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Välkommen/velkommen TIMOA: Hurra, wir haben eine neue Trab-Lady aus Schweden mit dänischen Wurzeln!

06.06.2014 18:59:34

Ab sofort sind wir nicht mehr nur Riesen-Fans des Elitloppet-Siegers Timo-KO, sondern noch grössere Anhänger von Timo-A; denn so heisst unsere vierjährige, bei zwei Starts noch ungeschlagene Neuerwerbung, die in Dänemark geboren und aus Schweden den Weg zu uns gemacht hat.

Wie schon bei Playboy und den meisten anderen Pferden in unserem Stall, brauchte es eine grosse Portion glücklichen Zufall, damit wir überhaupt auf Timoa aufmerksam wurden.

Der entscheidende Kontakt kam wie bei Playboy durch einen Telefonanruf zustande. Diesmal war es Stefan Sonnbauer, der von der Stute wusste und uns die Koordinaten von Olaf Schröder aus Norddeutschland gab, der ihm mit Derby Edition einen interessanten Dreijährigen vermittelt hatte.

 

Olaf Schröder wiederum war durch einen Freund aus Dänemark auf Timoa aufmerksam geworden. Trab-Trainer John Køhler aus Odense hatte mitbekommen, dass sein von Dänemark nach Schweden ausgewanderter Freund John Ö Jensen eine sehr interessante Stute im Stall hat. Timoa war keine Frühzünderin, sondern spätreif. Dank der Tatsache, dass sie dem Trainer selbst gehörte, konnte er sie behutsam aufbauen und musste sie nicht zu früh Rennen laufen lassen. Als sie dann bereit war, gewann sie Ende April hoch überlegen gleich mit 8 Längen Vorsprung! Nicht gegen Cracks, aber in sehr gutem Stil. Dies über 2080 Meter mit Bänderstart auf der bekanntermassen langsamen 800-Meter-Bahn von Åmål in für eine Vierjährige beim ersten Lebensstart mit 1:18,2 sehr ansprechenden Kilometerreduktion.

 

 

Timoa in Aktion...

 

Nachdem wir den Rennfilm gesehen hatten, wollten wir die Stute unbedingt näher anschauen. Gesagt, getan. Wir liessen nicht mehr locker und schon vor dem zweiten Rennen (das sie notabene am gleichen Abend wie Playboy in Avenches, am 30.Mai 2014, ebenfalls mit Startnummer drei und auch "vorne ohne" ebenso überlegen gewann) waren wir uns einig. Die wollen wir! Nun ist Timoa wenige Tage später tatsächlich hier in der Schweiz. Nach einer Reise von über 1600 Kilometer bis an die Grenze nach Basel...

 


Timoa in Basel: Hübsch gemacht wie für an ein Rennen oder einen Schönheitswettbewerb! (MM).

 


Kompliment an Trainer John Ö Jensen - so haben wir in all den Jahren noch nie ein Pferd bekommen!

 

Die Reise allein war schon unglaublich. John Køhler fuhr zunächst allein von Odense rund 650 Kilometer nach Åmål (in der Nähe von Karlstad), holte Timoa dort ab und fuhr dann wieder gegen Süden. 650 Kilometer bis Odense, dann weiter Richtung Hamburg  - unterwegs stieg Olaf Schröder, der in Rendsburg bei Kiel wohnt, mit Felix Delling dazu. So ging es zu Dritt weiter (so dass fahrtechnisch abgewechselt werden konnte) bis Basel. Dort erledigte Markus die Zollformalitäten und Timoa wurde umgeladen. John Køhler hatte mit seinem Transporter am Ende des Trips über 3500 Kilometer zurückgelegt, in knapp zwei Tagen... Eine Parforce-Leistung, vor der wir den Hut ziehen. Wir schätzen das sehr. Denn uns war wichtig, dass Timoa nicht auf irgendeinem Sammeltransporter mehrere Tage unterwegs ist und dann ausgepowert sowie womöglich krank hier ankommt.

 

 

 


Die Türe und das linke Vorderrad des Marathon-Fahrzeugs von John...

 

Timoa stecke ihre erste lange Reise (sie war zuvor nur von ihrem Zuchtort in Dänemark nach Schweden gereist. Sonst nie, die beiden Rennen waren vor der Haus-, respektive Stalltüre) beeindruckend locker weg. Schon in Basel war sie völlig cool, stieg auch ohne zu zögern sofort in den Transporter von Marcel Humbert ein.

 

Als vierjährige Stute, die noch Erfahrungen sammeln muss, haben wir für Timoa ein Quartier in Avenches ausgesucht. Mit Marcel Humbert arbeiten wir schon seit vielen Jahren zusammen - wir erinnern uns an die Zeiten mit Fakir Normand oder die Reise mit Easy-Jet nach Paris, wo Marcel für uns seinerzeit Gone Debérieux in Vincennes begutachtet und ausprobiert hatte.

 

Marcel Humbert (links...) und die 3 unermüdlichen Transporteure: John Køhler, Felix Delling und Olaf Schröder (von links nach rechts).

 

 

Als sie in Avenches in ihre Boxe kam, wollte Timoa sofort fressen. Genau wie ihr Trainer John Ö Jensen uns gesagt hatte. Selbst kurz nach einem Rennen würde sie am liebsten wieder fressen, vor allem Rüebli mag sie für ihr Leben gern. 

 

Danach ging es auf die Weide, was Timoa besonders gut gefiel. Sie präsentierte sich ihren neuen Kameraden ringsum auf den anderen Weiden in bester Verfassung.

 

 


Timoa begutachtet ihre neuen Kollegen hier in der Schweiz...

 


Nur um gleich wieder davonzustolzieren...

 


Eine ausdrucksstarke Lady, unsere Timoa!

 

 

 

 

Facts & Figures zu Timoa

  • Timoa ist verwandt mit unserem Playboy - ihr Vater Beaumont Hanover stammt wie Playboy den Top-US-Hengst Muscles Yankee. Somit ist Playboy ihr Onkel...
    Beat the Wheel, die Mutter von Beaumont Hanover, hat über 300'000 USD gewonnen und war mit einer Reduktion von 1:09,5 ehemalige Weltrekordlerin.

  • Die Mutter von Timoa heisst Fame Mama Langkjär. Sie stammt vom Speedy Crown-Hengst Armbro Kissed aus einer dänischen Mutterlinie, die mit viel schnellem US-Blut veredelt wurde.
  • Timoa hat zwei starke Geschwister auf der Rennbahn. Der neunjährige Niels Langkjär ist neunfacher Sieger mit einem Rekord von 1:12,8 und die zwei Jahre jüngere Polly Langkjär hat sechs Siege auf ihrem Konto sowie einen Rekord von 1:13,4 - bezüglich der Schönheit des Namens schlägt Timoa die beiden schon mal deutlich. Wer weiss, was auf der Rennbahn noch folgt!
  • Timoa kann mit ihrem Gewinn von 3112 Franken schön unten anfangen hier in der Schweiz. Ab und zu gibt es zudem auch Jahrgangsrennen, die nicht nur für Inländer oder Trotteur Français reserviert sind.

  • Bevor John, Felix und Olaf in Basel wieder Richtung Norden losgefahren sind, sagten sie uns noch: Auf Wiedersehen in Kopenhagen! Was es  damit auf sich hat? Timoa hat allenfalls die Möglichkeit, Ende August im lukrativ dotierten dänischen Stuten-Derby (nur für in Dänemark gezüchtete Stuten) teilzunehmen. Dazu müsste sie sich in den nächsten Wochen gut entwickeln und sich zwei Wochen zuvor vor Ort für den Final qualifizieren. Träumen ist ja grundsätzlich immer erlaubt..., nicht wahr?!

 


Bei überlegenen Siegen (Timoa beim zweiten Volltreffer am 30.5.2014) beginnt man zu träumen...

 

 

 


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