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Kein Allegra-Tag am 7. Mai 2017 in Dielsdorf: Gitan Siebter, Hecto unerklärlich schwach

07.05.2017 22:15:32

So hatten wir uns das natürlich nicht vorgestellt, selbst in Albträumen nicht. Reell geschlagen zu sein, ist das eine. Aber Hecto ist faktisch "gar nicht gelaufen" und kam meilenweit hinter seinen Gegnern ins Ziel. Gitan lief lange vorne mit, war am Ende dann Siebter.

Ein Tag zum Abhaken aus Allegra-Sicht. Wenn das nur so einfach wäre... Bei Gitan gelingt es uns relativ rasch. Natalie hatte ihn rasch im Vordertreffen platziert und es sah ihm letzten Bogen noch gut aus. Nicht für den Sieg, wie auch Natalie hinterher sagte, aber für eine gute Platzierung. Doch Gitan zog nicht ganz durch, wurde noch von einigen Gegnern überholt und belegte schliesslich Rang sieben. Das kann er besser. Auch wenn der Boden möglicherweise für ihn nicht ideal war, seine Galoppade war in Ordnung. Als nächstes geht es für Gitan entweder am 28. Mai in Aarau oder dann zwei Tage später in Avenches weiter. 

 

Gitan galoppierte lange an zweiter Stelle (Fotos: Scarlett Schär, horseracing.ch)

 

Bei Hecto ist es schwieriger, den Tag einfach abzuhaken. Denn die Art und Weise, wir er sich im letzten Bogen innert kürzester Zeit "abseilte",  gibt uns natürlich zu denken. Maxim Pecheur hatte ihn aus äusserer Startposition früh an zweite Stelle dirigiert. Hecto galoppierte noch in vermeintlich guter Haltung im Vordertreffen in den letzten Bogen, wo er plötzlich in Nöten war. Innert weniger Galopp-Sprünge war Hecto restlos geschlagen und Maxim Pecheur liess ihn in der Folge nur noch austrudeln. Letzter Platz mit Riesenrückstand, logisch. Wir befürchteten das Schlimmste, haben aber auch Stunden nach dem Rennen absolut keine Erklärung. Der Tierarzt, der ihn heute Abend gecheckt hat, konnte uns auch nicht weiter helfen: Hecto bewegt sich einwandfrei. Und wir haben natürlich auch gleich die Atemwege checken lassen. Denn ein Lungenproblem (viele Rennpferde sind ja sogenannte "Lungenbluter") war bei so plötzlichem "Abstellen" naheliegend. Aber in den Atemwegen war heute Abend bei Hecto absolut rein gar nichts davon zu sehen.

Maxim Pecheur konnte sich das alles auch nicht erklären: "Unterwegs ging er wirklich gut, er sah auch sehr gut aus und die Bewegung war top. Ich hatte nie ein schlechtes Gefühl, es gab nichts Negatives. Ausser eben, dass im Schlussbogen alles erledigt war."

Nun gut, wir werden die nächsten Tage abwarten. Hecto ist gut nach Hause gekommen, kein Anzeichen, dass er sich nicht wohl fühlen würde. Morgen Montag hat Hecto Pause, am Dienstag wird er wieder geritten. Dann sehen wir vielleicht mehr.
Eines ist klar: Hecto hat das Galoppieren über den Winter nicht verlernt. Es muss einen Grund geben für die heutige Nicht-Leistung. Auch wenn wir ihn möglicherweise nie mit Sicherheit wissen werden. Die Franzosen würden sagen: "C'est trop mauvais pour être exact" (frei übersetzt: Das ist zu schlecht, als dass es stimmen kann). Genau so ist es.

 

Hecto galoppierte im Vordertreffen mit, verdeckt der Sieger Vaihau.

 

 

 


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