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Ansprechender Allegra-Tag in Dielsdorf: 50% im Geld...

Montag, 20. August 2007 11:04

La Lande auf Rang 3 -  Jully nach Pause 6 - Zaubi knapp geschlagen 7. - Galion unter Wert.

  • Für den Glanzpunkt aus Allegra-Sicht sorgte an diesem Dielsdorfer Sommerrenntag (19.8.2007) vor 8200 Zuschauern La Lande mit Annina Widmer. Sie marschierte durch den letzten Bogen auf wie die kommende Siegerin. Kämpfte dann im Einlauf gut mit, konnte die beiden führenden aber nicht gefährden. Rang drei ist aber klarer Ausdruck einer weiteren Steigerung. Sie dürfte "ihr Rennen" bald einmal finden. Als nächstes steuert Lande ein Handicap-4 (!) am zweiten Luzerner an.
  • Jully zeigte sich nach einer mehr als zweimonatigen Pause richtig motiviert - wie eigentlich immer. Kurz nach dem Start hatte Claudia mit ihm ein paar "Verkehrsprobleme", musste um ein paar langsam gestartete Konkurrenten herumkurven und verlor wertvolles Terrain. Unterwegs liess sie Jully mehrheitlich in Ruhe, griff dann aus dem letzten Bogen heraus an. "Er hat das wirklich gut gemacht, war aber logischerweise noch nicht ganz der Alte", meinte Claudia, "darum hab ich ihn auch nur zweimal mit den Leitseilen aufgemuntert und ihn dann in Ruhe gelassen." Trotzdem machte Jully gut fertig, kam in der Nähe der Favoriten Jottarus und Jaltard Prior als 6. ins Ziel. Er bekommt jetzt eine Pause bis Aarau (9.September), wo es ein gutes Rennen für ihn hat.
  • Zaubi ist und bleibt unser "Pechvogel". Jetzt wo der Boden für einmal passend war, machte sie es sich selbst schwer, in dem sie beim Start viel Boden verlor. Zaubi sprang nicht richtig ab, lag schnell einmal etwa fünf Längen hinter dem Feld. Dabei war die Idee, diesmal vorne mitzugehen. Natalie servierte ihr danach ein gutes Rennen, konnte innen durch kräftesparend Boden gut machen. "Sie ist in jede Lücke sofort rein, war richtig gut drauf", schwärmte Natalie. Im Einlauf hatte es für einen Moment etwas wenig Platz, Zaubi kämpfte - und musste sich letztlich nur denkbar knapp geschlagen geben: kurzer Kopf - Hals - kurzer Kopf und nochmals Hals - so wenig fehlte auf Rang drei. Weniger als 14 Hundertstelssekunden! Auf Rang fünf waren es sogar lediglich 5 Hundertstel... Irgendwann wird auch sie Glück haben. Vielleicht schon im Stuten-GP in Aarau, wo sie letztes Jahr stark gelaufen war.
  • Galion gibt uns weiter Rätsel auf. Er findet einfach seinen Tritt nicht mehr. Claudia startet mit ihm gut, lag innen sofort an fünfter, sechster Stelle. Als das Rennen in der Gegenseite schneller wurde, hatte Galion jedoch keine Möglichkeit mitzugehen. "Beim Aufwärmen und auch in der ersten Phase des Rennens gefiel er mir wirklich gut, aber er konnte einfach nicht zulegen", war Claudia ratlos.
    Galion bekommt jetzt mal eine Nennung für Luzern, wo die längere Distanz sicher eher nach seinem Gusto ist.

 

 

 

 

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