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Kein Allegra-Tag am 1. Mai 2008 - weder in Avenches noch Wissembourg

02.05.2008 22:43:16

Unsere Starter kämpften zum Teil unglücklich, zum Teil den Umständen entsprechend und in einem Fall überhaupt nicht. 

Der 1. Mai 2008 wird definitiv nicht in die Allegra-Geschichte eingehen. Zu wenig passte an diesem Tag zusammen.  Doch alles der Reihe nach.

  • Zaubi absolvierte mit Natalie ihren ersten Saison-Start. Wir waren uns bewusst, dass Sie das Rennen noch brauchen würde. Sie bekam deshalb einen schonenden Rennverlauf aus dem Hintertreffen serviert. Dass sie dann im letzten Bogen von einem zurückfallenden Pferd aufgehalten wurde und kurz sogar an letzter Stelle lag, war natürlich nicht geplant. Im Einlauf konnte Zaubi noch ein paar müde Konkurrenten passieren, was für ihr Selbstvertrauen sicher sehr gut war. Rang 7 ist ansprechend.
    Schade, dass sie jetzt bis Anfang Juni kein passendes Rennen mehr hat (in der Schweiz jedenfalls nicht).
    Zaubi scheint das Rennen gut getan zu haben, sie hatte am Freitag ein gutes Auge, Appetit und hat kaum abgenommen.

  • Bei Loxley waren unsere Hoffnungen schon am Tag vor dem Rennen etwas getrübt worden. Er ging als Handpferd (quasi an der Leine...) ausreiten. Dabei schränzte er sich vorne ein Hufeisen und mit ihm ein rechtes Stück Horn ab. Der notfallmässig aufgebotene Hufschmied leistete Super-Arbeit, klebte und modellierte den abgebrochenen Teil - der Huf sah aus wie neu. Und viel wichtiger: Loxley ging gut damit. Der Hufschmied war überzeugt, dass ihn das im Rennen nicht stören würde. Auch am Morgen vor dem Rennen war alles o.k. - ebenso beim Heat und später dann beim Aufwärmen unmittelbar vor dem Rennen. 
    Im Rennen ging dann zunächst alles gut, ausser dass Loxley ganz vorne nicht mithalten konnte. In der Zielgerade ging er dann unrein, schliesslich lahm und Claudia hielt ihn vor dem Ziel an. Innert Kürze ging er dann wieder "grad". Ob ihn der "neue Huf" störte oder die vergleichsweise harte Sandbahn an diesem Tag (Nachkommen von Bassano mögen harte Pisten nicht), wir wissen es nicht.
    Jedenfalls geht es Loxley bestens. Er ist gut drauf, frisst wie ein Weltmeister und tobte am Freitag (Tag nach dem Rennen) auf der Weide herum wie ein Fohlen. Als nächstes soll es für in auf Gras weitergehen, am Pfingstmontag in Frauenfeld.

  • Quicksom trat gegen die absolute Elite an. Da er noch ein paar Rennen braucht, bis er in Topform ist, war von vornherein klar, dass er nicht ganz vorne mitmischen würde. Und das Rennen war letztlich enorm schnell. Diese Spritzigkeit kann er schlichtweg in der kurzen Zeit, seit er wieder im Training ist (mit vor allem Wald-Trainings) noch gar nicht haben. Adrian Burger liess ihn im Einlauf denn auch in Ruhe seinen Rhythmus weitertraben. Dies reichte immerhin noch, um seinen Rekord um eine Sekunde (auf nun 1:17,4) zu verbessern. Damit können wir zufrieden sein. Als nächstes soll für ihn in Frauenfeld das Gras-Debüt auf dem Programm stehen. Dort geht es dann nicht so schnell...

  • One of the Best wollten wir einfach mal mitlaufen lassen, um zu schauen, wie er sich im und rund ums Rennen verhält. Dass er noch nicht top ist, war uns bewusst. Beim Heat war er ziemlich nervös und Claudia holte sich mit ihm eine Zerrung. Kurzfristig sprang Adrian Burger ein und übernahm die Fahrt. Die beiden starteten gut und positionierten sich an 3./4. Stelle. Im letzten Bogen war One von der schnellen Fahrt dann müde und Adrian liess ihn in Ruhe. One lief noch 17.8 - respektabel.
    ONE wird jetzt erstmal eine Pause bekommen. Wir wissen, woran zu arbeiten ist. Unter Druck sind wir mit ihm so oder so nicht.

  • In Wissembourg (Nord-Elsass) war La Parité an der Reihe. Mit über einer Stunde Verspätung (!) wurde das Rennen gestartet. Vorher absolvierte La Parité den Probesprung mit gespitzten Ohren, Josi Tomek hatte "Hände voll" und ein super Gefühl, wie er nachher sagte. Vor dem Start (unmittelbar vor der Tribüne) wurde Minute um Minute gekreist, kein Mensch wusste warum. Als die Pferde an den Start sollten, wollten die vordersten vier (La Parité war NICHT darunter) nicht mehr vorwärts. Schliesslich ging es doch - alle sprangen ab, nur eine nicht. Oder nicht richtig. Nach wenigen Metern "hoppeln" hielt La Parité an. Aus, fertig. Josi versuchte richtigerweise auch gar nicht, sie mit Gewalt vorwärts zu bewegen.
    Schade. Denn in diesem Feld wäre sehr viel möglich gewesen. Schade, dass sie einmal mehr nicht mitspielte, als es ernst galt.
    Da ist guter Rat teuer. Ideal wäre ein Pferdeflüsterer, der La Parité erklären könnte, dass sie es kaum je im Leben wieder so schön haben wird, wie jetzt bei Urs Muntwyler in Grüningen. Ihr fehlt es an nichts, sie ist jeden Tag in der Gruppe draussen und zeigte sich im Training von der seriösen Seite. Nur in den Rennen muss offenbar eine Blockade oder so was ähnliches da sein. Schade, wirklich schade. 






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