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Avenches, 15. September 2017: Starke Canone knapp geschlagen, Rich und Rebel gut, Till im Galopp

15.09.2017 23:54:46

Der Président-Renntag 2017 verlief für uns nicht ganz wie erhofft. Canone scheiterte am Rennverlauf, kämpfte aber wie eine Löwin. Rebel hatte einmal mehr Pech, wurde dann Sechster und vom stark fertig machenden Rich noch überholt. Till zog nach vier Siegen einen "jours sans" ein und galoppierte gleich beim Start.

Canone und Till hatten realistisch gesehen heute Siegchancen, doch es sollte diesmal nicht sein. Wobei Canone nur knapp nicht zum Zug kam und mit besserem Rennverlauf mit grosser Wahrscheinlichkeit gewonnen hätte. Sie war im ersten Rennen an der Reihe und patzte am Start zunächst, war aber rasch wieder im Trab. In einem langsam gelaufenen Rennen liess Loris sie zunächst an letzter Position "schlafen". In der letzten Gegenseite rückte er auf zweiter Spur langsam auf, schnappte sich den Rücken des Mitfavoriten Antoine de Loriol und alles schien auf sehr gutem Weg - bis er im letzten Bogen auf dritte Spur raus gezwungen wurde. Dort mit der "Nase im Wind" war dies alles andere als ideal. Trotzdem liess Canone im Einlauf nicht locker und kämpfte tapfer, kam am Ende sogar nochmal gut auf und verpasste den Sieg nur um einen Hals (sechs Hundertstelsekunden). Schade, wäre im letzten Bogen alles "normal" gelaufen, hätte sie gewonnen, da war sich Loris ganz sicher. Für Canone geht es nun am kommenden Sonntag in Dielsdorf weiter, bevor wir uns auf ein grosses Rennen im Oktober konzentrieren.

 

Canone kämpfte im Einlauf tapfer...

 

...und verpasste mit Loris den Sieg nur um 6 Hundertstelsekunden (Foto: Morgane Bürgin www.horseracing.ch)

 

Im zweiten Rennen waren wir doppelt vertreten. Rebel mit Jos Verbeeck und Rich(mond) mit Adi Burger. Für beide kein ganz einfaches Rennen, aber wir hofften auf Platzgelder. Tatsächlich kamen beide mit Geld nach Hause, doch es hätte auch hier besser laufen können: Rebel startete sehr gut, nahm die Spitze und liess dann einen Gegner vorbei. In der letzten Gegenseite hatte ihn Jos auf zweite Spur rausgenommen, hatte den Rücken des Mitfavoriten Super Berry Chenou und alles schien auf sehr gutem Weg (das hatten wir doch schon einmal... smile). Doch Ende Gegneseite galoppierte der Gegner vor ihm plötzlich, Rebel musste um ihn herumkurven und verlor gute zwei Längen. Vor allem aber musste er zu früh einen Effort machen, was ihn gemäss Jos eine bessere Klassierung kostete. Denn die Zielgerade wurde für Rebel so zu lang, mehr als Rang sechs lag nicht drin. Für Rebel geht es voraussichtlich am Montag 25. September wieder in Avenches weiter.

 

Rebel mit Jos auf dem Weg zur Bahn, begleitet von Christophe.

 

Rich seinerseits machte am Start einen kleinen Fehler. Zusammen mit den 25 Meter Starthandicap hatte er in der Folge gute 40 Meter Rückstand auf seine Gegner. Er holte dies rasch auf und trabte am Schluss des Feldes. Was er dann in der Zielgerade zeigte, macht grosse Lust auf mehr. Denn Rich kam von ganz hinten noch sehr gut auf, war ab Mitte Einlauf das schnellste Pferd und marschierte so noch auf Rang fünf. Ohne die 25 Meter Starthandicap (oder ohne den Fehler zu beginn) hätte er ganz vorne mitmischen können, schliesslich war er mit einer Reduktion von 1:15,9 der schnellste im Rennen (der Sieger lief den Kilometer in durchschnittlich 1:16,2). Adi war sehr zufrieden mit Rich, das war wirklich eine starke Vorstellung. Wir freuen uns schon sehr auf das erste wirklich wichtige Rennen für Rich nach der langen Pause: Am 13. Oktober soll unser Fuchs-Riese wieder hier in Avenches in einem 20'000er laufen, dann nur gegen TF und vor allem ohne Starthandicap... 

 

Rich und Adrian vor dem Rennen, da haben sich offensichtlich zwei gefunden... (Foto: Morgane Bürgin www.horseracing.ch)

 

Rich läuft an Rebel vorbei - 5. und 6. Platz für uns.

 

Als Letzter war Till an der Reihe. Nach vier Siegen war er Favorit, logisch. Doch für ihn passte es heute nicht. Schon bei Aufwärmen war er nicht immer im Rhythmus (wobei das bei ihm nicht zwingend etwas heissen muss). Im Rennen galoppierte er schon beim Start und später noch einmal - die Disqualifikation war die Folge. Aber Till ist natürlich niemand böse. Er hat mehr erreicht dieses Jahr als wir uns erträumt hatten. Wir schauen jetzt, wie er sich in den nächsten Tagen bewegt. Er hätte am Montag 25. September wieder in Avenches ein Rennen - wo er 25 Meter vor Rebel starten könnte.

 

Tania führt Till von der Boxe Weg, Marcel richtet sich auf dem Sulky ein.

 

Till und Marcel in der Konzentrationsphase im Führring.

 

Nun freuen wir uns auf die weiteren Renntage diesen Herbst. Es stehen uns spannende Wochen bevor. Wir hoffen es geht noch möglichst lange bis zum letzten Renntag Ende November...

 

Bis dahin pflegen wir jedes noch so kleine Detail (wie hier am Beispiel von Richmond):

Richmond hatte ein schönes Zöpfchen mit einem Mäschchen am Hals...

 

Und legen immer wieder auch Power-Naps ein wie hier Rebel:

Rebel am Morgen vor dem Rennen auf seiner grossen Weide (die Nächte verbringt er inzwischen wieder in der Boxe, doch ab ca. 5 Uhr ist er draussen).

 

 

 


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