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Hecto ist zurück in Frankreich

09.09.2017 19:21:26

Gestern Freitag, 8. September 2017, hat Hecto die Reise vom Thurgau nach Paris angetreten. Er wird dort Trainingsgefährte von Jungleboogie. Wir haben uns nach eingehender Analyse der Situation zu diesem Schritt entschieden, der für Hecto natürlich eine grosse Veränderung bedeutet. Doch er soll Rennen laufen - und dies ist hierzulande mit ihm in den kommenden Monaten nur sehr beschränkt möglich.

Der Entscheid ist uns alles andere als einfach gefallen. Schliesslich ist Paris nicht um die Ecke und wir können so unseren Hecto nicht einfach spontan besuchen gehen. Und für ihn ist es eine grosse Umstellung von Gruppenhaltung bei Urs in Gerlikon zurück in einen Rennstall in Paris. Doch wir sind überzeugt, dass Hecto das packt. Schliesslich ist er ein "alter Krieger", der schon vieles erlebt hat. Begonnen hatte er seine Karriere bei Jean-Claude Rouget, einem der besten und grössten Trainer überhaupt. Dann war er bei Christophe Lotoux, bevor er zu Moni nach Dielsdorf kam. Gerlikon bei Urs war die vierte Station, nun also Carina in Paris.

 

Wir haben die Entwicklung von Hecto dieses Jahr natürlich laufend miteinander analysiert. Und in Dielsdorf waren zwei sehr schöne Ansätze zu sehen. Insbesondere der letzte Auftritt am Abendrenntag vom 22. August, als er Vierter wurde und nur zwei Längen hinter dem Sieger ins Ziel gekommen war (notabene vor guten Pferden), war offensichtlich der erhoffte Schritt zurück in die Spitzengruppe der Schweizer Steher-Elite (obschon die 2300 Meter für ihn eher an der unteren Grenze waren). Urs hat Hecto also wieder ziemlich genau dorthin gebracht, wo er letztes Jahr war. Die anstrengende Herbst-Kampagne und die Umstellung hatte ihn dann doch mehr Substanz gekostet, als wir gedacht hätten. Die ersten beiden Starts dieses Jahr verliefen deshalb dann ernüchternd. Zum Glück kam die Steigerung. Nur deshalb konnten wir nun den Versuch wagen, Hectos Karriere noch einmal einen Schub zu geben. Wir sind Urs und seiner Crew sehr dankbar für die Arbeit und ihre grosse Geduld mit Hecto. Schön wäre, wenn wir die Boxe bei ihm mit einem Hindernispferd füllen könnten. Die Geschichte mit Vivo haben wir nämlich noch immer nicht ganz verdaut - der Blick auf die Startliste von morgen im GP Schweiz schmerzt...

 

Hauptgrund für die Rückkehr von Hecto nach Frankreich ist die Tatsache, dass die Saison für ihn hierzulande praktisch schon wieder zu Ende wäre . Er könnte noch am 8. Oktober in Maienfeld (was kaum seine bevorzugte Bahn ist) und am 22. Oktober in Frauenfeld laufen (danach käme wieder fünf oder sechs Monate dauernde Pause bis im April oder Mai). In Frankreich hat er deutlich mehr Rennen zur Auswahl, auch auf längeren Wegen und auf verschiedenen Unterlagen (Hecto war ja auch auf Fibresand mehrmals platziert, zweimal auf Quinté-Ebene). Er ist ein Pferd, das Rennen braucht, um in einen guten Rhythmus zu kommen. Dies ist in Frankreich einfacher zu bewerkstelligen.

 

Wir sind uns absolut bewusst, dass es mit all den Vorgaben und dem kleinen Pferdebestand enorm schwierig ist, die Schweizer Ausschreibungen zu machen. Dies alles ist auch nicht als Kritik gedacht. Es sind halt einfach Fakten. Wenn ein (wie Hecto) seit 1.11.2015 siegloses Pferd in den grossen Rennen stets eines der höchsten Gewichte tragen muss und in etwas einfachere gar nicht mehr rein kommt, dann liegt es an den Besitzern, einen Weg zu finden. Und für uns war es keine Option, bis im nächsten Frühling zu warten, bis es hier wieder einfachere Rennen für Hecto gibt. Schliesslich ist er jetzt acht und wird auch nicht jünger.

 

Somit haben wir in der Schweiz nur noch zwei Galopper im Training, unseren morgigen Aarau-Starter Gitan de Berberis, der bei Natalie steht, und Cherry bei Urs (allerdings ist er ja schon 14jährig). Wie oben bereits geschrieben, können wir uns vorstellen, wieder ein Hindernispferd zu erwerben. Noch ist allerdings diesbezüglich nichts konkret.

 

 

Mit diesem Transporter kam Hecto von Gerlikon bis in die Nähe von Egerkingen...

 

...dort wurde auf der Anlage von Willi Melliger umgeladen...

 

Hecto dachte wohl, er würde jetzt hier bleiben. Aber weit gefehlt...

 

Mit diesem Riesen-Gefährt ging es weiter nach Paris, ganz allein...

 

Hecto im Innern des Lastwagens, bereit für die Weiterfahrt.

 

Hecto auf Zwischenstation in der Nähe von Paris...

 

Und das Handy-Foto nach der Ankunft (bessere folgen...)

 

 


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