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Grossartige Semola wird heute, 27.8.2017, in der Meisterschaft in Aarau ZWEITE!

27.08.2017 21:35:53

Was für eine tolle Kämpferin, was für eine Stute: Semola hat trotz einer andere als idealen Vorbereitung eine fantastische Leistung gezeigt und musste sich heute in der Meisterschaft nur dem Titelverteidiger geschlagen geben. Bravo an Loris und sein Team. Für die anderen Allegras gab es heute nichts zu holen: Light früh im Galopp, Canone und Uri rutschten ohne Eisen im ersten Rennen nach einem Regenguss.

Wir hatten uns extrem gefreut auf den heutigen Tag, auf spannende Rennen in Aarau und natürlich ganz besonders auf die Meisterschaft. Und Semola hat gehalten, was wir uns von ihr versprochen hatten. Dies unter ungünstigen Bedingungen, was diesen zweiten Platz noch viel wertvoller macht. Was für eine Kämpferin!

 

Die Meisterschaft begann wie erwartet, indem der Favorit sofort die Spitze nahm. Semola blieb auf ihrer Spur - und schon vor dem ersten Bogen hätte für uns alles zu Ende sein können. Denn ein Gegner machte plötzlich einen Schlenker nach rechts: Wenn Loris nicht aufgepasst hätte, wäre der gegnerische Sulky in die Beine von Semola gekracht. So passierte zum Glück nichts. In der Folge hatte Loris Semola aus allem rausgehalten und im zweitletzten Bogen sah es vielversprechend aus. Der Leader Spike machte nicht mehr den frischesten Eindruck und der Favorit Attenarco hatte erhebliche Mühe mit Drehen. Loris hatte zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, Semola könnte es packen... Im Einlauf griff Semola innen von Attenarco an, der etwas nach aussen lief. So schien genügend Platz zwischen dem Leader Spike und eben Attenarco. Doch leider wich der führende Spike von innerster auf zweite Spur, so dass die Lücke zu war, bevor Semola durchschlüpfen konnte. Loris musste Semola hinter Attenarco durch und weiter nach rechts dirigieren. Und trotz dieses Manövers machte unsere Kämpferin noch gut fertig, kam nur etwas mehr als eine Länge hinter dem Sieger ins Ziel - drei Längen vor dem Dritten und insgesmat 8 Längen vor dem Vierten. 

 

Was für eine Leistung von Semola, die ohne Vorbereitungsrennen hatte an den Start gehen müssen. Fünfeinhalb Wochen Pause, das ist alles andere als ideal. Loris war denn auch überzeugt: "Mit einem Rennen im Bauch hätten wir gewinnen können!" Wir sind auch so überglücklich. Auch wenn wir natürlich gerne gewonnen hätten. Offenbar sind die zweiten Plätze in den grossen Rennen (Défi und Jockey Club letztes Jahr, nun die Meisterschaft) für uns reserviert. Darauf sind wir stolz und wir tun alles, damit wir bereit sind, wenn das Glück für uns einmal mehr bereit halten sollte...

A propos: Wir hätten liebend gerne heute mit einem solchen Rennverlauf unseren Rebus gesehen, wie er mit seinem Speed attackiert hätte im Einlauf - und wer weiss, vielleicht hätte sogar Till heute seine Chance gehabt. Wir werden es nie wissen, freuen uns aber jetzt schon wahnsinnig auf die kommenden Wochen mit unserer Kavallerie.

 

Semola hat heute auf einen Schlag 8550 Franken gewonnen, womit sie für uns in nur vier Rennen fast 14'000 Franken verdient hat!

 

Für Semola soll es nun am 10. September wiederum in Aarau weiter gehen.

 

Semola schien schon auf dem Weg zum Führring zu lachen...

 

Im Führring waren sie und Loris dann voll konzentriert (Foto: Morgane Bürgin, www.horseracing.ch)

 

...genau wie beim Aufwärmen, wo Semola förmlich geflogen ist (Foto: Morgane Bürgin, www.horseracing.ch)

 

Im Rennen hatte Loris alles im Griff, fuhr taktisch geschickt...

 

Im Einlauf griff Semola aussen an, nachdem innen die Lücke wieder zu war. (Foto: Scarlett Schär, www.horseracing.ch) 

 

Eine gute Länge hatte Semola (links) im Ziel schliesslich Rückstand auf den Sieger (Foto: Ueli Wild, www.horseracing.ch)

 

Happy über die tolle Leistung und einen hervorragenden zweiten Platz: Semola und Loris.

 

 

Für unsere andere drei Starter galt heute leider das Motto: Ausser Spesen...

 

Im ersten Rennen waren Canone und Uranus am Start. Canone "vorne ohne" und Uranus ganz barfuss. Dies war leider für einmal nicht hilfreich, sondern ganz im Gegenteil. Die Bahn war zu diesem Zeitpunkt nämlich rutschig. Canone kam damit vor allem zu Beginn der ersten beiden Bögen nicht zurecht, sie galoppierte und war disqualifiziert. "Schade, dass an einem solchen Tag zu Beginn der Boden so ist. Das muss mit der Bewässerung passiert sein. Der Regen hatte ja erst danach eingesetzt. Canone fand gar keinen halt", war Loris enttäuscht. Und Stefan hatte nach dem Rennen mit Uri nur gemeint: "Das war wie auf Schlittschuhen". Uri trabte zwar von A bis Z durch, verpuffte aber unterwegs zu viel Kraft, als dass er noch hätte vorne mitmischen können. Die Pferde in diesem Rennen, die nicht alle Eisen an den Hufen hatten, waren alle "weg": Drittletzter, Zweitletzter und disqualifiziert.

 

Für Uri gibt es jetzt ebenso eine Pause (für ihn haben wir in den kommenden Wochen noch keine so konkreten Pläne) wie für Canone (nächstes Ziel ist der 15. September)

 

Im Führring war es noch nicht rutschig für Uranus und Stefan.

 

Beim Aufwärmen sah Canone stark aus. Auf den Geraden war alles ok, aber in den Bögen rutschte sie "vorne ohne". (Foto: Scarlett Schär, www.horseracing.ch)

 

Und bei Light war das Rennen leider auch bald schon gelaufen. Er startete im Trab. Doch der Kollege neben ihm machte einen Fehler. Dies behinderte Light zwar nicht, aber er kam dann plötzlich auch auf die Idee zu galoppieren... Zwar war er nicht disqualifiziert (was Marcel erst eine Runde später sah; die Gangartrichter aus dem Auto hatte er nicht gehört), aber so weit zurück machte es keinen Sinn, Light noch ein hartes Rennen zu geben. So läuft Light nun am kommenden Samstag nochmal in Avenches.

 

Light machte beim Aufwärmen einen bestechenden Eindruck, man beachte die gespitzten Ohren (Foto: Scarlett Schär, www.horseracing.ch)

 

 

 

 

 

 

 


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