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Jully in ultraschnellem Rennen 6. - Rayyan fand sich im Pulk nicht zurecht

Montag, 05. Mai 2008 10:58

Unsere beiden Starter am zweiten Dielsdorf-Renntag vom 4. Mai 2008 kämpften nicht wirklich glücklich.

Immer kann es aus Allegra-Sicht nicht so laufen wie am 27. April oder am White Turf. Das sind sich zum Glück auch alle im Stall bewusst.

  • Jully war, wie von Claudia prophezeit sehr gut drauf, war überhaupt nicht nervös und legte einen guten Start hin. Doch an der Spitze setzten sich Pick Wick und Jottarus in rasantem Tempo ab. Claudia orientierte sich in der letzten Gegenseite mit Jully nach vorne. Sie musste etwas versuchen, um gegen vorne noch etwas ausrichten zu können. Doch weder Jottarus noch Pick Wick liessen entscheidend nach. Dafür musste sich Jully auf den letzten 100 Metern noch von gleich drei Gegnern überlaufen lassen. Auf Sicherheit gefahren, wäre wohl Rang drei drin gelegen - aber ohne Risiko kommt man im Rennsport selten auf einen grünen Zweig. Und so sind wir mit dem letzten Geld-Rang durchaus zufrieden.
    Für Jully könnte es in zwei Wochen in Frauenfeld weiter gehen. Dann mit Autostart - wir werden ohnehin in Zukunft mit ihm möglichst Zulagen vermeiden. Lieber einmal in einem grösseren Rennen gegen Cracks vorne weg (im grossen Zürcher Frühjahrspreis hätte Jully wohl auch mitreden können. Wohl nicht um den Sieg, aber eben doch mitreden).
  • Für Rayyan war es schwierig in seinem ersten Rennen, das nicht in Avenches stattfand. Nie zuvor hatte er sich in einem Feld richtig behaupten müssen, war vorne (oder eben hinten) marschiert. Er erwischte einen guten, aber nicht ganz so schnellen Start wie zuletzt in Avenches. Und weil auf der kleinen Bahn auf dem 2000-Meter-Parcours rasch nach dem Start schon der erste Bogen kommt, gibt es oft ein "Geheu" auf den ersten 200 Metern. So auch diesmal - und Rayyan war mitten drin. In der Folge schien es, als traue er sich gar nicht richtig zu galoppieren. Philipp Schärer lancierte durch den letzten Bogen zwar einen Vorstoss, doch Rayyan biss nie so an, wie er dies in Avenches getan hatte. Er schien nicht richtig zu begreifen, was eigentlich los war. Darum liess Philipp ihn dann auch in Ruhe. Ein Rennen zum Abhaken, Rayyan kann sicher mehr...
    Das Rennen hatte er am Montag nach ersten Eindrücken gut weggesteckt. Die nächsten Pläne haben wir noch nicht abschliessend diskutiert. Die nächsten Tage bringen diesbezüglich Klarheit.
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