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Avenches, 25.9.2017: Siege für Globi und Till - Top Vierter und Rebel Fünfter

25.09.2017 20:12:15

Das ist einfach nur wow! Wir kommen aus dem Staunen, Feiern und weiter Träumen gar nicht mehr raus - und sind unheimlich happy dabei... Was unsere Pferde mit ihren Fahrern und Trainern aktuell sowie in den letzten Wochen/Monaten aufführen, verdient allergrössten Respekt.

Die Superlative sind uns längst ausgegangen. So eine Saison wie die laufende hätten wir uns in den allerkühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt. Da hatten wir mehr als 16 Jahre gebraucht, um die magische Marke von 100 Allegra-Siegen zu knacken, und nun gewinnen diese Teufelskerle dieses Jahr bereits 25 (!) Rennen, 23 davon in der Schweiz. Das sind Dimensionen, die wir nie für möglich gehalten hätten. Natürlich haben wir auch dieses Jahr noch einmal kräftig investiert und sehr gute Pferde an Land gezogen - doch dass diese dann praktisch ohne Ausnahme derart beständig und stark laufen, ist alles andere als selbstverständlich.

 

  • Schon im ersten Rennen mit Allegra-Beteiligung hatten wir allen Grund zum Jubeln. Zwar jagte uns Till unmittelbar nach dem Start einen gehörigen Schrecken ein - und Marcel ging es genau gleich. Unser Kugel-Turbo-Fuchs hatte so viel Eifer, dass er kurz galoppierte und Marcel beinahe die Hand nahm. So liess er ihn halt dann an die Spitze marschieren. Dort angekommen dachte Marcel nicht im Traum daran, wieder so langsam zu gehen wie letztes Mal, als niemand ihn vorne ablösen wollte. "Es hatte ja letztes Mal funktioniert von vorne, das hat mir heute geholfen", freute sich Marcel, der stolz war auf die Leistung von Till. In der Tat zeigte er eine richtig gute Vorstellung. Vorne zu gehen und Tempo zu machen ist für ein Speedpferd schon einmal keine Selbstverständlichkeit. Gegen diese Gegner dann im Einlauf nochmal so schön zu beschleunigen erst recht nicht. "Er hat nochmal einen Start gemacht in der Zielgerade...", so Marcel vielsagend. Den amtierenden Meister Attenarco schlägt man nicht alle Tage, auch wenn dieser keinen idealen Rennverlauf hatte. Toll, was Till wieder gezeigt hat. Marcel kennt ihn nun wirklich sehr, sehr gut. Es war schon der 6. Saisonsieg für Till (der insgesamt 20. Sieg beim 129. Lebensstart!) - und er hat weiter gute Rennen in den kommenden Wochen. Wo genau es für Till weiter geht, steht noch nicht fest. Wir sind aber in dieser Form durchaus auch bereit, mal etwas Verrücktes zu probieren.


    Till beschleunigte mit Marcel im Einlauf nochmal - der Meister Attenarco (links) hatte ebenfalls das Nachsehen.

  • Im gleichen Rennen wie Till war auch Rebel am Start. Er musste zuerst 25 Meter Starthandicap wettmachen. Beim Tempo, das Till vorne vorlegte, war es für Rebel nicht ganz einfach. Doch er zeigte dann aber eine hervorragende Zielgerade, wobei er einmal mehr Rennpech zu beklagen hatte... Als Letzter des Feldes kam er in den Einlauf, doch Christophe brauchte sehr viel Geduld, bis er ihn von innen nach weit aussen auf freie Bahn gezirkelt hatte. Bis Rebel endlich "gerade gestellt" war und lospreschen konnte, war die Post schon weg - doch er machte sehr schnell fertig und kam noch bis auf einen Hals an den Meister Attenarco heran... "Er hat mich sehr beeindruckt, so schnell war er am Schluss noch gar nie", war Christophe erstaunt. Mit besserem Rennverlauf wäre wohl auch ein dritter Platz durchaus möglich gewesen. 
    Für Rebel geht es nun voraussichtlich am 13. Oktober in einem 20'000er weiter, wo die besten TF-Pferde warten (u.a. auch Richmond... smile). Wenn er so läuft wie heute und endlich einmal alles passt, könnte etwas drin liegen.


    Rebel (Nr 1) machte mit Christophe sehr gut fertig.


    Nach dem Ziel überholte er noch einige Pferde (ganz recht Rebel, 2.v.r. Till)

 

  • Anschliessend war Top an der Reihe. Und er gab, was er im Moment zu geben hat. Marcel hatte bald einmal den Rücken der Leaderin, die aufs Tempo drückte. Im letzten Bogen kam Top unter Druck, kämpfte aber tapfer weiter und hielt im Einlauf lange den dritten Platz. Auf den letzten 50 Metern zog noch einer vorbei. Rang vier ist aber nach dem Nuller in Aarau ein Resultat, mit dem wir sehr zufrieden sind. Wir schauen jetzt in Ruhe, wie Top das Rennen verdaut. Je nach dem hat er im Oktober in Avenches noch einmal ein Meilenrennen (2 solche hat er dieses Jahr ja schon gewonnen). So oder so wird er demnächst in die vorzeitige "Herbst-Pause" gehen - denn im Winter steht für ihn anderes auf dem Programm, als sich auszuruhen...


    Tapferer Top nach dem Rennen: Rang vier war eine gute Leistung.

 

  • Zum Schluss folgte der mit viel Spannung erwartete Auftritt von Globi, der erste nach seiner Rückkehr aus Deutschland. Seit einer Woche ist er wieder bei Marcel. Und Rudi war in den letzten Rennen stets überzeugt, dass Globi in Top-Form sei - dies hat er nun eindrücklich bewiesen. Gegen einige der besten Fünfjährigen (ohne Canone natürlich, die ja gestern lief... smile) startete Globi gut, Marcel schnappte sich nach einer halben Runde den Rücken des frischen Siegers Corleone und liess sich bis in die letzte Gegenseite ziehen. Als die "Lokomotive" die Spitze übernahm, war Globi der erste in zweiter Spur. Marcel liess ihn zum Leader aufrücken und griff durch den letzten Bogen an. Globi beschleunigte und hatte Eingangs der Zielgeraden etwas Vorsprung erarbeitet. Diesen verteidigte er bis ins Ziel mit viel Herz - eine halbe Länge hatte er im Ziel noch. Dies gegen den sehr guten Capraio, der zuletzt in Paris stark gelaufen war und zuvor einmal Rang zwei gegen den Top-Inländer Qudéko d'Eté belegt hatte.
    Eine sehr gute Leistung von Globi, der von Marcel brillant gefahren wurde - im genau richtigen Moment lanciert, auf den Punkt gebracht... Globi könnte nun am 13. Oktober wieder zum Einsatz kommen. Er ist noch recht frisch, hat dieses Jahr nun sein 7. Rennen bestritten. Wir schauen... 


    Stall Allegra Number ONE? Ein gutes Omen?


    Globi hielt mit Marcel den in Paris stark gelaufenen Capraio in Schach.

 

Vor und nach den Rennen waren Reto und Werner erstmals bei Fernando zu besuch. Bilder waren bei Reto am Nachmittag noch einfacher zu schiessen als nach 20 Uhr mit Werner.

Beeindrucken zu sehen, wie Fernando sich in der kurzen Zeit entwickelt hat (und wie eifersüchtig Semola sein kann, wenn sie für einmal nicht im Mittelpunkt steht... smile). Wir freuen uns schon sehr auf den 7. Oktober, dann soll er sein zweites Rennen bestreiten.

 

Fernando mit Reto - oder umgekehrt...

 

Fernando lässt sich von Werner liebkosen.

 

 

Filmchen folgt in den nächsten Tagen...

 

 

 


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