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Avenches, 6.6.2017: Bärenstarker Globi wird 2. - Light nach sehr guter Leistung als Dritter disqualifiziert

06.06.2017 23:39:18

Er hat es definitiv nicht verlernt: Globi zeigte heute in der mit 15'000 Franken dotierten Coupe des 5 Ans einen hervorragenden Endspurt und stürmte auf Rang zwei. Auch Light the Fire kam von weit hinten noch sehr gut auf, wurde aber nach gelaufenem Rennen nachträglich wegen eines Startfehlers (!) noch vom dritten Platz disqualifiziert.

Der zweite Start nach der verlängerten Winterpause ist für Globi geglückt. Nachdem er beim ersten Rennen noch die Startphase verpatzt hatte (und trotzdem Dritter wurde), ging diesmal alles glatt. Marcel platzierte ihn wie gewünscht sofort in hintersten Regionen, liess es ruhig angehen. In der Folge konzentrierte er sich auf die Favoritin, die dann prompt im Einlauf angriff. Globi konnte ihr folgen und machte am Ende sogar noch Boden gut - doch das Ziel war, ihm nicht ein allzu hartes Rennen zu geben und Marcel wollte nicht noch etwas riskieren. Rang zwei in einem 15'000er, das vergibt man nicht einfach so - schliesslich gibt es in Avenches nicht mehr manches so hoch dotiertes Rennen.

 

Wir sind richtig glücklich mit dieser tollen Vorstellung von Globi, der seinen Endspurt voll durchgezogen hat. Dies in einer Reduktion von 1:15,2 - nur zweimal ist Globi in Avenches schneller gelaufen, beide Male auf der Meile. Dazu gilt es zu erwähnen, dass die Bahn heute sogar noch langsam war... 

 

Marcel war sehr erfreut über das Rennen: "Er ist nach wie vor ein sehr gutes Pferd. Schön ist mit ihm, dass er jedes Tempo mitgehen kann und am Schluss den Endspurt bis ins Ziel durchzieht."

 

Globi ist nach dem Rennen wieder zurück nach Deutschland, wo Rudi Haller für ihn verantwortlich ist. Wir schauen, wie er dieses Rennen nun wegsteckt, und werden dann bald den weiteren Saisonverlauf planen (die Ausschreibungen für die Schweizer Trabrennen von August bis Ende Saison spielen dabei natürlich auch eine Rolle).

 

Globi mit Marcel auf dem Weg zum schönen Ehrenplatz (Fotos: Scarlett Schär, horseracing.ch)

 

Well done, Globi: Wir sind happy mit dieser tollen Leistung.

 

Mit Light the Fire hatten wir leider wie schon in Aarau Pech. Während auf dem Schachen zunächst ein Fehlstart gegeben wurde, der unseres Erachtens keiner war - und anschliessend der Startversuch gültig war, den wir als Fehlstart angesehen hatten (natürlich beim ersten mit Light sehr gut vorne dabei, beim zweiten nach einem Einhänger im Galopp), war Light diesmal ohne ersichtlichen Grund im Galopp gestartet. Von einer Disqualifikation war nichts zu sehen, weder auf der Anzeigetafel noch am Gangartrichter-Auto. So fuhr Marcel weiter. Und aus dem letzten Bogen heraus kam Light von weit, weit hinten noch sehr gut auf. Sein sehenswerter Finish brachte ihn auf Rang drei. Nach der Zieldurchfahrt ertönte die Sirene, welche eine Gangartuntersuchung ankündigte. Und tatsächlich disqualifizierten die Gangartrichter Light nachträglich noch wegen des Startfehlers. 

Ja, er hatte zu viele Galoppsprünge gemacht. Richtig. Doch es ist schon speziell, wenn ein Pferd das ganze Rennen absolviert hat und dann drei Minuten nach dem Fehler noch disqualifiziert wird. Marc-André Bovay hatte an einer Generalversammlung von Suisse Trot einen entsprechenden Antrag gestellt, wonach nicht nach dem Rennen noch einmal bis in die Startphase zurückgeschaut werden sollte - doch der Suisse Trot-Präsident zerzauste sein Anliegen vor versammelter Gesellschaft. Schade nur, dass auch bei den Gangartrichtern gespart wird. Es werden weniger eingesetzt - die dann prompt nicht alle Pferde in "Echtzeit" überwachen können.

Nun gut, wir freuen und trotzdem über die Leistung von Light, denn die war Spitze.

 

Starke Leistung leider nicht belohnt: Light mit Marcel.

 

Nächstes Mal wieder, go for it Light!

 

 

 


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