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Grosser Zahnarzt-Bericht aus Uster

18.11.2006 09:00:07

Galion auch beim Zahnarzt unser Musterschüler - viel Arbeit bei Jully und La Lande. 

Der studierte Pferdezahnarzt Sébastien Moine kam gleich "zu Zweit" nach Uster. Er hatte Tony Rose, einen Spezialisten aus England, mitgebracht. Die beiden schenkten sich nichts und waren für 4 Pferde jeder gut 3 Stunden im Einsatz.

Zunächst nahm sich Sébastien unseren Crack Galion d'Argent vor. Immer wieder fragte er, welcher Zahn- oder Tierarzt Galion zuletzt "gemacht" hätte (Tobi Widmer). Wir wussten zunächst nicht, ob er positiv oder negativ überrascht war. Schliesslich erklärte er: "Ich habe noch nie ein Pferd in diesem Alter gesehen mit so einem gut ausbalancierten Gebiss, unglaublich!"

Dies hiess nicht, dass es nichts zu tun gab. Die Unterhalts- und Abschleif-Arbeit dauerte dann doch noch etwa 50 Minuten. Und Galion zeigte sich auch hier als wahrer Profi. Ohne irgendwelche Schlafmittelchen hielt er brav hin und machte mit. "Es ist mir natürlich am liebsten, wenn ich ein Pferd nicht sedieren muss", so Sébastien Moine, "denn so gibt das Pferd Gegendruck und ich muss nicht seinen Kopf die ganze Zeit hochhalten!"

Während Sébastien sich mit Galion beschäftigte, hatte Tony Rose unseren Neuzugang La Lande unter seine Fittiche genommen. Da gab es weit mehr zu tun. Zwei Wolfszähne ziehen und einen zu langen, spitzen Backenzahn abschleifen, der eine tiefe, entzündete Wunde ins Zahnfleisch gerissen hatte. "Das sieht schlimmer aus, als es ist. Meist merkt man eben erst etwas, wenn ein Pferd nicht mehr frisst oder das Futter nicht mehr verwerten kann", meinte Sébastien Moine dazu, "aber diese Spitzenathleten bekommen alle so gutes Futter, dass sie nicht so schnell aus dem Leim fallen.
La Lande zeigte sich tapfer - und nun dürften dann bald einmal alle Problemzonen bekannt und behoben sein (Pilzbefall -> fast schon weg; Strahlfäule, ja unglaublich aber wahr -> auf dem Wege der Besserung; Zähne -> in einer Woche spürt sie nichts mehr).

 

Auch unsere Schnee-Hoffnungen kamen dran. 

 

Dann kamen noch unsere beiden Schnee-Kandidaten Jullyannis und Gone Debérieux an die Reihe. Bei Gone hatte Tony Rose keine besonderen Probleme ausgemacht. Schneidezähne zu lang, "Treppen" bei den Backenzähnen glätten. 

Dafür war Jully eine echte Herausforderung für Sébastien Moine. "Bei ihm stimmt einiges nicht. Seine Schneidezähne sind viel zu lang. Dadurch hat er hinten bei den Backenzähnen keinen Kontakt. Das erschwert das Kauen, er muss viel mehr Druck geben", erklärte er, "dies führt zu starken Verspannungen im ganzen Kau-Apparat-Bereich, welche sich auf den Nacken und die Wirbelsäule auswirken." Er habe oft auch mit unserem Chiropraktiker Dr. Struchen solche Wechselwirkungen zwischen Zahn- und Rückenproblemen festgestellt. Jully war im Rücken ja nie wirklich schlecht, aber immer wieder unerklärlich blockiert. Nun gut, das könnte jetzt die Ursache sein. Bingo!
Nach getaner Arbeit war Sébastien sehr zufrieden: "Jullyannis wird in den nächsten ein bis zwei Wochen etwas Muskelkater haben vom Fressen, seine Muskeln werden jetzt anders beansprucht, aber es sieht jetzt super aus!"

Für La Parité (in Grüningen) blieb am Abend dann keine Zeit mehr. Sébastien Moine versprach jedoch hoch und heilig, Anfang Dezember vorbeizukommen. Denn nach unserer Schilderung, wie unsere "Hexe" ihre Rennen läuft, war er zu 99% sicher, dass bei den Zähnen echter Handlungsbedarf besteht und sie danach einfacher zu "managen" sei.

 

Für alle, die ihren Vierbeiner auch von Sébastien untersuchen und behandeln lassen möchten: Der nächste freie Termin ist im Juli 2007... Ein sehr gefragter Mann also!

 

 

 


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