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Baden bei Wien, 12.9.2017: Globi auf für ihn zu enger Bahn 4. über die Meile (mit FOTOS)

13.09.2017 16:27:49

Gestern Dienstag hatten wir in der Nähe von Wien unseren ersten Starter in Österreich. In der bekannten "Badener Meile" sah Globi bis Ende Gegenseite bestechend aus, doch Rudi musste ihn im letzten Bogen stark zurückhalten und so blieb am Ende Rang vier.

Der Ausflug nach Baden bei Wien war ein echtes Erlebnis. Eine schmucke Rennbahn mit netten Leuten, die uns herzlich empfangen haben. Wir staunten über das vielfältige kulinarische Angebot und über die engen Bögen - wobei es durchaus Bahnen mit noch "schärferen" Kurven gibt, doch dann sind diese meist deutlich "überhöht", damit die Pferde mit den Fliehkräften besser umgehen können. Letztlich hatte Globi genau damit Probleme: Im letzten Bogen, ausgerechnet als das Tempo richtig schnell und das Rennen entschieden wurde, musste Rudi ihn stark festhalten ("er wäre sonst sofort galoppiert"), weil er gewissermassen die Hinterbeine sonst nicht mehr sortiert bekommen hätte. So verlor er den Rhythmus, den Anschluss und das Rennen. Bis zu jenem Zeitpunkt hatte Globi ein Traumrennen, lag an dritter Stelle und machte einen sehr guten Eindruck. "Auf einer grösseren Bahn hätten wir  ganz sicher um den Sieg mitgeredet, Globi war richtig stark heute", so Rudi danach, wobei er ergänzte, dass er noch kein Hilfsmittel (weder Zugwatte noch die "umschaltbaren" Scheuklappen) eingesetzt hatte.

 

Durch das Manöver verlor Globi im letzten Bogen logischerweise den Anschluss an die drei führenden Pferde. Im kurzen Einlauf löste er sich wieder von den dahinter trabenden Konkurrenten, gegen vorne war allerdings nichts mehr zu machen. Rang vier nach einer guten Leistung und eben der "Unpässlichkeit" im dümmsten Moment. Globi lief eine Kilometer-Reduktion von 1:14,2 - das kann er viel besser. Aber heute aus den genannten Gründen nicht. Notabene: Wir wussten ja, dass es eng ist. Wir wollen hier nun auch nicht jammern. Aber es war halt einfach so, dass es für Globi so nicht besser ging.

 

Mit etwas mehr Schlachtenglück hätten wir schon in Berlin deutlich mehr erreichen können. Wir haben trotzdem viel Spass gehabt bei den Ausland-Auftritten von Globi, sowohl in Berlin wie auch in Wien. Und es kann halt nicht immer alles aufgehen. Doch den Mutigen gehört die Welt. Daran halten wir uns!

 

Globi kommt für den Rest der Saison bald zurück nach Avenches, wo er mit Marcel ein paar interessante Rennen vor sich hat. In der Form der letzten Wochen und mit wieder mehr Rennglück trauen wir ihm einiges zu. On verra...

 

Über 125 Jahre wird hier schon getrabt...

 

Eine Schmucke 1000-Meter-Bahn, das hier ist der Richterturm auf der Innenseite des Geläufs (Fotos: Markus)

 

Der Tribünen (respektive Logen-)Bereich, wo es für einen Dienstag ansprechend viele Zuschauer hatte.

 

Semmel-Schnitzel. Lecker, wir sind ja in Wien...

 

Simpel und clever: Die ausgelöschten Nummern zeigen Disqualifikationen an. Also die 1, die 4 und die 8 in diesem Rennen sind raus...

 

 

 

Der Schlussbogen: Sieht hier nicht so eng aus, wie er effektiv ist...

 

 

Globi und Rudi kommen fürs Rennen auf die Bahn.

 

Nach einer Runde vor Schluss (sorry, mit der Filmkamera aufgenommen; da kommen halt keine Top-Fotos dabei raus)

 

Globi und Rudi kommen als 4. ins Ziel - ohne auch nur einer der Zusatz-Trümpfe gebraucht zu haben.

 

Während Globi sich noch etwas erholte, warteten die Äpfel bereits auf ihn.

 

Natürlich bekam er sie dann zur Belohnung.

 

Unser Baden-Film (mit Backstage-Bildern) folgt bis Samstag

 

 


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