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Starker Le Royal gewinnt in Maienfeld - Platzgelder durch Loxley und Melbourne

13.10.2008 10:27:43

Der Sieg von Le Royal mit Jürg Langmeier im Fegentri-Rennen überstrahlt aus Allegra-Sicht alles am ersten Maienfelder Renntag 2008 - Loxley und Melbourne hielten sich als 6. und 5. tapfer. 

Gleich mit fünf Pferden waren wir am 12. Oktober 2008 in Maienfeld im Einsatz. Und wie so oft ist es in einigen Rennen anders gekommen als gedacht. Doch alles der Reihe nach. 

  • Claudia legte mit Jully einen Sicherheitsstart hin, weil er in Maienfeld (und auch sonst bei Autostart) ab und zu galoppiert war. Das Rennen war schnell gelaufen (deutlich schneller als der zweite Vorlauf), so dass Jully von hinten zwar noch Boden gutmachen aber nicht mehr in den Kampf um die vordersten Plätze eingreifen konnte. Im Einlauf liess Claudia Jully im Hinblick auf den Final vom 2. Sonntag in Ruhe, um etwas Kräfte zu sparen - trotzdem fehlte nur etwas mehr als eine halbe Länge (oder genau 0.244 Sekunden...) bis zu Rang drei.

  • Loxley startete mit Adrian wie die Feuerwehr, wurde aber im ersten Bogen innen von Lord Breiz gekontert. Durch den zweiten Bogen liessen Adrian und Loxley dann den Favoriten Jottarus aussen nicht vorbei. Auch in der Gegenseite und durch den letzten Bogen kämpfte Loxley vorne mit. Erst auf den letzten 200 Metern verliessen ihn etwas die Kräfte, er holte aber noch das letzte Geld. Eine sehr ansprechende Leistung nach fast zwei Monaten Pause. Darauf lässt sich aufbauen. Wir sind mal gespannt auf seine Vorstellung im Final - auch wenn er dort wie auch Jully mit grösster Wahrscheinlichkeit aus der zweiten Reihe antreten muss.  

  • Cherifos sprang bei seinem Cross-Debüt sämtliche Hindernisse problemlos. Was ihm nicht behagte, waren die Rhythmus-Wechsel, die er sich von seinen bisherigen Hindernisrennen nicht gewohnt war. "Das Rennen war zunächst langsam", erklärte Andreas Schärer, "da musste ich ihm ein paar Mal klar machen, dass es erst später richtig los geht." Die Sieger-Zeit war schliesslich rund 10 Sekunden langsamer als diejenigen der Sieger des "kleinen Cross" an den ersten Renntagen der letzten drei Jahre. Und als es dann auf dem letzten Kilometer richtig schnell wurde, hatte Cherifos wohl schon zu viel Kraft verpufft. Andreas Schärer beschränkte sich in der Folge darauf, ihn einfach locker ins Ziel galoppieren zu lassen und ihm so "eine gute Lektion" zu geben. Cherifos hat das Rennen bestens verdaut, schrie bereits am Abend zu Hause sofort kräftig nach Futter. Er soll möglicherweise in Frauenfeld sein nächstes Cross laufen. Dann hoffentlich eines mit höherem Rhythmus von Beginn weg.

  • Le Royal zeigte im Fegentri-Rennen eine starke Vorstellung. Jürg Langmeier setzte die Orders von Natalie punktgenau um und ritt trotz einer Bänderverletzung am rechten Daumen hervorragend. In der letzten Runde setzten die beiden den frischen Aarau-Sieger Tangotide unter Druck und hatten Ausgangs des letzten Bogens schliesslich die Spitze. Jürg Langmeier hatte mit Royal in der Folge alles im Griff - mit Austrudeln am Schluss gewann Royal leicht drei Längen vor den Kämpfenden Tangotide und King George. Genial, dass ein achtjähriger Hengst (!) noch immer so marschiert - er hat damit in diesem Jahr für uns zwei 10'000er-Rennen gewonnen. Royal hat damit beim 58. Rennen seiner Karriere den 11. Sieg erzielt, den dritten in Maienfeld für den dritten Besitzer... Insgesamt hat Royal bisher Preisgelder von über 140'000 Franken gewonnen, 53'088 Franken in der Schweiz - für Stall Allegra innert weniger als eineinhalb Jahren 18'748 Franken und drei Siege...!
    Le Royal geht jetzt wie alle Pferde im Quartier von Natalie Friberg in die verdiente Winterpause.

  • Für den Schluss sorgte Melbourne, die mit Hedy Danuser im Inländer-Pokal eine verblüffend starke Leistung zeigte. Durch den letzten Bogen warteten die beiden geduldig auf eine Lücke. Diese tat sich dann in der Zielgeraden auf. Melbourne kam in der Folge immer besser auf und schnappte beinahe noch den deutlich höher eingestuften Magnum de Chevagny. Lediglich um Hals (oder 7.3 Hundertstelssekunden) verpasste Meli den vierten Platz. Rang fünf in diesem Feld vor Pferden wie Mya de St.Barth, Noble de Covy oder Orka verdient Respekt. 



Le Royal stand im Mittelpunkt der Fotografen - und eine grosse Allegra-Fangemeinde jubelte (uw)


Jürg Langmeier freut sich auf Royal, wir natürlich auch... (Foto: Hitsch Mettler)


Allegra-Gruppe-Foto auf dem Rossriet: Die Riesen-Freude ist spürbar (Foto: George Rip)

 

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