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Frauenfeld, 22. Oktober 2017: Semola fand sich rechts herum überhaupt nicht zurecht...

22.10.2017 20:52:39

Da lief Semola ihr Leben lang in den Rennen stets nur links herum - und nun beim 76. Karriere-Start stand heute in Frauenfeld plötzlich ein erster Test auf einer Rechtsbahn auf dem Programm. Und dies ging leider schief.

Sämtliche Starts in Italien und in der Schweiz hatte Semola bisher immer links herum absolviert (es gibt viele Länder, in denen es ausschliesslich Links(-Trab-)bahnen gibt, wie z.B. auch Schweden). Im Training hatte Loris sie logischerweise auch schon rechts herum gearbeitet, aber im Rennen ist das halt dann doch etwas anderes - zumal auf Gras und bei durch Regenfälle etwas aufgeweichtem Geläuf.

 

Schon beim Heat war Semola zudem ungewohnt nervös. Sie ist ja am Renntag nie ein Schmusekätzchen, doch heute war sie noch etwas aufgedrehter. Und im Rennen war sie beim Start sofort nur im Mittelfeld und im ersten Bogen war bereits zu sehen, dass sie ihre Beine nicht sortiert bekam. Sie fiel dann an den Schluss des Feldes zurück und das Rennen war gelaufen. Loris liess sie mehr trainingshalber einfach noch mitgehen und versuchte aus dem letzten Bogen heraus noch einmal zu beschleunigen - dies quittierte Semola dann schliesslich mit einem Fehler.

 

"Das kann sie nicht", meinte Loris sofort nach dem Rennen, "sie ist auch überhaupt nicht müde, sondern noch absolut frisch." Schade, aber alles andere als ein Drama - und man stelle sich vor, es wäre umgekehrt: D.h. wenn Semola nur rechts herum gehen würde...

 

Ein Supporter schickte folgende Text-Nachricht: "Das ist anscheinend ein Links-Pferd! Sozialisten an die Macht!!" gefolgt von vier Tränen lachenden Smileys. Genau, wir nehmen diesen Test mit Humor und freuen uns auf den nächsten Start von Semola in Avenches, voraussichtlich in zwei Wochen - hoffentlich fällt denen im IENA nicht plötzlich ein, die Richtung umzukehren (nicht lachen, in Yverdon wurde dies für die Traber sogar einmal praktiziert - damit die Rechtsspezialisten auch zum Zug kamen. War dann halt etwas umständlich mit der Ziel-Verfilmung etc. Denn die Tribüne stand so natürlich komplett am falschen Ort...).

 

Semola beim Einspannen - keine Sorge, die Ohren lässt sie immer etwas hängen, wenn sie im Kampf-Modus ist.

 

Auf geht's, in den Führring, der gleich neben den Stallungen ist.

 

Im Führring fühlte sich Semola noch wohl, da ging es noch links herum...

 

Nach dem Rennen war Semola nicht so zufrieden mit sich, aber sie streckte brav ihre langen Ohren in Richtung Kamera.

 

Schon bald wird sie wieder in Avenches antreten, wir freuen uns schon auf sie und Loris!

 

 

 

 


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