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Avenches, 16. August 2017: Till gewinnt mit Riesen-Speed, Top guter Dritter, Rebel blass (UPDATED mit FILM)

16.08.2017 22:34:29

Was für ein Teufelskerl dieser Till! Mit unglaublichem Speed holte sprintete unser Turbo-Fuchs im EM-Lauf heute in Avenches noch zum Sieg. Top holte sich einen guten dritten Platz, während Rebel in der Trophée Vert keine Chance hatte.

Toll, toller, Till! So eine Beschleunigung im Einlauf ist einfach genial... So macht es richtig Freude. Und wir sind stolz auf unseren Fuchs, der uns so sehr an den unvergesslichen Jully erinnert. Heute war Tills Zielgerade im ersten Lauf der Europameisterschaft der Amateurfahrer schlicht eine Augenweide. Unser Fahrer Hans-Jürgen Von Holdt wusste nach unserem kurzen Rennfilm-Studium und Marcels Instruktionen genau was zu tun war - und setzte dies dann auf den Punkt um. Als er Till in der Zielgeraden auf freie Bahn dirigierte und ihm das Zeichen zum Angriff gab, sprintete dieser los. Auch wenn er noch weit vom Leader weg war, so war doch bald einmal ersichtlich, dass es noch reichen könnte. Denn Till flog förmlich, war am Schluss wohl fast doppelt so schnell wie sein einziger verbliebener Gegner. Und tatsächlich, im Ziel hatte er eine Dreiviertellänge Vorsprung. Super Leistung, das macht Lust auf noch mehr. Dabei hat Till, unser Spasspferd, schon drei Siege errungen dieses Jahr. 

Wobei man bei ihm nie so genau weiss, was als nächstes kommt. Bei manchen Trainings glaubt man kaum, dass er effektiv ein Rennpferd ist. Und die letzten fünf Minuten vor einem Rennen sind für den Fahrer in seinem Sulky nicht wirklich lustig... Aber das ist natürlich alles verziehen. Wir danken Marcel und Irene ausdrücklich für die Geduld mit Till. Sie haben den Dreh mit ihm offensichtlich raus.

 

Für Till soll es nun am nächsten Dienstag in Dielsdorf weiter gehen. Da ist die Gerade zwar nicht ganz so lang, aber wir sind trotzdem gespannt.

 

Noch 100 Meter vor dem Ziel war Till erst Dritter und noch einige Längen hinter dem Leader.

 

Doch Till flog förmlich dem Ziel entgegen... (Foto: Morgane Bürgin, www.horseracing.ch)

 

...und im Ziel hatte er mit Hans-Jürgen Von Holdt die Nase noch recht deutlich vorn.

 

Unsere Freude war gross, wie man hier unschwer erkennen kann (Foto: Nathalie Vorburger, www.horseracing.ch)

 

...für die Nationalhymne durften wir sogar noch die Kopfbedeckung abnehmen (Foto: Nathalie Vorburger, www.horseracing.ch)

 

 

Im zweiten EM-Lauf war die Reihe dann an Top Winner mit dem belgischen Fahrer Nico Van Riet. Auch er fuhr ein hervorragendes Rennen, genau wie geplant. Doch im letzten Bogen war schon absehbar, dass Top keinen absoluten Top-Tag hatte. Vermutlich war es doch etwas knapp seit dem letzten Freitag und dem Rennen in Saignelégier, obschon er dort disqualifiziert war und so den Endkampf nicht zu machen brauchte. Nichtsdestotrotz, Top gab wie immer alles und kam als Vierter ins Ziel. Weil die Erstplatzierte aber disqualifiziert wurde, rückte er auf Rang drei vor. Noch eine sehr gute Vorstellung also von Top.

 


Freude schon vor dem Rennen: Top mit Nico Van Riet und Irene.

 

Top hatte eine Runde vor Schluss den Rücken des Favoriten Becks...

 

...mit dem er im Einlauf um Rang zwei kämpfte und guter Dritter wurde.

 

Gut gemacht Top und Nico!

 

Zum Schluss war in der Trophée Vert schliesslich Rebel mit Trainer Christophe an der Reihe. Wir waren sehr gespannt auf seine Vorstellung gegen einige der besten Gras-Pferde mit "französischem Pass". Christophe platzierte Rebel sofort im Vordertreffen, die beiden wurden dann aber bald einmal in die zweite Hälfte des Feldes zurückgespühlt. Von dort kam Rebel nie mehr nach vorne, auch als zu Beginn der Zielgeraden innen die Lücke auf ging. Er beschleunigte nicht effektiv und war als 9. sehr deutlich geschlagen. 

Christophe erklärte, Rebel sei bei dem schnellen Tempo von Anfang an "im roten Bereich" gewesen. Wir haben schon mehrmals festgestellt, dass Rebel in vom Fleck weg schnell gelaufenen Rennen ohne "Verschnaufspausen" seine Leistung nicht bringt. Heute war es allerdings ziemlich krass.

Nach dieser Vorstellung müssen wir uns natürlich ernsthaft überlegen, ob ein Meisterschaftsstart überhaupt Sinn macht. Auch wenn die Linienführung in Avenches ganz anders ist. Wir schlafen drüber und werden dann in Ruhe planen.

 

Rebel mit Nadia...

 

Christophe war vor dem Rennen zuversichtlich für ein Platzgeld.

 

Rebel war völlig cool und freute sich, auf die Grasbahn zu gehen.

 

Rebel (Nummer 3) beim Start, wo er sich rasch vorne miteinreihen konnte.

 

 

Et voilà... der FILM

 

 

 

 

 

 


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