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Mais ouiiiii, Richmond Park: Wir haben einen neuen Elite-Traber mit Gruppe-Klasse aus Frankreich!

02.02.2016 20:57:53

Wir sind stolz und freuen uns, den 17-fachen Sieger und "Halbmilliöner" Richmond Park als Allegra-Neuzugang vorstellen zu dürfen. Er lief bis im Dezember in Frankreich mit schönem Erfolg, war zuletzt noch zweimal in Vincennes platziert und gewann im 2015 eine Etappe des GNT (Grand National du Trot) - trotz 25 Meter Starthandicap.

Richmond Park - der Name ist schon sehr vielversprechend. So heisst der mit einer Fläche von 10 Quadratkilometern grösste königliche Park in London (wie Wikipedia weiss...). Es war ursprünglich das Hirschjagdgebiet von König Edward I - heute lebt dort eine Herde von über 600 frei herumlaufenden Rot- und Damhirschen.

 

Hirsch ist ein passendes Stichwort. Wir sind überzeugt, mit Richmond Park einen Platzhirsch in spe an Land gezogen zu haben. Denn die Leistungen des von Michèle Stihl gezüchteten und in den Farben von Hans-Georg Stihl (herzlichen Dank den beiden!) gelaufenen Elfjährigen sprechen für sich. Er ist 17-facher Sieger, war zudem 10 Mal Zweiter und 6 Mal Dritter. Allein in der letzten Saison verdiente er 53'270 Euro, in seiner besten Saison 2012 gar 135'410 Euro. Seine wohl beste Leistung zeigte Richmond Park letztes Jahr im März, als er in La Capelle die erste GNT-Etappe (der Tour de France der Traber) trotz 25 Meter Zulagen mit beeindruckendem Endspurt leicht für sich enschied. Notabene in einer Reduktion von 1:14,7 über 2775 Meter mit Bänderstart. Dreimal setzte sich Richmond Park auf Quinté-Ebene durch, war weitere sechs Mal in einem Quinté unter den ersten drei. Und mit seinem Kilometer-Rekord von 1:11,4 (erzielt am 3.5.2014 in Vincennes über 2100 Meter) ist Richmond Park gar - wenn uns nicht alles täuscht - der schnellste je in der Schweiz trainierte Traber!

 

Im März 2015 gewann Richmond Park in La Capelle die erste Etappe des GNT.

 

Am Montag, 1. Februar 2016, ist Richmond in Avenches angekommen und hat uns von allem Anfang an begeistert. Als sei die Reise von Paris nach Avenches mit längerer Wartezeit am Zoll rein gar nichts, stieg er aus, musterte unaufgeregt die Gegend und interessierte sich in seiner Boxe angekommen sofort für die Futterkrippe und das Heu... Ein Profi durch und durch. Doch nicht nur sein offensichtlich guter Charakter gefiel sofort, sondern auch sein Äusseres - ein richtig toller Kerl!

 

Marcel führt Richmond Park aus dem Transporter (Foto: Markus)

 

...und dieser schaut sich die Gegend erst einmal genau an (Foto: Markus)

 

Ein toller Kerl, nicht wahr? also da meinen wir für einmal den rechts... (Foto: Markus)

 

Die zwei verstehen sich schon... (Foto: Scarlett Schär)

 

In der Boxe wird sofort gefressen, noch bevor die Bandagen weg sind (Foto: Markus)

 

Hilfe für Rebus in der Top-Kategorie, noch etwa 70'000 bis zur Marke von Prince

Richmond Park eröffnet uns sehr interessante Perspektiven. Wir hatten mit Galion, Prince und Noci schon Elite-Luft geschnuppert. Danach versuchten wir es mit jüngeren Pferden, von denen Playboy und letztes Jahr auch Rebus sich als Kronprinzen entpuppt hatten. Rebus hat nun eine starke Verstärkung bekommen - zudem einer, der in den üppig dotierten Trotteur Français-Rennen (vor allem im Herbst hat es solche, wie wir ja inzwischen wissen) mitlaufen kann. Klammerbemerkung: Die drei TF-Traber Vancouver, Trésor und Richmond sind keine Trendwende in unserer Strategie. Wir sind weiter überzeugt, dass Ausländer (sprich: Nicht-TF) sehr interessante Alternativen sind, vor allem in Sachen Qualität-Preis-Verhältnis und bezüglich Alter. Wir haben noch den einen oder anderen Skandinavier im Visier...

 

Richmond ist in hervorragender Verfassung. Das Allegra-Debüt ist für den 12. März im Prix d'Ouverture vorgesehen. Wir können es kaum erwarten, Richmond gegen die hiesige Elite laufen zu sehen...

 

Bis zur Gewinnsumme von Prince (594'664 Franken) fehlen Richmond etwa 70'000 Franken. Wenn er gesund bleibt und sich in der Schweiz wohl fühlt, ist dies Lücke nicht unmöglich zu schliessen...

 

 

Trésor steht etwas im Schatten von Richmond, hat aber Herz - sogar auf dem Kopf

Im Vergleich zu Richmond Park hat es Trésor rein leistungsmässig natürlich schwierig. Doch er macht uns ebenfalls Freude. Ein Amateur-Pferd im positiven Sinn. Einer mit viel Herz - sogar auf der Stirne ist ein Herz zu sehen...

 

Je nach dem wie man Trésor anschaut, prangt ein Herz auf seiner Stirne...

 

Bei 93 Starts hat er 4 Rennen gewinnen können und zwar 9 Mal Zweiter sowie elf Mal Dritter. Seinen Rekord von 1:16,6 lief er über 2700 Meter (!). Oft war er auf Gras unterwegs. Wir sind nach den ersten Eindrücken überzeugt, dass er seinen Weg hier in der Schweiz machen wird. Schon am nächsten Sonntag, 7. Februar 2016, wird Trésor in St. Moritz erstmals für uns an den Start gehen.

 

Trésor, der Name verspricht schon einmal einiges. Der zweite Teil seines Namens kommt aus dem Nord-Osten Frankreichs. Bure, wo Trésor geboren wurde, ist eine kleine Gemeinde mit weniger als 100 Einwohnern in der Region Lothringen (Lorraine). Burois nennen sich die Einwohner dort. 

 

 

Trésor gefällt es in Avenches, er hat sich gut eingelegt und macht sich gut.

 

Trésor hat im Moment für die Nacht (tagsüber ist er draussen) einen riesigen Laufstall.

 

Trésor ist im Umgang ein ganz braver Kerl - Marcel zieht ihm hier geade die Decke an.
(Foto: Scarlett Schär).

 

 

 

 

Ein Willkommensfilmchen ist in Arbeit, folgt am Donnerstag (das war die Idee - die Zeit hat leider nicht gereicht...)

 

 


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