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Nachbetrachtung und Ausblick: La Parités Potential

30.10.2006 11:21:05

Unsere Hindernis-Stute kann enorm viel - zum Glück ist sie noch jung.

Zugegeben, es fuchst uns natürlich sehr, dass unsere Neuerwerbung La Parité bei drei Starts noch nie ins Ziel gekommen ist. Zumal sie dreimal zu den am besten gehenden Pferden gehörte - und nach Einschätzung vieler Augenzeugen wohl in allen drei Rennen um den Sieg mitgemischt hätte.

Doch man darf ihr nicht böse sein. Vielleicht war alles etwas gar viel in den letzten Wochen und Monaten. Cross-Debüt in Le Lion d'Angers (wo sie übrigens ohne Hektik zwei Drittel des Rennens alleine in Front absolvierte!), dann der Wechsel in die Schweiz, nur ein paar Tage später das verunglückte Cross in Aarau (wo sie nichts dafür konnte, dass der Reiter baden ging), dann Maienfeld und jetzt als Krönung für die offenbar verunsicherte Stute das Frauenfelder Rennen.

Für alle die jetzt vielleicht denken, La Parité sei nicht ehrlich, wolle nicht springen oder was auch immer, hier ein paar Facts und Gedanken:

- In Frankreich ist sie bei 21 Starts nur zweimal nicht ins Ziel gekommen. Einmal fiel ein Pferd vor ihr und beim zweiten Mal kam sie mit der Bahn in Auteuil nicht zurecht. Sie ist nie ausgebrochen, hat nie Anstalten gemacht, eine Sprung nicht springen zu wollen.

- Die Rennen in Frankreich waren meist schnell gelaufen. Hier in unseren Cross-Countrys hatte sie immer enorm viel Gas. So auch in Frauenfeld. Sie muss zweifellos noch lernen, relaxed zu galoppieren, auch wenn sie nicht ihre Tempo gehen kann. Sie muss ihren Ehrgeiz zügeln lernen.

- Wenn sie nicht springen wollte, hätte sie in Aarau wohl kaum ohne Reiter noch zwei Sprünge (Holz und einen Grünen) gesprungen, bis sie in Front nicht mehr wusste, wie es weiter geht.

- Wir haben uns mehr als einen Drittel ihrer Frankreichstarts (darunter die letzten 4 sowie alle Enghien-Starts) auf DVD besorgt. Und sie springt immer, gibt immer alles.

 

La Parité
La Parité (Foto: Hitsch Mettler)


Eingliederung in die Herde und Winterpause

Jetzt bekommt La Parité ein verdientes Break, wo sie Kräfte und vor allem Selbstvertrauen tanken kann. Als nächstes wird Trainer Urs Muntwyler sie in die Gruppe integrieren. "Die Eisen hab ich ihr schon runtergenommen", sagte Urs am Sonntag Abend, "sie wird sich sicher schnell wohl fühlen mit den anderen."

La Parité wird jetzt zwei, drei Wochen etwas "runtertrainiert" und dann vermutlich zwei Monate "Ferien" haben, ohne geritten zu werden. In der Gruppe bewegt sie sich ohnehin einen Grossteil des Tages. "Wir werden etwas spielen mit ihr, etwas Bodenarbeit machen, aber dann erst so ab Mitte Januar wieder ein Aufbautraining beginnen."

Dann greifen wir im Frühling (zunächst auf der Jagdbahn) wieder an.

Noch ist La Parité jetzt halt die Ausbrecher-Königin (analog des berühmten Gefängis-Ausbrecher-Königs Walter Stürm). Doch sie hat das Zeug zu mehr. Davon sind und bleiben wir überzeugt. Genau wie Andreas Schärer, der in höchsten Tönen schwärmt von La Parité: "Das gibt eine Serien-Siegerin, davon bin ich felsenfest überzeugt!"

Andreas' Wort in des Turf-Gottes Gehörgang...!

 

 


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