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Das war (noch) nichts in Berlin: Globi baute heute, 2.7.2017, nach langer Führungsarbeit stark ab (updated mit FOTOS)

02.07.2017 23:04:47

Das hat lange sehr gut aus gesehen. Zu gut vielleicht im Nachhinein. Rudi hatte mit Globi sofort die Spitze übernommen heute in Berlin, doch im Einlauf war dann rasch und brutal "Ende Feuer". Aus unserer Sicht nach einer ersten Analyse eine Verkettung von unglücklichen Umständen.

 

Unglaublich: In unmittelbarer Nähe der Rennbahn (beim Hotel der Haller-Crew) tragen die Strassen Namen von Schweizer Bergen und Gebirgszügen. Ein gutes Omen, so hofften wir!

 

 

Alle hatten es heute besonders gut machen wollen. Doch am Ende war da vor allem Enttäuschung. Klar, bei so einem starken Nachlassen in der Zielgeraden nach langer Führungsarbeit. Doch Globi war heute wohl schon rein körperlich nicht in der Lage durchzuziehen.

 

Globi zeigte den Gegnern am Start gleich einmal, wer den schnellsten Antritt hat. Schon bei den beiden Heats war er locker wie eine Feder getrabt, gefiel uns hervorragend. Mit seiner Grundschnelligkeit gab er Rudi offensichtlich ein sehr gutes Gefühl. 1:06,0 war die erste Zwischenzeit. Im ersten Bogen übernahm Falcon Dragon die Spitze, doch die holte sich Rudi mit Globi vor der Tribüne wieder zurück. Er wollte nicht hinter dem 20:1-Aussenseiter bleiben und womöglich eingeklemmt werden. So resultierte nach einer etwas langsameren Phase mit 14.3 dann eine dritte Zwischenzeit von 10,6 (!). Offenbar zu schnell für die meisten vorne trabenden Pferde, die kaum eine Verschnaufspause hatten. Globi konnterte durch den letzten Boge noch einen Angriff, war im Einlauf dann aber ebenso abrupt wie restlos geschlagen. Die erste Drei waren alle aus der zweiten Reihe gestartet, der Sieger marschierte die 1900 Meter in einer Reduktion von 12.8... Globi war nur noch mit Austrudeln am Ende Letzter in 1:14,4 - natürlich klar zu schlecht, um so wirklich stimmen zu können.

 

Globi war sofort an der Spitze - dies gegen andere pfeilschnelle Starter.

 

Vor dem letzten Bogen lag Globi noch in Front...

 

...aber wenig später war es dann vorbei mit der Herrlichkeit.

 

Und tatsächlich, Globi ging nach dem Rennen hinten sehr klamm. Wie sich herausstellte, war seine muskuläre Problemzone hinten rechts im Rückenbereich "pickel-hart". Er hatte seit der Abfahrt (Samstag-Morgen früh um 4 Uhr) praktisch gar nichts mehr getrunken (tut er auf Reisen offenbar aus Prinzip nicht; hatten wir auch bei den Reisen nach Avenches festgestellt) - was natürlich bei seiner muskulären Situation ebenfalls alles andere als hilfreich ist.

Was auch mitgespielt haben kann: Globi lief ohne Eisen auf der nach Regenfällen harten Bahn.

 

Globi war nach dem Rennen sichtlich "geknickt", wie wir auch.

 

Beim Spazieren gefiel er uns nicht, auch wenn er hier aufgestellter wirkt.

 

Insgesamt war heute eine Top-Leistung von Globi aus den genannten Umständen nicht möglich. Wir analysieren in den nächsten Tagen in Ruhe, was zu tun ist und wie Globi sich erholt, bzw. bewegt. Allenfalls könnte er in zwei Wochen noch einen Versuch nehmen. Dann aber mit der einen oder anderen Änderung: Spätere Anreise (Stichwort Wasserhaushalt... oder Globi nimmt einen Wasserkanister mit Wasser von zu Hause mit, wer weiss...), allenfalls mit leichten Eisen und je nach Startposition mit zwangsläufig defensiverem Rennverlauf. Kommt Zeit, kommt Plan. Doch zuerst muss Globi das Rennen gut verdauen.

 

 

Schon in der Stadt hatten wir am Samstag die ersten Pferde gesehen, einen Tick grösser, schwerer und auch langsamer als Globi...

 

Globi wurde mit Liebe und Können auf das Rennen vorbereitet...

 

Und er genoss die Behandlung sichtlich, war total relaxed.

 

Globi mit Rudi beim zweiten Heat völlig locker, machte richtig Eindruck.

 

Es kann los gehen, letzte Kontrolle vor dem Rennen.

 

Jetzt geht's auf die Bahn...

 

Die Spannung steigt!

 

Einen Grossteil nur erahnen zu können, hat oftmals auch seinen Reiz...

 

Auch dieses Hotel mitten in Berlin hat uns diesmal (noch) kein Glück gebracht.

 

Dabei hatten wir am Samstag in einem Steakhouse bei der Rennbahn sooo fein gegessen (das Steak war dann so lecker, dass keine Zeit mehr zum Fotografieren blieb; darum hier die Vorspeise).

 

Nach dem Rennen gab es dann halt Selters statt Sekt. Auch gut!

 

 

 

 

Das Filmchen vom Berlin-Trip folgen am Dienstag

 

 

 

 


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