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St. Moritz, 14.2.2016: Belgino beim Sprint-Lotto tapferer Vierter, Trésor Sechster

15.02.2016 08:39:54

Bei schwierigen Bedingungen und auf verkürzter 750-Meter-Distanz lief Belgino auf für ihn schon zu tiefem Geläuf auf Rang vier, Trésor verlor bei einem unsäglichen Startprozedere Boden und wurde am Ende Sechster. 

Es war wieder nichts mit guten Bedingungen in St. Moritz. Die Rennen mussten alle auf 750 Meter verkürzt werden. Und da weder Belgino noch Trésor Sprinter sind, waren unsere Chancen schon ziemlich gedämpft. Zumal Bel auf so unregelmässigem, tiefem Boden nicht im Element ist.

 

Zu vielen Diskussionen Anlass gab das Startprozedere für die Trabrennen. Bei 750 Metern war kein Bänderstart (vom Innenraum her kommend) möglich. So hätte es ein Flaggenstart werden sollen. Beim ersten Trabrennen, jenem von Bel, gab die Funktionärin dann aber so seltsame Anweisungen, dass die Fahrer nicht genau wussten, was zu tun war. Sie wollte gemäss Claudia eine Art "gekröpften Voltenstart" haben. Die Konsequenz war, dass nicht alle Gegner beim Start in der Vorwärtsbewegung waren und schon alle Chancen verloren. Claudia kam mit Bel gut weg. Doch schon etwa 200 Meter vor dem Ziel war die Luft bei Bel draussen. Er kämpfte tapfer weiter und kam als guter Vierter ins Ziel. Mehr war auf diesem Boden und auf dieser Distanz nicht drin. Wir sind stolz auf ihn. Einen dritten St.Moritzer-Start ersparen wir ihm. Er hat nun eine Nennung für den 29. Februar in Avenches bekommen, wo wir versuchen seinen Konditionsvorsprung für ein Platzgeld auszunutzen.

 

Bei Trésor war das mit dem Start noch penibler. Marcel war wütend und enttäuscht: "Der Starter hatte deutlich die Anweisung gegeben, dass ich mit der Nummer vier beim Flaggenstart das Tempo vorgeben soll und die anderen sich bis zum Startzeichen anzupassen hätten. Doch eine Konkurrentin fuhr dann einfach los, gefolgt von einer zweiten. Anstatt Fehlstart zu geben, liess der Starter das Rennen laufen... Das ist sehr unsportlich." Nicht dass Trésor als "Diesel" unter diesen Bedingungen eine Siegchance gehabt hätte mit fairem Start. Aber er wäre womöglich nicht Sechster sondern vielleicht Dritter geworden. Nun gut, auch für ihn ist das Schnee-Abenteuer bereits zu Ende. Er soll am 29. Februar in Avenches laufen.

 

 


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