Gegenseite zu nah an einen Sprung heranlief und bei der Landung stürzte. Vincent humpelte und legte sich schliesslich an den Boden. Wir sahen uns schon wieder auf Reitersuche - oder eine Blitzlizenz für Urs lösen, oder was auch immer. In der Mittagspause dann die Entwarnung, es war nur ein Knie, welches vor ein paar Wochen schon in Mitleidenschaft gezogen worden war. Vincent konnte reiten.
    Das Rennen verlief relativ unspektakulär bis zum Wassergraben. Vincent hatte sich an etwa dritte Stelle geschoben. Doch nach dem Wassergraben wurde er mit Vivalko von zwei Gegnern ins Sandwich genommen und fiel auf den fünften Platz zurück. Bitter, denn von da an gaben alle Gas. Eine bessere Position hätte sehr geholfen. Kaum gegen den Sieger, der an diesem Tag für alle zu stark war. Doch um einen oder zwei Plätze hätte Vivalko weiter vorne sein können. Er als "Diesel" kam auf den verbleibenden Sprüngen nicht mehr so stark auf Touren wie es nötig gewesen wäre. So kämpfte er sich noch auf den vierten Platz. Müde war Vivalko nach dem Ziel überhaupt nicht. Er wäre noch zwei Kilometer weiter gelaufen. Und Vincent wusste nach dem Rennen: "Wir wurden heute nicht unbedingt von besseren Pferden geschlagen, sondern von den Umständen. Maienfeld ist sicher nicht der ideale Parcours für Vivalko." Ein nächstes Mal würden wir Vivalko und Vincent etwas offensivere Orders mit auf den Weg geben. Aber eben, hinterher ist man meistens schlauer.
    Nun würden wir mit Vivalko sehr gerne noch einen Start absolvieren in dieser Saison. Doch leider haben wir in ganz Frankreich bisher kein sinnvolles Rennen gefunden. Mal schauen.


    Vivalko und Vincent Roisnard auf dem Weg zu Platz vier (Foto: Scarlett Schär).

    Für Vincent ging die Odyssee danach noch weiter. Air France brachte es nicht fertig, ihm seine Tasche bis am Abend zu liefern. Das war insofern mehr als ungünstig, weil er bei Markus und Katrin übernachtete und sein Flug am Montag früh gebucht war. Ohne Gepäck zurückfliegen, wenn Autoschlüssel etc. dort drin sind, ist alles andere als prickelnd. Schlussendlich blieb nichts anderes übrig, als den Flug umzubuchen, mit dem dann endlich gefundenen Gepäck um 10.40 Uhr in Zürich loszufliegen, um dann von Paris aus mit dem Zug nach Poitiers zu fahren, dort das Auto zu nehmen und nach Saint Palais (zwischen Bordeaux und Nantes) nach Hause zu fahren, wo er nach 18 Uhr dann eintraf. Wahnsinn, nicht wahr?!

 

 

 

Hier der Vancouver Sieges-Film

(gefilmt von Katrin, zusammengestellt von Markus)


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