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Avenches 9.7.2019: Semola ansprechende Dritte, Spike leider behindert und im Galopp

09.07.2019 23:41:18

Durchzogene Bilanz heute aus Allegra-Sicht in Avenches. Während Semola nach einer Mini-Pause noch eine Arbeit zur Top-Form gefehlt hatte, schied der uns gut gefallende Spike heute ärgerlichersweise nach einer nicht geahndeten Behinderung mit nachfolgender Galopp-Einlage aus. Loris ist überzeugt, dass Spike heute gutes Geld verdient hätte. Vor allem aber wäre ein gutes Spike-Resultat Balsam gewesen. So blieb Rang drei von Semola als kleiner Trost.

Semola ging heute einmal mehr als Favoritin ins Rennen. Wir hatten auch an sie geglaubt. Doch es hat letztendlich nicht ganz gereicht. Sie startete am schnellsten, hatte sofort die Spitze, die Loris im ersten Bogen an einen vermeintlich chancenlosen Gegner (den späteren Sieger, zahlte 66:1...) abgab. Dieser drosselte das Tempo lange und beschleunigte im Einlauf immer weiter. Semola konnte ganz am Schluss nicht voll durchziehen. Sie hatte nach dem letzten Rennen rund eineinhalb Wochen Trainingspause gehabt, was sich gemäss Loris nun etwas gerächt hatte. "Ich kenne Semola, sie war noch nicht ganz wie sonst", analysierte er.

Nun geht es für Semola auf Sand weiter (vermutlich am 21. Juli, eventuell auch schon am 17.), bevor am 13. August die letzte Gras-Vorbereitung im Hinblick auf die Meisterschaft auf dem Programm steht. Loris hat alles darauf ausgerichtet, dass Semola am Tag X in Bestform ist.

 

Semola kam gegen den überraschenden 66:1-Neuling nicht ganz an (Fotos: Morgane Bürgin).

 

Tja, was sollen wir zu Spike noch schreiben? Mehr Pech als unser Oldie dieses Jahr hat, geht fast nicht mehr. Neuschneemassen und entsprechend für ihn nicht mehr passendes Geläuf in St. Moritz, komplett blockiertes Rad in Fehraltorf und nun gewissermassen als Krönung noch ein durch eine Behinderung verursachter Fehler - dabei weiss Spike quasi gar nicht wie man galoppiert. Es war notabene die allererste Disqualifikation für Spike beim 29. Start in der Schweiz. Bitter aus mehreren Grunden: 1. weil Loris ein sehr gutes Gefühl hatte (er wollte mit Spike gerade angreifen, als ein Gegner schräg vor ihm in Richtung Spike drückte und der Fehler passierte. Loris ist sich sicher, dass Spike mindestens 5. geworden wäre). 2. weil die Qualifikation für die Meisterschaft nun an einem seidenen Faden hängt und 3. weil es nun wieder heisst: "ausser Spesen nichts gewesen". 400 Franken Nenngeld bezahlt und für eine gute Leistung nicht belohnt.

 

Ach ja, übrigens: Auch wenn im Rennprotokoll rein gar nichts steht (wieso auch??), hat die Rennleitung sich die Szene tatsächlich angeschaut, doch sie hätten aufgrund der Bilder nicht eindeutig sagen können, ob das andere Pferd (bzw. das Sulky desselben) Spike berührt habe. Speziell dabei, dass die beiden Fahrer nicht einmal befragt wurden (als es letztes Jahr einen ähnlichen Fall mit umgekehrten Vorzeichen gab, wurde Loris natürlich auch befragt und obschon unsere eigenen Filmaufnahmen seine Unschuld zeigten sowie der andere Fahrer später erklärte, Loris hätte ihn nicht berührt, wurde unser Trainer mit Busse sowie Lizenzentzug bestraft). Immerhin bekam Loris später heute noch einen Anruf des anderen Fahrers, der seinen Fehler einsah und sich bei ihm entschuldigte.

 

Spike im Pech: Gut drauf, aber auf dem Weg zu einer wahrscheinlichen Platzierung behindert.

 

 

 


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