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Allegra-(Rumpf-)Mannschaft beim Unihockey-Turnier in Salez

07.01.2008 22:10:16

Ein Allegra-Rumpf-Team machte im St.Galler Rheintal gute Figur bis in den "Einlauf" - wo dann die Luft leider ausging.

Aus einer Schnapsidee wurde "Bierernst" - so oder ähnlich könnte man den Auftritt der aus Allegra-Mitgliedern zusammengestiefelten Unihockey-Mannschaft am Grümpel-Turnier in Salez vom Samstag 5.Januar 2008 umschreiben.

Weil einige fix gebuchte Team-Mitglieder (aus verschiedensten Gründen) kurzfristig nicht verfügbar waren, musste der "Manager" alle Hebel in Bewegung setzen, um überhaupt noch einen Auswechselspieler zur Verfügung zu haben. In Anbetracht der teils bedenklichen konditionellen Verfassung einzelner Mitglieder hätte dies schlimme Folgen haben können...

Im letzten Moment hatte Fan-Club-Mitglied Reto Keller, der Cousin des Managers, aus Thusis ein Einsehen. Einzige Einschränkung: Er hatte um 19.30 Uhr in Untervaz (rund 30 Minuten vom Turnier-Ort entfernt) zum Tennis abgemacht. Kein Problem, dachten wir, weil das letzte Vorrundenspiel um 18.40 zu Ende sein sollte. Und wir mit diesem Rumpfteam uns nicht sonderlich grosse Hoffnungen machten, eine Runde weiter zu kommen...

Maienfelder Garage "umgebaut" zum Einspielen

Doch alles schön der Reihe nach. Weil am Turnierort meist wenig Platz ist, um den Torhüter (in unserem Fall Patrick Kretz, der beim Eishockey-Match Galopper gegen Traber bei letzteren im Tor stand) einzuspielen, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Heinz Monstein baute die Doppelgarage von Corina und Paddy Leu(-Monstein) kurzerhand um - und fertig war die improvisierte Turnhalle.

Natalie und Marco Steinmann (mit Ilja und Lucien) spielten sich mit ein. Nur der kurzfristig aufgebotene Reto Keller wollte direkt nach Salez fahren. Würde er rechtzeitig dort sein?

Nun, für die frisch Eingespielten wurde die Zeit schlussendlich knapp. Um 16.30 Uhr waren wir in Salez - das erste Spiel fand (pünktlich, wie wir herausfanden!) um 16.40 Uhr statt. Reto wartete schon. Noch kurz die Allegra-Leibchen übergestreift und es konnte los gehen.

 

Blitz-Start nicht belohnt - Steherqualitäten gefragt

Unser Einspielen und Hetzen schien alle auf Betriebstemperatur gebracht zu haben. Oder die Gegner waren geschockt, dass bei uns mit Natalie eine Frau mitspielte? Jedenfalls liessen wir den Senioren (ach ja, wir spielten in der Senioren-Kategorie, Jahrgang 1973 und älter) von der Männerriege Buchs zunächst nicht viele Chancen.
Im Gegenteil, bald schon zappelte der weisse Ball mit den vielen Löchern im Netz des gegnerischen Torhüters - oder eben nicht. Aber über die Linie war der Schuss von Marco garantiert. Alle hatten es gesehen, nur der Schiedrichter nicht. Er gab uns das Tor nicht (zu Unrecht, wie auch die Gegner erklärten). Diesen Schock mussten wir erst verdauen. Am Ende stand es unglücklich (nach Pfosten- und Lattenschüssen) 2:3 gegen uns.

Wie stark wir offenbar gespielt hatten, wurde uns rasch klar gemacht. Denn inzwischen hatte sich in der Halle (und Umgebung) rumgesprochen, dass da ein starkes neues Team am Werk sei. Wir wurden doch tatsächlich gefragt, ob wir schon lange in dieser Besetzung zusammenspielen (dabei war dies eine absolute Not-Truppe...). Technisch seien wir enorm stark. Na ja...

Lange Zeit (und Luft!) zum Trübsal blasen hatten wir allerdings nicht. Zehn Minuten später ging es bereits weiter. Mit der Wut im Bauch fegten wir den nächsten Gegner mit 5:0 vom Platz. Im dritten Spiel machten wir es wieder spannender, 3:2 - diesmal für uns. Und im vierten Spiel feierte Patrick Kretz seinen zweiten Shutout: 4:0. Na toll, jetzt hatten wir den Salat. Wir waren Gruppen-Erste!

Überredet und auf der Zielgeraden eingegangen

Nichts mit früh nach Hause, sondern Halbfinal! Und Reto bekam ein gröberes Problem. Denn unser Goalgetter musste ja nach Untervaz, wo seine Doppel-Kollegen in zum Tennis erwarteten. Wir aber wollten ihn natürlich überzeugen, den Halbfinal noch mit uns zu bestreiten.

Die Überredungskünste (insbesondere Marco legte sich mächtig ins Zeug) fruchteten, Reto liess seine Kollegen alleine einspielen und blieb für den Halbfinal noch bei uns.

Dort trafen wir - zum Teil schon der Erschöpfung nah - auf einen Gegner, der eigentlich in Reichweite lag. Doch wir waren schlicht zu müde, die Batterien leer. So muss sich ein Rennpferd fühlen, wenn es mit schönem Vorsprung in die Zielgerade kommt und dann überrollt wird...

Jedenfalls konnten wir weder im Halbfinal noch im Spiel um den dritten Platz (mit einem Ersatz-Reiter, ääääh -Spieler OHNE Reto) auch nur annähernd an unsere Vorrunden-Leistungen anknüpfen.

Aber der 4. Platz war mehr als wir zu erreichen gehofft hatten.

 

Die Moral von der Geschicht...

... ohne Vorbereitung geht es halt nicht!

Wir werden im 2009 wieder in Salez teilnehmen, das haben wir uns geschworen. Wenn wir uns jetzt ein Jahr lang intensiv vorbereiten, werden dann hoffentlich alle dort wissen, was der Stall Allegra ist.

Zugegeben, dieses Jahr sind wir noch quasi incognito aufgetreten, unter dem Namen "Allegras". Doch weil dies für Verwirrung bei der Aussprache sorgte (heisst es "Alle Gras" oder "ällegräs" oder vielleicht doch "alle Krass"...) lassen wir im 2009 das Versteckspiel und greifen als Stall Allegra an.

Ach ja, übrigens - die Männerriege Buchs, unser erster Gegner (der nur dank dem besseren Torverhältnis als Gruppen-Zweiter weitergekommen war) gewann schliesslich das Turnier. Wir kennen also den Masstab, mit dem in Salez bei den Senioren gemessen wird...

 

Hier ein paar Fotos von Heinz (Hitsch und Ueli waren nicht zur Stelle)


Einspielen in der "umgebauten" Garage in Maienfeld


Familie Steinmann hält Patrick Kretz auf Trab...


Der "Manager" lange vor dem grossen Muskelkater...


Abgewehrt: Patrick steigerte sich eine Doppel-Shutout-Form


In der Halle: Natalie und Marco besprechen Taktik, oder?


Der kurzfristig "eingekaufte" Reto Keller im Gespräch mit Fan Emmy


Jetzt üben wir für 2009 - oder etwas später in diesem Fall!

 


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